EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Die Insel Filicudi / Liparische Inseln

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Filicudi gehört mit seinen Nachbarinseln Panarea, Lipari, Stromboli, Vulcano, Salina und Alicudi zum Archipel der Liparischen Inseln, die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegen.

Die Insel ist 9,5 km² groß und besteht aus drei inaktiven Vulkankegeln, dem Monte Fossa delle Felci, mit 774 m höchste Erhebung der Insel, dem Montagnola (383 m) und dem Torrione (280 m). Im Südosten schließen sich eine kleine Hochebene und die Halbinsel Capo Graziano an. Filicudi ist reich an Grotten wie z.B. der Grotta del Bue Marino an der Südwestküste. Drei Viertel der Landschaft stehen unter Naturschutz.

Der antike Name der Insel lautete Phenicusa, da sie früher dicht mit Farn bewachsen war. Die etwa 250 Bewohner leben vorwiegend im südlichen Teil in den Häfen Filicudi Porto und Pecorini sowie in Valdichiesa, das auf einer Höhe von 280 m liegt. Filicudi ist die geologisch älteste und die zuerst besiedelte Insel der Liparischen Inselgruppe.

Touristisch ist Filicudi zum Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und im Herbst zum Windsurfen geeignet. Daneben sind botanische Wanderungen und Vogelbeobachtungen möglich. Vor der Nordwestküste Filicudis liegen die Felsklippen Fortuna, Notaro, Mitra, Montenassari und die Felsnadel La Canna. Diese ragt 71 m aus dem Meer und zieht Extremkletterer aus aller Welt an.


Anleger Pecorini
38° 33,403' N 014° 33,96' E
Der Fähranleger liegt auf der Südseite der Insel und kann von Yachten genutzt werden, wenn keine Fähre erwartet wird. Die Bucht wird von vielen Yachten zum Ankern genutzt. Sie ist allerdings von Westen, Süden und Osten ungeschützt.


Filicudi Porto
38° 33,796' N 014° 35,008' E
Der Fähranleger liegt auf der Ostseite der Insel und Segler dürfen dort anlegen, wenn keine Fähre erwartet wird. Die Bucht wird von vielen Yachten zum Ankern genutzt. Sie ist allerdings von Norden und Osten ungeschützt.

Ingolf Graßmann schreibt: "In Filicudi Porto gibt es 11 Mooringbojen (alle waren unbelegt) 35,- € (43-Fuss-Yacht). Das einzige Restaurant in dem Hafen ist erstaunlich gut (Fischgerichte)"


windsack
Ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Revier, das im Sommer eher Schwachwind hat. Mit Motorstunden sollte daher durchaus gerechnet werden. Dafür wird man aber auch auf andere Weise belohnt.
In den Sommermonaten können Sie mit gutem Wetter rechnen. Dennoch ergeben sich ggfs. erschwerte Bedingungen beim Durchzug einer Schlechtwetterfront. Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich sinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Sturmzonen ohne Vorzeichen, im Sommer jedoch eher selten.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.





Weblinks:
Die Insel Filicudi in Wikipedia

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Die Lage von Filicudi
(Bild: Tbachner)  Großbild klick!












Übersicht Filcudi (Bild: Google Earth)  Großbild klick!










Anleger Pecorini (Bild: fbondi)  Großbild klick!










Die Bucht von Filicudi Porto (Bild: Petr Vykoukal)  Großbild klick!










Der Anleger von Filicudi Porto (Bild: wuethrich55)  Großbild klick!










Felsnadel La Canna (Bild: leliolop)  Großbild klick!










Grotta en Filicuddi (Bild: kikekike)   Großbild klick!












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