EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Die Insel kam zu zu ihrem Namen, als Hydra noch sehr wasserreich und fruchtbar war. Heute ist die Insel von täglich anlegenden Wasserschiffen abhängig. Hydra ist etwa 20,5 Kilometer lang und knappe fünf Kilometer breit. Die sehr karge, unfruchtbare und gebirgige Insel erreicht auf dem Berg Eros eine Höhe 588 Metern. Die Nordseite Hydras ist bebaut und dem Peloponnes zugewandt. Der Osten der Insel ist nahezu unbesiedelt. Hier wächst dichter Pinienwald. Der Hauptort der Insel erstreckt sich von der Hafenmole den Berg hinauf bis zu einer Burgruine. Mittlerweile ist der Tourismus neben der Fischerei und dem Kunstgewerbe die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung; die Landwirtschaft spielt praktisch keine Rolle mehr. Während der Sommermonate ist die Insel zum Teil sehr überlaufen, da besonders am Wochenende viele Athener auf der autofreien Insel Erholung suchen. Die Immobilienpreise auf Hydra gehören zu den teuersten im Land. Autos gibt es hier nicht, alles wird mit Eseln und Mulis transportiert. Haydra Stadt steht unter Denkmalschutz, die Insel selbst ist Naturschutzgebiet. Außer dem Hauptort der Insel bietet Hydra einige verstreute und abgelegene Klöster, die teilweise schwer zu erreichen sind und viele Badebuchten, die entweder mit einem öffentlichen Schiff oder einem Taxiboot erreichbar sind. Limin Hydra (Haupthafen) 37° 21.159' N 023° 27.933' E Der Hafen ist klein, eng und chronisch überfüllt: Freie Plätze werden in der Saison sofort von Ankommenden belegt. Die Einfahrt wird oft verengt duch anlegende Fähren oder das Wasserschiff. Navigation: Als Ansteuerungshilfe kann tagsüber die gut sichtbare Ortschaft dienen. Die Einfahrtshuk trägt ein rotes Feuer und ist frei von Untiefen und daher problemlos. Die Hafeneinfahrt ist nachts rot/grün befeuert. Angelegt wird rk an der Innenseite der langen Außenmole, oder am östlichen Teil des Südkais auf 2,5 bis 4 Meter Wassertiefe. Der gesamte Ostkai ist für Fähren reserviert; die östlichen dreissig Meter am südlichen Anlegekai sind für Taxiboote reserviert (gelbe Markierung!). Service / Sonstiges: einige Tavernen und Cafes, mehrere Supermärkte, Bäcker in der SW-Ecke, mehrere Bars, kein Diesel, Wasser teuer und nur in kleinen Mengen, Arzt, Bank, Post Christina Schock schreibt: "Hydra ... können wir ... ebenfalls bestätigen. Wobei die Yachten UNTER DER WOCHE bei uns schon in 3-5er Reihen lagen und es den ganzen Tag "Ankersalatspielchen" gab. In Hydra ist noch das Sunset Restaurant sehr empfehlen. etwas gehobenere Preise aber kreative und qualitatives hochwertiges Essen. Gigantischer Ausblick über den Golf und Sonnenuntergang." Günther Adler schreibt: "Nachsaison und 15 Uhr Ankunft: Hafen total überfüllt. Wir übernachten in einer nach N offenen Badebucht, ca. 2 km östlich von Hydra. Eine kleine Taverne vor Ort: Schlechtes Essen (dazu kalt serviert) , Wein nur in Flaschen ab 15 € / Flasche. Ein Spaziergang (20 min) nach Hydra ist empfehlenswert, zurück evtl. im Wassertaxi (15 € = Bootspreis)." Ankerbucht Nikolaos / Hydra 37° 17.700' N 23° 23.463' E Ormos Nikolaos liegt an der Südwestküste von Hydra und ist eine reizvolle Ankerbucht mit glasklarem, sauberen Wasser. Da die Bucht für mehrere Schiffe zu klein zum Schwoien ist, sind Landleinen nötig. Bei Winden um Süd ist die Bucht unbrauchbar. Man ankert auf sechs bis neun Meter Wassertiefe. Im Scheitel der Bucht befindet sich ein kleiner, aber in der Saison gut besuchter Badestrand. Abends absolute Stille. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Das wichtigste im Argolischen Golf – der Wetterbericht (UKW Kanal 86) stimmt für den Agolischen Golf nur selten!! Ausnahme bei starkem Meltemi, der sich auch im Argolischen Golf durchsetzen kann. Ansonsten wird der Argolische Golf vom Land-Seewind beherrscht und das selbst oft in den Wintermonaten, sobald über dem Peloponnes die Sonne scheint. In der Regel gibt es nachts Nordwind mit 2 – 3 Bft., welcher zwischen 09°° und spätestens 11°° Uhr einschläft. Nach kurzer Pause kommt der Wind dann aus SSO mit einer leichten Brise, die sich im Laufe des Nachmittags je nach Lage bis 4 – 6 Bft. aufbaut und sich nach 17°° Uhr dann wieder abschwächt. Auf der Westseite des Golfes ist der Wind oft um 1 – 2 Bft. stärker als auf der Ostseite. Vom Saronischen Golf kommend kann man in der Regel ab der Insel Dokos mit Südwind rechnen. DOKOS (am Westende von Hydra) ist hier die Wetterscheide: Saronischer Golf = Nordwind Argolischer Golf = Südwind und das zu 80 % !!! Wenn im Saronischen Golf und in der Westägäis Meltemi um 5 – 6 Bft. herrscht, gibt es am Vormittag auch im Argolischen Golf Nordwind um 4 Bft., am Nachmittag setzt sich aber auch dann meistens der SSO-Wind durch. Meistens schläft der Nordwind langsam ein, dann kommt eine kurze Totalflaute, danach setzt der Südwind mit Wucht ein, oft um 5 Bft. und schwächt sich dann zum Abend wieder ab. Manchmal heben sich auch Nord- und SSO Wind gegenseitig auf, wenn auch recht selten, und der Argolische Golf leidet dann unter Flaute. Weblinks: Die Insel Hydra in Wikipedia Aktueller Wind in Hydra Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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