Das ehemalige Fischerdorf Sant Angelo liegt im
Tyrrhenischen Meer an der Südküste von
Ischia im Golf von Neapel und ist heute ein viel besuchter Tourismusort. Den besonderen Charme macht die Architektur des Ortes aus, welche an die
Kykladenarchtektur erinnert.
Marina Sant Angelo
40° 41.784' N 013° 53.722' E
Der kleine und sehr schöne Hafen bietet Liegeplätze Yachten bis zu 15 Meter LÜA bis auf ein bis vier Meter Wassertiefe. Das Liegegeld für eine 44 Fuß-Yacht im Jahr 2010 Euro Ende August betrug 90€.
Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Als Ansteuerungshilfe dienen tagsüber die auffällig weißen Häuser der Ortschaft und der Wellenbrecher. Die Einfahrt selbst ist schwer zu erkennen. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert. Bei Starkwind aus Südost entwickelt sich vor der Einfahrt eine unangenehme Kreuzsee mit sich brechenden Wellen. Südwind verursacht Schwell im Hafen. Gastyachten legen wie üblich rk mit Mooring am südlichen Kai an. Der Hafenmeister nimmt die Achterleinen an.
Die Küste im Bereich von Sant Angelo besteht teils aus Buchten mit Sandstrand überwiegend aber aus felsiger Steilküste. Im Hinterland erheben sich bewaldete Berge bis zu einer Höhe von über 300 Meter, die mitunter
thermischen Wind bringen.
Service / Sonstiges: Der Strom funktionierte 2010 nicht und das Wasser kam nur zögerlich. Die Dusche hat bis 19:00 Uhr auf. Duschen/WC in der Marina, Restaurant im Ort, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Geldautomat, Slip, Kran, Arzt, Bank, Post
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die
Tramontana bezeichnet in Italien eine nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der
Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren. Aufgrund der südlichen Ausrichtung bringt kräftiger Shirokko auch häufig reichlich Welle mit, so dass die Wellen im tiefen Mittelmeer reichlich Zeit und Strecke
(Fetch) haben, sich aufzuschaukeln und zu großer Dünung aufzubauen.
Weblinks: keine
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