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Online-Hafenhandbuch Kroatien:
Valalta / Istrien

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Panorama Valalta (Bild: Péter.Cs)  Großbild klick!


Valalta ist ein FKK-Campingplatz. Die Marina liegt am Eingang des Limskifjords auf der Halbinsel Istrien. Tourismus und Unterkünfte: Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Marina Valalta
45° 7.678' N 013° 37.379' E
Die Marina Valalta darf nur von FKK-Seglern angesteuert werden. Sie liegt am Eingang in den Limski-Fjord und gehört zum FKK-Campingplatz Valalta.
150 Liegeplätze, 250 Stellplätze, Wassertiefe max. fünf Meter, Wartungsdienst, Kran, 50-t-Travel-lift, Slip.
Öffnungszeiten: ganzjährig
Tel. +385 52 811 033, Fax +385 52 816 025



Dieter H. schreibt in einem Bootsforum betrffend die Marina Valalta - Rovinj: Nach nunmehr über 20 Jahren, oft mehrfach im Jahr in Valalta Rovinj Istrien bin ich jetzt auf einem Punkt angekommen, diesen mit vielen Erinnerungen verbundenen und gerne besuchten Ort den Rücken zu kehren.

Mit den jährlichen Neuerungen im Bereich An- und Abmeldeformalitäten, den bürokratischen Neuerungen und Änderungen war ich ja vertraut. Ja, man war jedes Jahr sogar gespannt, was "ihnen" (Platzleitung - Direktion) dieses Jahr wieder neu einfallen ist, um die Camper, Bootfahrer und Bungalowgäste zu - nein schikanieren ist nicht das richtige Wort "überraschen" ist vielleicht richtiger.

Auch dieses Jahr waren es wieder Kleinigkeiten, u.a. aber auch zwei neue Hafenmeister, die meinten, sie müssten gleich alles neu und anders machen. Der jüngere der Beiden war aber sehr nett und hilfsbereit und stets zugegen wenn Boote einliefen. Der wesentlich ältere schnurbärtige bemühte sich nach einigen Startschwierigkeiten auch sehr nett zu sein, war dann aber sehr selten zu finden, vor allem wenn neue Boote kamen. Die Boote suchten sich einfach selbst Ihren Platz, war dann festgemacht, tauchte er plötzlich auf und legte meist wieder um auf einen anderen Platz.. Gäbe es einen Preis für „Abtauchen bei Bedarf und im richtigen Augenblick“ er hätte sich eine Auszeichnung verdient.
Auch ist sehr aufgefallen, dass gerade zu den Hauptzeiten zwischen 17 und 20 h oft niemand anwesend war, bzw. um 19.00 h einfach im Hafen Dienstschluss gemacht wurde ... das kannten man in der Marina Valalta bisher nicht. (und Anfang Juli ist ja doch schon Hauptsaison – zumindest nach der Preisliste).

Eine weitere Angelegenheit ist in Valalta seit Jahren und regelmäßig zu beobachten: Ist etwas neu zu machen, zu renovieren oder zu ändern... dann wird sehr viel in der Saison gemacht.
Auch dieses Jahr begannen die Bauarbeiten (diesmal wurde eine neue Mooringkette im Hafen gelegt) nicht im April sondern genau in der Mitte der Pfingstferien, genau wenn der Hafen mit Booten belegt ist .. wenn das Ganze dann noch äußert unprofessionell angegangen wird (die Kette ist ihnen bereits beim Versuch Sie langsam zuzusetzen komplett ins Wasser gerutscht!) und dann mit improvisierten Maßnahmen durch den ‚Greifarm eines Laders den ganzen Tag erst die Fehler beseitigt werden, stört dies doch erheblich.

Zum Beispiel 2004 war es eine kleine Mannschaft mit Bagger und einen Betonmischer die mitten in den Pfingstferien anfing, Fundamente im Kinderspielplatz zu betonierten, und dies gleich neben dem Steg für bewohnte Boote und während bereits viele Gäste mit Kindern am Platz zu finden waren. Die Maßnahme dauerte dann über 4 Wochen.

