Der Albaner See (italienisch Lago Albano) ist ein See in den Albaner Bergen der mittelitalienischen Region Latium südöstlich von Rom. Er ist der Kratersee eines erloschenen Vulkans und hat bei einen Umfang von etwa 10 km eine Fläche von 6 km². Der See ist bis zu 170 m tief. Der Wasserstand des Albaner Sees wird durch einen antiken Abflusstunnel geregelt, der (angeblich nach einem Spruch des Orakels von Delphi) 398 v. Chr. angelegt wurde. Durch den Monte Cavo wird der Albaner See vom benachbarten Nemisee getrennt.
Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Wasserspiegel des Sees deutlich gesunken. Der Grund dafür ist der große Wasserverbrauch der umliegenden Kommunen und der päpstlichen Gärten.
In der Nähe des Sees liegen die Städte Albano Laziale und Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes.
Bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom wurden die Ruderregatten auf dem Albaner See ausgetrage. Die deutschen Ruderer gewannen damals in sieben Bootsklassen drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um den See gibt es gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Besonders gut ist es am See mit mit Winden aus S-SE. Die besondere geographische Beschaffenheit der Wände der Vulkankrater bewirkt, dass der lokale Jugo hier intensiver ist als im Vergleich zum Meer.
Bei Störungen aus dem Süden gibt es besonders starken Wind aus dem Nord-West oder Nord-Nord-West.