EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Porto di Ponente / Vulcano 38° 25.250' N 014° 57.069' E Die Ankerbucht Porto di Ponente liegt an der Nordwestküste der Vulkaninsel Vulcano, welche zu den Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer gehört. Sie liegt an der Nordwestseite der Insel und ist nach Westen hin offen. Im Abendlicht bietet sie ein grandioser Blick auf den Vulkan. Man ankert auf gut haltendem Sandgrund auf 6 - 10 m Tiefe. Anlandung mit Dingi am Strand oder an der Steinmole. Der Vulkan kann von hier aus in ca. 1 -bis 1,5 Stunden erstiegen werden. Der Ankerplatz ist einer der besten um Sizilien. Er bietet viel Platz und guten Schutz. Etwas Unruhe bringen nur die kleinen Ausflugsboote, die meist vom nahe gelegenen Liparie kommen. Nicht zu vergleichen mit den Schnellfähren und Kreuzfahrschiffen, die gegenüber im Porto di Levante anlegen. Navigation: Die Ansteuerung ist problemlos. Die spitzen Felsennadeln auf beiden Seiten der Bucht sind leicht zu erkennen. Obgleich es keine Befeuerung gibt, kann man mit entsprechender Vorsicht auch nachts in die Bucht einlaufen. Anlegemöglichkeiten: Man ankert auf 5-10 m Wassertiefe unter Beachtung des Unterwasserkabels. Große Yachten müssen etwas weiter draußen auf größerer Wassertiefe ankern. Wenn der Anker in dem harten Sand nicht sofort vergräbt, mit Geduld und Ausdauer gelingt es. Schutz: Guter Schutz vor allen Winden, außer West. Dann sollte man nach Porto di Levante oder zur Rada di Lipari verholen. Service / Sonstiges: Ein paar Restaurants, Gemüsestände, Supermarkt, Bars an Land. Ristorante Da Vincenzino Peter Loos schreibt: Man ankert auf gut haltendem Sandgrund auf 6 - 10 m Tiefe. Anlandung mit Dinghi am Strand oder an Steinmole. Der Vulkan kann von hier aus in ca. 1 -bis 1,5 Stunden erstiegen werden.
Die vorherrschende Windrichtung bei den Liparischen Inseln ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen. Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden. In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren. Weblinks: Vulcano in Wikipedia Webcam Vulcano Bilderseite Vulcano Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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