Als ich nun Anfang Juni 2006 nach 3 Tagen Marina Valalta mit meinem Boot zuerst mal Richtung Süden fahren wollte, kam dann wieder ein Hammer. Beim Bezahlen an der Rezeption wurde mir nicht ein "bewohntes Boot" berechnet (siehe Preisliste www.valata.hr), sondern man berechnete mir ein unbewohntes Boot, dafür aber zusätzlich für jeden Tag die Campinggebühren für 2 Personen - ein Aufpreis von über 50 Kuna pro Tag ... Begründung: Ich sei nicht über „Transit“ (also auf dem Wasserweg) angekommen, sondern mit dem Auto und Trailer. Auf meine Frage, ob man mir den Unterschied erklären kann, zwischen einem bewohnten Boot, das hier im Hafen gekrant hat und dann zum Steg fährt, oder einem bewohnten Boot, das über die Hafeneinfahrt vom Meer kommt, wurde mir erklärt dass man das nicht wisse und dies dieses Jahr einfach so ist.
Ich habe dann schon sehr lautstark in Anwesenheit von vielen anderen Gästen des Platzes den Chef verlangt, es war eine Chefin, diese konnte mir aber auch nicht weiterhelfen, versprach mir aber alles zu klären und „wir könnten dies dann ja dann nächstes Jahr regeln“. Ich teilte ihr mit, dass ich in ca 3 Wochen, wenn ich wieder zurück bin ein Klärung erwarte.

Nachdem ich im Hafen alle bewohnten Boote auf diesen neuen Umstand aufmerksam gemacht hatte, fuhr ich gen Süden. Telefonisch habe ich dann erfahren, dass ein befreundetes Boot mit gleichen Voraussetzungen, drei Tage später für sich und seine Besatzung ein ganz normales bewohntes Boot bezahlt hat (ist wie ich mit dem Auto und Trailer gekommen) und dachte mir, dass dies damit wohl wieder normal geregelt ist.

Der gleiche Freund mit seinem Boot war dann nach 3 Wochen für einige Tage wieder in Valalta, mit Auto und Trailer, genau zur gleichen Zeit als ich wieder zurück war. Bei der Abreise und beim Zahlen wurde ihm ein ... (dreimal dürft Ihr raten)... nein, kein bewohntes Boot, sonder ein unbewohntes Boot mit Personengebühren berechnet. Hat man z.B. noch zwei Kinder dabei, werden da schnell 80 bis 100 Kuna pro Tag darauf und das ist ganz schön heftig. Einspruch war nicht möglich, da die Chefin nicht da war !!!... aber er wird dies im August klären.

Als Tüpfelchen auf dem i kam dann noch, als er den Platz mit dem Gespann und der Rechnung verlassen wollte, er wurde an der Schranke um 17.00 Uhr regelrecht angepöbelt, dass er doch künftig den Platz bis 13 Uhr zu verlassen hätte. Er fragte dann, wie er das machen soll, wenn er erst um 16.00 Uhr an der Rezeption bezahlt hat,– das wurde ihm dann als Lüge abgestritten!.

Wir haben dann für eine ganze Woche Liegeplatz in Valalta ganz normal das "bewohnte Boot" bezahlt, denn ich bin ja über Transit über das Meer angekommen (grins.....!!).
Und als ich vormittags bezahlt habe und am Abend um ca. 19.00 Uhr aus dem Platz fuhr, hat wieder niemand etwas bemängelt. Die Behandlung als Gast ist schon sehr davon abhängig, wer, wann und wo gerade „Dienst“ macht.

