EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Die Insel Panarea / Liparische Inseln

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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Panarea gehört mit seinen Nachbarinseln Lipari, Stromboli, Vulcano, Salina, Filicudi und Alicudi zum Archipel der Liparischen Inseln, die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegen.

Panarea hat eine Fläche von 3,4 km², auf denen rund 350 Einwohner leben. Es ist die kleinste und älteste Vulkanformation des Archipels. Zusammen mit der benachbarten, unbewohnten Insel Basiluzzo und den Klippen Spinazzola, Lisca Nera, Lisca Bianca, Dattilo und Bottaro vor der Ostküste bildet Panarea einen eigenen kleinen Archipel mit gemeinsamem vulkanischen Ursprung.
Die höchste Erhebung der Insel ist der Punta del Corvo im nordwestlichen Teil mit einer Höhe von 421 m. Im Südosten der Insel liegt das Capo Milazzese.
Die drei Dörfer San Pietro, Ditella und Drauto, deren Grenzen inzwischen fließend ineinander übergehen, befinden sich an der Ostküste. Vom Hafen in San Pietro verkehren Fähren und Tragflächenboote nach Messina, Milazzo und zu den anderen Liparischen Inseln.


Punta Milazzese
38°37'39.12"N 15° 3'58.35"E
Diese Ankerbucht ist nach Süden offen, bietet aber Schutz bei nördlichen Winden.
Die Wassertiefe beträgt 5-7 m. Die Bucht verfügt über einen Sandstrand und ein Restaurant (Zimmari). Vom Strand aus gibt es einen Weg, der nach rechts zum Hauptort führt und nach links zu Wanderwegen um die Insel (wobei einige zugewuchert sind).


Cala Junco
38°37'30.30"N 15° 3'44.93"E
In dieser Bucht scheint offiziell Ankerverbot zu herrschen. Allerdings wird vereinzelt erwähnt, dass auch hier Yachten liegen.



windsack
Ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Revier, das im Sommer eher Schwachwind hat. Mit Motorstunden sollte daher durchaus gerechnet werden. Dafür wird man aber auch auf andere Weise belohnt.
In den Sommermonaten können Sie mit gutem Wetter rechnen. Dennoch ergeben sich ggfs. erschwerte Bedingungen beim Durchzug einer Schlechtwetterfront. Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich sinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Sturmzonen ohne Vorzeichen, im Sommer jedoch eher selten.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.





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Punta Milazzese (Bild: Marie-Sylvie)  Großbild klick!











Cala Junco (Bild: ferdonio)  Großbild klick!
Weblinks:
Die Insel Panarea in Wikipedia

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