EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Dieser Artikel behandelt die Insel Capraia im Toskanischen Archipel (Seekarte). Sie ist nicht zu verwechseln mit der Insel Capraia der Tremiti-Inseln. Ebenfalls darf sie nicht verwechselt werden mit der Insel Cabrera in den Balearen südlich Mallorca. Von den Griechen wurde die Insel Aegylon genannt, von den Römern Capraria – beide Namen verweisen vermutlich auf die Präsenz wilder Ziegen auf Capraia (it. capra = Ziege). Eine andere Theorie geht davon aus, dass sich der Name von der altmediterranen Wurzel *karpa mit der Bedeutung Fels, Stein ableitet. Capraia ist eine der sieben Schwestern des toskanischen Archipels, nach Elba und Giglio die drittgrößte. Sie ist von Punta della Teglia bis nach Punta dello Zenobito etwa 8 km lang und von Peraiola bis zum Monte Campanile etwa 4 km breit. Capraia hat eine Fläche von ungefähr 20 Quadratkilometern und eine Küstenlänge von 30 km. Die Insel Capraia ist zwar nicht groß, verfügt aber über alles was man für einen Urlaub benötigt. Marina Capraia 43° 3.087' N 009° 50.321' E Leider ist die Anzahl der Liegplätze sehr begrenzt, daher ist es in der Hochsaison von Mai bis September sehr schwierig einen Liegeplatz zu bekommen. Man sollte daher recht früh kommen. Die Preise sind recht hoch. Gegen stärkere Winde ist die Marina nur mäßig geschützt. Auch im Sommer gibt es Winde aus nordöstlichen Richtungen, die voll in die Marina stehen. Der Libeccio aus Südwest bringt im Hafen starke Fallböen. Beim Anlegen an den Boje hilft das Personal der Maria. Es werden keine eigenen Tampen benötigt. Das Essen in den Restaurants ist empfehlenswert. Das Ankern in der Bucht ist möglich auf drei bis acht Meter Wassertiefe, Ankergrund ist Sand und Felsen. Navigation: Bei der Ansteuerung von Südosten her kann man als erstes die Festung Forte San Giorgio auszumachen und den weißen Leuchtturm Pt. del Ferraione. Abstand vom Leuchthaus halten: vorgelagerte Felsen! Auch von Nordost sind die Festung, der Leuchtturm und die Häuser schon von weitem zu erkennen. Bei der Eifahrt in die Bucht erkennt man die lange Ostmole und dahinter die Häuser am Hafen. Bei der Rundung des Molenkopfes gut freihalten, da die Felsen unterhalb der Wasserline noch ein Stück weitergehen. Nach dem inneren grünen Feuer hat man genug Raum zum Wenden und Anlegen. Urplötzliche Fallböen können die Manöver erschweren. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert. Service / Sonstiges: Duschen/WC in der Marina, Tankstelle, Restaurants, Strom/Wasser am Steg, Bäcker, Metzger, Geldautomat, Arzt, Bank, Post Apotheke, Auffüllstation für Tauchflaschen, Hubschrauberplatz, Taxi-Boot. Andreas Elsner schreibt: "Anmeldung über Funk auch unmöglich, dafür aber eine nette Hafenmeisterin, die uns gleich den Liegeplatz zugewiesen hat und 1 helfender Marinero. Auf ihrem Handfunkgerät stand zwar Kanal 69 aber es war vermutlich auf leise gedreht. Liegegebühren mit 67 Euro Mitte Mai relativ hoch, dafür aber die schönste Kulisse. Duschen und WC im Nebengebäude jedoch auch gegen extra Entgelt. Dennoch wegen des Flairs zu empfehlen." Kontakt: Marina Capraia, Via Assunzione 50, 57032 Capraia Isola (LI) Tel +39 0586905307 Fax +39 0586905307 Mobil +39 3383744102 Mail: portocapraia@virgilio.it Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
Weblinks: Die Insel Capraia in Wikipedia Webcam Hafen Capraia Aktueller Wind in Capraia Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
Schlagwörter: Insel Capraia, Tosakanischer Archipel, Italien, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Versorgungsmöglichkeiten, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Webcams, Film, Wetter Capraia |
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