Anzumerken wären noch die neuen Preise für 2007. Diese zeigen als Endpreis beim „bewohnten Boot“ genau die sog. neue Aufrechnung (alter Preis unbewohntes Boot + 2 x Personengebühr) - die Gebühren für ein bewohntes Boot werden in meiner Länge (7 bis 7,99 m) dadurch von 23 EUR auf 30 EUR pro Tag erhöht.... zusätzlich Versicherung, zusätzlich Kurtaxe von über 7 Kuna pro Personen und An und Abmeldegbühren, evlt. noch die Parkkosten für Auto und Trailer, das summiert sich dann ganz schnell auf 40 EUR PRO TAG !!! das sind dann schon absolute Spitzenpreise mit zum Teil sehr mäßigen Komfort.
Die Frauen bekamen vor ca. drei Jahren ganz neue und hübsche Toiletten und Waschräume aber die Männlein können Ihr Geschäft in den was weiß ich wie alten dunklen Löchern mit 4 Schüsseln für den ganzen Hafen und 2 gebrochenen Klobrillen verrichten ....und diese Toiletten werden noch zusätzlich von den Gästen des Fischrestaurants SPACCIO verwendet .

Dass die Kosten für Trailer und ´PKW für das kommende Jahr um 100% verdoppelt werden, möchte ich nur noch nebenbei erwähnen.

Auch neu ist für dieses Jahr, dass auf einen nach eigener Aussage TOP Platz (ist er aber auch) mit sog. 4 Sternen beim Bezahlen keinerlei Karte genommen wird. Ich kann ich noch verstehen, dass Kreditkarten aufgrund der Gebühren nicht genommen werden (allerdings nimmt die auch in HR jeder kleine Laden, jede Tankstelle - inzwischen auch die in Veruda und fast jede Konoba) - aber dass auch die Bezahlung mit der EC Karte nicht möglich ist, betrachte ich als eine ausgesprochene Frechheit und Ignoranz.

Derzeit bin ich weit davon entfernt Valalta sowohl zu empfehlen, als auch wieder anzufahren.

Seit letztem Jahr ist auch der Hafen nur mehr sehr mäßig belegt (Ausnahme die 4 Wochen in denen überalll alles proppenvoll ist ), denn die Konkurrenz in Vrsar und seit diesem Jahr auch die neue Marina in Novigrad hat wesentlich günstigere Preise mit mind. gleichen, meist sogar besseren Komfort .
Irgendwie sollte doch auch der Letzte mal darauf kommen, dass man da vielleicht etwas falsch macht mit den Gästen!.

Fazit .... rechnet beim Anfahren in Valalta als Bootsgast mit nicht bester Behandlung und teilweise überhöhten Preisen (ein Cappuccino kostet in Valalta dieses Jahr 15 Kuna - selbst mitten im Rab auf dem Stadtplatz oder Rovinj selbst habe ich nur 7 Kuna bezahlt)
Alternativ geht man nach Vrsar gleich um die Ecke, ganz nette Marineros, sehr freundliche Leute, zuvorkommend und hilfsbereit, ein Top sortierter Nauticladen, eine zu empfehlende Werkstatt, gute Speiselokale und hervorragende Eisdielen im Ort (viele) und man ist rundherum für die Gäste da."


Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post



windsack
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der Maestralwind und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Dieser verstärkt sich hier durch die spezielle Lage am Eingang des Limski-Fjords (Düseneffekt). Der sog. Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die Bora bläst vom Nordosten auf das Meer hinaus. Manchmal erreicht sie Orkanstärke. Besonders gefährdet sind hier der Golf von Triest und der Kvarnergolf.




Weblinks:
Marina Valalta
Aktueller Bora-Index

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Lage von Valalta
Lage von Valalta
Jelte / Bearbeitung Walter) Großbild klick!











Der Limski Kanal
Der Limski Kanal
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Seekarte Limski-Kanal
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Marina Valalta
Marina Valalta (Bild: ivancevic1)  Großbild klick!










Marina Valalta
Marina Valalta
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!










Luftbild Marina Valalta
Luftbild Marina Valalta
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Kran in der Marina
Kran in der Marina (Bild: Szu"cs Géza)  Großbild klick!
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