EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Inselgruppe Milos

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Milos liegt in der südlichen Ägäis. Zur Inselgruppe Milos gehören die Inseln Antimilos, Kimolos und Polyaigos. Sie sind die westlichsten Inseln der Kykladen. Während Antimilos völlig unzugänglich ist, sind die Buchten an der Ostküste von Milos sowie bei Kimolos und Polyaigos bei ruhigem Wetter zum Ankern und Übernachten geeignet.
Die Insel Milos umschließt fast vollständig eine ausgedehnte Bucht, an der die wenigen Hafen-Dörfer liegen. Die höchste Erhebung ist mit 748 Metern Höhe der Profitis Ilias im Westen der Insel. Die Felsenküste um den flacheren Ostteil der Insel wird von einigen Stränden gesäumt, die vor allem durch vielfarbige Gesteine und Sände auffallen.

Eine Besonderheit von Milos sind die Syrmata, direkt an der Wasserlinie gebaute Häuser, deren Erdgeschoss im Winter als sicherer Unterstellort für Fischerboote dient. Mit ihren bunten „Garagentoren“ bieten sie einen einmaligen Anblick, vor allem wenn die Syrmata zu kleinen Dörfern wie Klima oder Mandrakia zusammengefasst die Küste säumen.

Milos ist eine der wenigen griechischen Inseln, auf der mehr Menschen im Bergbau und Tagebau und der damit verbundenen Industrie arbeiten als im Tourismussektor. Abgebaut wird unter anderem Bimsstein, aber auch Schwefel und seltene Erze wie Bentonit, Kaolin, Bimsotil und Perlit. Nahe dem kleinen Flughafen sind noch die Reste von Salinen samt Verladestation zu sehen, die bis in die 1980er-Jahre der Salzgewinnung dienten. Auf dem kleinen Flughafen startet zweimal täglich eine Maschine der Olympic Airlines nach Athen. Internationale Fluglinien fliegen Milos nicht direkt an.

Tourismus und Unterkünfte: Trotz der gesunden Bergbau-Industrie wird der lukrative Tourismus auch auf Milos immer bedeutender. Dabei entwickelt sich die Insel vor allem zum Erholungsort für besser verdienende Athener und Nordgriechen, die dank der guten Anbindung nach Milos reisen. Auch der Anteil an ausländischen Immobilienbesitzern wächst zudem stetig an und trägt zum Imagewandel der Insel bei. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Haupthafen Adamas / Milos
36° 43.360' N 024° 26.679' E
Milos: Meine Lieblings-Kykladeninsel. Der Haupthafen Adamas bietet seit diesem Sommer eine komplett neue Marina. Riesig viel Platz, von allen Seiten bestens geschützt, Strom und Wasser unmittelbar an jeder Anlegestelle. Trotz des üppigen Platzangebots und obwohl viele unwissende Skipper es tun, sollte man nur roemisch-katholisch (vor Buganker) und niemals längs anlegen. Die Schnellfähre drueckt einem sonst mit roher Gewalt gegen die Pier.
Einige Yachten haben schon daran glauben müssen. Die Verwaltung baut schon eine Verbesserung der Marina, damit die Fähre die Yachten nicht mehr stört.

Die Stadt Adamas ist ein nettes, sauberes Städchen mit einigen guten Tavernen. Ich würde von den 2 Tavernen unmittelbar an der Mole abraten und stattdessen diejenigen aufsuchen, die etwas weiter vom Hafen sind. Dort gehen auch die Griechen essen. Ein Wander-Vorschlag: von Adamas führt eine kleine, unbefestigte Straße bis hinauf zur Hauptstadt Plaka. Man kann diese Straße entlang wandern (sie ist nicht so steil). Rechts hat man einen schönen Ausblick über die Insel und links hat man die Klippen zum Vulkankrater.

Einmal oben auf Plaka angekommen, sollte man 2 Dinge tun: a) bei der Konditorei den berühmten Schokoladen-Kuchen probieren b) den Bus zurueck nach Adamas nehmen. Die Konditorei liegt unmittelbar an der Bushaltestelle und neben einem Telekom-Gebäude mit einer Riesen-Parabolantenne auf dem Dach. Die Rufnummer ist 0030 2287 21 036. Es empfiehlt sich anzurufen und Schoko-Kuchen zu reservieren. Der wird immer frisch gemacht und wird in Windeseile leergekauft.
Quelle: Christos Stieglitz

Hafen nachts laut durch Diskos/Bars in Kainähe. Empfehlung: Ablegen, eine Seemeile östlich auf fünf Meter Wassertiefe am weitläufigen Stand ankern. Wenn man erst um 23 Uhr ablegt, ist der Platz am Morgen sicher noch frei.
Weitere Infos: Wasser, Diesel, Lebensmittel, Restaurants, Fähren nach Athen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

SY Sarabella schreibt: "Die Stadt hat einen neuen Kai in Richtung Südosten gebaut, der mit Mooringleinen gegen aussen bestückt ist (Mai 2012), Strom und Wasser fehlt aber, sollte aber noch kommen. Gefährlich: Die Befestigungsblöcke am Boden ragen nach meinen Messungen bis ca 2.70m Wassertiefe heraus. Mit unseren 2.60m Tiefgang haben wir uns dann nicht reingetraut. Einen Hafenmeister scheint es nicht zu geben. Der Ankergrund vor dem Hafen scheint recht gut zu halten."



Polyaigos, Ankerbucht Manolisi
36° 46'N 024° 36,5'E
Südlich der kleinen Insel Manolisi an der Westküste von Polyaigos reicht tiefes Wasser bis an die Küsten. Ankern auf 4-6m Wt, Ankergrund gut haltender Sand.
Etwa eine halbe sm befindet sich ebenfalls eine brauchbare Ankerbucht mit einem breiten Sandstrand. Ankergrund Sand. Weitere Infos: keine Versorgung
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS



windsack
Im Sommer weht hier tagsüber der Meltemi, er kann durchaus auch Sturmstärke erreichen und das bei wolkenlosem Himmel. Abends schläft er meist ein. Sollte er das nicht tun, ist das ein Zeichen dafür das er am nächtsen Tag um so heftiger weht. Abendlicher Tau ist ein recht sicheres Zeichen dafür, dass am nächsten Tag wenig oder gar kein Wind ist.



Weblinks:
Die Insel Milos in Wikipedia
Die Insel Kimolos in Wikipedia
Venus von Milos
Bilderseite Venus von Milos
Webcam Milos
Aktueller Wind in Milos

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Lage Milos
(Bild: Lencer / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










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Häfen und Ankerbuchten
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!













Übersicht Hafen Adamas
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!










Yachtkai Hafen Adamas
(Bild: Antonis S.)  Großbild klick!









Seekarte Milos  Großbild klick!













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Hafen Adamas (Bild: kirek)  Großbild klick!











Hafen Adamas (Bild: iustinianos)  Großbild klick!









Luftbild Milos (Bild: RThiele)  Großbild klick!
















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