EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Levkas Panorama (Bild: BTF-Fotografie) Großbild klick!
Die Insel hat eine Fläche von 293 km² bei einer maximalen Länge von 35 km und einer Breite von bis zu 15 km und etwa 23.000 Einwohner. Höchste Erhebung ist der Stavrotas mit 1.158 m. Auf Lefkada gibt es keinen Massentourismus vom Muster der Balearischen Inseln. An der Ostküste sind die Städte Lefkada, direkt an der Brücke zum Festland gelegen, und Nydri (auch Nidri), etwa auf halber Höhe, die aktivsten Touristenzentren. An der Westküste sind die beiden Strände Porto Katsiki und Kathisma ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem auch bei der einheimischen Bevölkerung. Trotz des Tourismus haben viele Orte noch ihren ursprünglichen Charakter behalten, vor allem die Dörfer in den Bergen. Bekannt ist die Insel Lefkada vor allem für Windsurfing, da in der Bucht um Vassiliki einer der besten Surfplätze Europas zu finden ist. Lefkada, sowie auch die anderen Ionischen Inseln, sind auch Ziel vieler Yachturlauber und Ausgangspunkt für Segeltörns im südionischen Meer. In der Stadt Lefkada befindet sich eine große ausgebaute Marina. Warnung Lefkas-Kanal: Da der Lefkaskanal oft versandet und zudem unzureichend betonnt ist, laufen viele Segelyachten auf. Die Coastguard in Lefkas sorgt mit einer in die Kritik geratenen Paxis nun für heftigen Ärger bei den Seglern: Sie beordert aufgelaufene Yachten in den Hafen: Nun werden sündhaft teure Gutachter bestellt, welche klären sollen, ob die Yacht noch seetauglich ist ... Im Kanal von Lefkas ist es polizeilich verboten zu segeln. Zuwiderhandlungen können teuer werden: Geldstrafen von 1000 Euro sind bereits verhängt worden. Thomas von der SY Sarabella schreibt: Levkas Kanal: Er ist im Nordeingang wieder auf 4m ausgebaggert, aber aufgepasst: Nicht zu nahe an die Bojen BB fahren, sondern rechts halten und im Abstand von 5-7m an der Sandbank vorbei fahren! Steffen Hemeltjen schreibt: "Die Bauarbeiten schreiten voran, die Nordeinfahrt ist nun problemlos zu befahren. Die Landseite ist mit großen, roten Tonnen gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf des Kanals nach Süden sind nun auch viele befeuerte Tonnenpaare (Bild) dazu gekommen. Die Wassertiefe lag stabil bei 6 m. Ob die Tonnen in der Nacht wirklich leuchten, haben wir nicht gesehen."
Die Ionischen Inseln sind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt: - Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind. - Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht. Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.
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