EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Der Badeort Sistiana (2.600 Einwohner, 2006) ist liegt in der Provinz Triest in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien in der nördlichen Adria. Sistiana bestand bereits zur Römerzeit unter dem Namen Sixtilianum. Es soll auf dem Gebiet der heutigen Provinz Triest die erste römische Siedlung gewesen sein. Auch soll es der Schauplatz einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den aus Aquileia anmarschierten römischen Truppen und der ursprünglich hier ansässigen Bevölkerung der Histrier gewesen sein. In der unmittelbaren Umgebung des Ortes wurden die Reste einer römischen Villa freigelegt, was die Annahme belegt, dass Sixtilianum in der Folge ein beliebter Ferienort der römischen Patrizier war. In der Bucht selbst wurden im 2. Jh. n. Chr. Kalksteinbrüche eröffnet, um Baumaterial zu fördern; einige dieser Steinbrüche dürften aber bereits von vorrömischen Bevölkerungen ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. genutzt worden sein. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in der Bucht einige Hotels (Strandhotel und Parkhotel), wodurch Sistiana neben Grado und Abbazia (heute Opatija) zu den bekanntesten Seebädern der Österreichischen Riviera gehörte. Marina Sistiana (Adria Nord) 45° 46.071' N 013° 37.619' E Die ganzjährig geöffnete Marina bietet rund 400 Liegeplätze für Segelyachten bis zu 16 Meter LÜA auf maximal fünf Meter Wassertiefe. Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Im Anfahrtsbereich gibt es keine Riffe oder Untiefen. Eine markante Landmarke, die als Ansteuerungshilfe dienen könnte, gibt es nicht. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseitig befeuert. Im Hafen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von drei Knoten. Die Küste im Bereich des Hafens der Marina ist bis auf ein paar Häuser naturbelassen. Im Außenbereich besteht sie aus felsiger Steilküste mit vereinzelten Sandstränden. Dahinter liegen mittelhohe bis knapp 300 Meter bewaldete Berge. Thermische Winde und Fallböen sind also möglich. Service / Sonstiges: Duschen/WC, Waschsalon, Restaurants, Werkstätten, Strom/Wasser am Steg, Wettervorhersage, Slip, Arzt, Bank, Post Kontakt: Diporto Nautico Sistiana, Sistiana 50/A – 34011 Duino Aurisina (TS) Tel: +39 040 291207 Fax: +39 040 299894 Web: http://www.dnsistiana.it/contatti/ Mail: info@dnsistiana.it VHF Kanal 16 Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
Der Wind im Nordteil der Adria ist zu einem Teil von der Großwetterlage abhängig. Thermische Land- und Seewindzirkualation gibt es hauptsächlich im Ostteil des Gebietes vor der felsigen Küste von Istrien. Diese tritt besonders im Frühjahr und Herbst stärker auf. Ein zuverlässiges Anzeichen dafür sind ortsfeste Thermikwolken über küstennahen Bergen und Hügeln. Der Schirocko ist ein feuchtwarmer Südwind, der manchmal Bft. 6 erreicht und durch den langen Fetch einen beachtlichen Seegang aufbauen kann. Noch gefährlicher ist allerdings die Bora, welche bei klarem, blauen Himmel auftritt und aus Nordost heranfegt. Sie kann bis zu Orkanstärke erreichen. Weblinks: Sistiana in Wikipedia Bilderseite Sistiana Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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