Stari Grad (kroatisch für Alte Stadt, italienisch Cittàvecchia, in der Antike griechisch Pharos) ist eine Hafenortschaft im Westteil der Insel Hvar in der kroatischen Gespanschaft Split-Dalmatien. Der Hafen gehört zu den wichtigsten auf der Insel. Die Stadt hat 1.189 Einwohner und ist somit nach Hvar und Jelsa die drittgrößte Stadt der Insel.
Stari Grad ist mit dem Festland über eine Autofähre nach Split, Pescara und Ancona sowie die Küstenfähre Rijeka - Dubrovnik verbunden.
2008 wurde die seit der Antike landwirtschaftlich genutzte Ebene östlich der Stadt Stari Grad in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Zur ausgezeichneten Stätte gehört auch die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert entstandene historische Altstadt auf der Südeseite des Hafens.
Die ursprüngliche Siedlung (Pharos) wurde 384 v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet. Mosaike unter dem Straßenpflaster zeugen von den vergangenen Zeiten. Seit 1205 erscheint Stari Grad unter dem Namen Civitas Vetus. Im 16. Jahrhundert errichtete der Poet Petar Hektorovic' eine heute noch erhaltene Villa.
Tourismus und Unterkünfte: Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Stari Grad
Der Hafen liegt wie in einem nach westen geöffnetem Trichter, daduch wird bei Wind z.T. soviel Wasser in das Hafenbecken gedrückt, dass es über das Ufer tritt. Dann sind große Flächen knöcheltief überflutet. Aber die Einwohner sind's gewohnt und die Gebäude entsprechend vorbereitet. Für den Besucher eine willkommene Abkühlung, wenn man durch die großen Pfützen läuft.
Zu beiden Seiten ist die Bucht von dichtem Laubwald gesäumt, im Scheitel der wird vor der gut erhaltenen Altstadt rk festgemacht. Es werden mehrere Yachten gleichzeitig an eine Ankerboje gelegt. Sehenswert ist das Stadtmuseum, das direkt am Hafen liegt und das Schlossanwesen des Schriftstellers Peter Hektorovic.
Boote machen am Pier direkt vor dem Rathaus fest. Moorings sind ausreichend vorhanden. Am Pier gibt es Strom und Wasser, aber keine sanitären Anlagen. Wenn man nett fragt, kann man die Toiletten der Bar an der Ecke benutzen. Dort gibt es auch einen leckeren Cappuccino, den man sich schon morgens vor dem Auslaufen gönnen kann. Dann gibt es auch mit dem Toilettengang keine Probleme. Die Liegegebühren sind hoch.
Service/Sonstiges: Am Ende des Hafenbeckens ist ein großer Supermarkt samt Bäcker (ca. 500 m vom Pier entfernt). Restaurants gibt es in großer Auswahl in der Altstadt. Strom- und Wasseranschluss. Keine Duschmöglichhkeit.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.