Hvar (Im lokalen kroatischen Dialekt: Hvor oder For, Griechisch: Pharos, Lateinisch: Pharina, Italienisch Lesina) ist eine Stadt und ein Hafen auf der Insel Hvar in der Gespanschaft Split-Dalmatien, Kroatien. Die Stadt ist der Sitz der katholischen Diözese Hvar. Im Jahr 2001 betrug die Einwohnerzahl der Gesamtgemeinde Hvar 4138 Personen und der Stadt selbst 3672. Damit ist sie die größte Stadt der Insel. Sie liegt in einer Bucht auf der Südseite der Insel, gegenüber den Städten Stari Grad und Jelsa. Zur Stadt Hvar gehören die Teilorte Brusje (206 Einwohner), Milna (90 Einwohner), Sveta Nedilja (148 Einwohner) und Velo Grablje (21 Einwohner). Die alten Siedlungen Malo Grablje und Zarac'e wurden von den Bewohnern verlassen.
Die Stadt liegt in einer kleinen Bucht an der Südküste in Nähe des westlichen Endes der Insel Hvar. Sie ist von karstigem Hügelland umgeben, das sich steil aus der Adria erhebt. Dem Hafen von Hvar vorgelagert sind die Hölleninseln (Pakleni Otoci).
Da der Boden überwiegend aus Kalkstein und Dolomit besteht, ist das Grundwasser rar. Wo die Bodenbeschaffenheit es zulässt, werden Oliven, Wein, Lavendel und Rosmarin landwirtschaftlich angebaut.
Beruhte in früheren Jahrhunderten der wirtschaftliche Erfolg Hvars v. a. auf seiner Position als günstig gelegenem Hafen in der Adria, so änderte sich dies im Jahre 1866, als der österreichische Arzt Franz Unger die Insel besuchte und einen heilsamen Einfluss des Klimas auf Lungenkranke feststellte. Zwei Jahre später wurde vom damaligen Bischof Juraj Dubokovic' und anderen angesehenen Bürgern die Hygienische Gesellschaft Hvar zur Förderung des Gesundheitstourismus gegründet. Ähnliche Initiativen kamen zu dieser Zeit in Europa erst langsam auf. Aus diesen Anfängen entwickelte sich in den nächsten 140 Jahren der Tourismus als wichtigstem Wirtschaftszweig und ein mondäner Urlaubsort entstand. Anfang des 21. Jahrhunderts konnte die Stadt Hvar über eine halbe Million Übernachtungen jährlich verbuchen. Beliebt ist Hvar auch bei den Anhängern der Freikörperkultur, da bereits seit den 1920er Jahren die Insel Jerolim und die Bucht Stipanska für diese reserviert sind. Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hvar Stadthafen
43°10,10'N 016°26,25'E
Der Stadthafen von Hvar
(Bild) bietet nur wenigen Yachten Platz. Ohne Muring,
aber mit Wasser und Strom. Dafür liegt man malerisch unter Palmen
direkt im Ort. Alles was der Segler braucht, oder glaubt haben zu
müssen gibt es hier, auch Hafenkneipen in denen man meint, alle
Yachties seien hier verabredet. Auch für Hvar ein Restaurant
Tipp: PARADIS heisst das besonders empfehlenswerte Restaurant.
Routenbeschreibung: Über den großen Marktplatz, vor der Kirche am
Ende des Platz nach links in eine kleine Gasse abbiegen.
Die Hafenmole ist meist belegt, so dass man einfach irgendwo in der Mitte ankert, z.B. 43°10,25N / 016°26,40E. Es kann passieren, dass einen die Hafenbehörden auffordern, den Ankerplatz zu verlassen, wenn ein großes Schiff einlaufen möchte! Die Altstadt ist malerisch. Von der Festung hoch über der Stadt hat man einen grandiosen Blick über den Hafen und die vorgelagerten Inseln. Um dorthin zu gelangen, geht man erst eine steile Gasse hoch zur Hauptstraße. Dort beginnt ein breiter Fußweg in Serpentinen durch eine Parkanlage.
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.