EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Stari Grad / Hvar

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Stari Grad Hafenpanorama (Bild: hronop)  Großbild klick!


Stari Grad (2.781 Einwohner (2011), kroatisch für Alte Stadt, italienisch Cittàvecchia, in der Antike griechisch Pharos) ist eine Hafenortschaft im Westteil der Insel Hvar. Der Hafen gehört zu den wichtigsten auf der Insel. Das kleine Stätdchen ist Mittelalter pur.

Stari Grad ist mit dem Festland über eine Autofähre nach Split, Pescara und Ancona sowie die Küstenfähre Rijeka - Dubrovnik verbunden.

2008 wurde die seit der Antike landwirtschaftlich genutzte Ebene östlich der Stadt Stari Grad in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Zur ausgezeichneten Stätte gehört auch die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert entstandene historische Altstadt auf der Südseite des Hafens.

Die ursprüngliche Siedlung (Pharos) wurde 384 v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet. Mosaike unter dem Straßenpflaster zeugen von den vergangenen Zeiten. Seit 1205 erscheint Stari Grad unter dem Namen Civitas Vetus. Im 16. Jahrhundert errichtete der Poet Petar Hektorovic' eine heute noch erhaltene Villa.

Am 25.08.2010 kam es im Hafen von Starigrad zu einem Meteotsunami oder auch Rissaga genannt, bei dem der Wasserpegel abrupt um 2,5 Meter anstieg und erhebliche Schäden anrichtete.



Hafen Stari Grad
43° 11.082' N 016° 35.250' E
Der Hafen bietet Plätze für Segelyachten bis zu 30 Meter LÜA auf 2,9 bis 5 Meter Wassertiefe.

Der Hafen liegt wie in einem nach Westen geöffnetem Trichter, daduch wird bei Wind z.T. soviel Wasser in das Hafenbecken gedrückt, dass es über das Ufer tritt. Dann sind große Flächen knöcheltief überflutet. Aber die Einwohner sind's gewohnt und die Gebäude entsprechend vorbereitet. Für den Besucher eine willkommene Abkühlung, wenn man durch die großen Pfützen läuft.

Zu beiden Seiten ist die Bucht von dichtem Laubwald gesäumt, im Scheitel der wird vor der gut erhaltenen Altstadt rk festgemacht. Es werden mehrere Yachten gleichzeitig an eine Ankerboje gelegt. Sehenswert ist das Stadtmuseum, das direkt am Hafen liegt und das Schlossanwesen des Schriftstellers Peter Hektorovic.

Boote machen am Pier direkt vor dem Rathaus fest. Moorings sind ausreichend vorhanden. Am Pier gibt es Strom und Wasser, aber keine sanitären Anlagen. Wenn man nett fragt, kann man die Toiletten der Bar an der Ecke benutzen. Dort gibt es auch einen leckeren Cappuccino, den man sich schon morgens vor dem Auslaufen gönnen kann. Dann gibt es auch mit dem Toilettengang keine Probleme. Die Liegegebühren sind hoch.

Service/Sonstiges: Am Ende des Hafenbeckens ist ein großer Supermarkt samt Bäcker (ca. 500 Meter vom Pier entfernt). Restaurants gibt es in großer Auswahl in der Altstadt. Strom- und Wasseranschluss. Keine Duschmöglichhkeit.

Dirk Enss schreibt: "Beim Einfahren in die Bucht zum Hafen Starigrad bekam ich per Funk den Hinweis, dass Freunde mit ihrer 45 ft Yacht am Nordufer festgemacht haben. Das hat mich verwirrt, denn nach Ihren Infos kannt ich nur die Südseite als Anlegemöglichkeit. Ich konnte mir das also nicht vorstellen und hatte zurückgefunkt - sie müssten am Südufer liegen. Als ich dann vor Ort ankam mußte ich feststellen, dass inzwischen tatsächlich am Nordufer zahlreiche neue Liegeplätze (beim Symbol in dem Screenshot von Googlemaps - aber der Pier ist hierauf noch nicht erkennbar) mit Mooringleinen für große Yachten geschaffen wurden. Es wird geade eine schöne sehr lange neue Pier fertigestellt. Ein kleine Mauer trennt ein schmale Straße von der Promenade/Pier. Die Plätze erscheinen für mich durch einen westlichen Vorsprung recht Bora-sicher. Sanitäre Anlagen gibt es nicht und die Formalitäten werden über das Hafenbüro zu den gleichen (teuren) Preisen am südlichen Pier abgewickelt. Der Weg dahin ist natürlich weit, aber dafür liegt man ruhig direkt vor dem grünen Wald ."

Kontakt:
Tel +385 (0) 91 5154745

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt 



windsack
Im Sommer am Nachmittag weht vom Westen der Maestral, er bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung, er ist im Frühjahr und Herbst tendeziell stärker. Der Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die hochgefährliche Bora bläst vom Nordosten und manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in Bora über. Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten Nevera kommen.



Weblinks:
Stari Grad in Wikipedia
Bilderseite Starigrad

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Lage von Stari Grad
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!










Übersicht Sari Grad
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!










Stari Grad Luftbild (Bild: nn)  Großbild klick!









Hafen Stari Grad (Bild: jakez)  Großbild klick!









Charterbasis (Bild: mariannaychev)  Großbild klick!









Der neue Pier an der Nordseite
(Bild: Dirk Enss / ESYS)  Großbild klick!








Hafenpromenade
(Bild: Günther Bogensberger)  Großbild klick!









Mittelalterliches Stari Grad
(Bild: ana buzancic peterc…)  Großbild klick!











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