EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Die fast kreisrunde Ankerbucht Dwejra Bay liegt im Westen der Insel Gozo hinter dem sogenannten Fungus Rock. Der Fungus Rock ragt gegenüber der Bucht in die Höhe. Der Name "Fungus Rock" stammt von einem Pilz, der nur dort wächst und dem eine antiseptische Wirkung nachgesagt wird. Daneben liegt die Felsenbrücke Azure Window, eine der schönsten Attraktionen der Insel. Nicht weit entfernt gibt es eine Unterwasserhöhle, welche durch die Klippen ins Landesinnere zu einem natürlichen Salzsee (Dwejra Inland Sea) führt. Zudem befindet sich hier auch das Blue Hole, welches von Felsmassen umschlungen ist, aber doch einen Durchgang ins offene Meer bietet.
Im Dwejra Inland Sea, als auch beim Azure Window (Blue Hole) und bei der Dwejra Bucht kann man Schwimmen gehen. Jedoch gibt es keinen Sandstrand. Der Inland See ist relativ flach, jedoch gibt es hier auch keinen Sand sondern nur Steine. Dort gibt es auch einige Kioske und geführte Touren mit dem Boot durch die Höhle zum Azure Window ins offene Meer. Ankerbucht Dwejra / Gozo 36° 2.714' N 014° 11.292' E besteht eigentlich aus zwei Buchten: Die nördliche ist nach Westen offen.und nur durch wenige Klippen geschützt. Die südliche Bucht - etwa 300 Meter im Durchmesser - ist gut geschützt duch den Fungus Rock. Allerdings hat es durch den vorherrschenden Wind aus Nordwest meist Schwell, der zwar unangehm, aber meist nicht gefährlich ist. Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Im Anfahrtsbereich gibt es keine Riffe oder Untiefen. Nachts ist die Einfahrt nicht befeuert. Der beste Ankerplatz ist an der Nordseite der Bucht mit Landleinen. Die Küste im Bereich der Bucht ist naturbelassen. Sie ist von schroffen Felswänden umgeben. Auch im Außenbereich besteht sie aus felsiger und hoher Steilküste Das Hinterland ist hügelig und teil felsig, der andere Teil wird landwirtschaftlich genutzt. Thermische Winde und Fallböen sind möglich. Service / Sonstiges: keine Versorgung Kontakt: keiner
Die dominierende Windrichtung in den Sommer- und Wintermonaten ist Nordwest, Nord und Nordost treten auch auf. Der Grigal kommt aus Nordost und ist ein gefürchteter Wintersturm, der mit neun bis zehn Beaufort in die Häfen an der Ostküste hineinbläst und ganze Stadteile unter Wasser setzt.
Weblinks: keineIm Frühling und besonders in den Herbstmonaten kann es bei Schirokko, einem heißen Wind aus Süd, ungemütlich werden. Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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