Vela Luka (wortwörtlich Großer Hafen) ist ein kroatischer Hafenort auf der Insel Korcula in der östlichen Adria.
Die eigenständige Gemeinde mit etwa 4500 Einwohnern ist der zweitgrößte Ort der Insel und liegt ganz im Westen an einer tief einschneidenden Bucht. Sie besitzt einen Fährhafen nach Split und zu den Nachbarinseln. Vela Luka ist ein touristisch schon lange erschlossener Badeort mit Kiesstränden und vorgelagerten Badeinseln. Es gibt mehrere Hotels und Privatunterkünfte sowie zahlreiche Lokale.
Der Ort liegt nur wenige Meter über NN.; die höchste Erhebung ist der südlich gelegene 377 Meter hohe Hum. Neben dem Tourismus sind der Fischfang sowie der Anbau von Wein und Oliven weiterhin von wirtschaftlicher Bedeutung.
Tourismus und Unterkünfte: Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Vela Luka
42°58,5N 017°03,0E
Vela Luka liegt in einer tief ins Land gehende Bucht an der Westseite der Insel und ist gut geschützt vor Wind aus allen Richtungen. Entweder man macht vor römisch-katholisch vor Buganker an der Stadtpier fest, oder aber man ankert nördlich der Pier auf 2-6m Wassertiefe. Es kann aber vorkommen, dass der Stadtkai ganz oder teilweise von Touristenbooten belegt ist. Wasser und Diesel bekommte man an der Tankstelle. In der Stadt gibt es zahlreiche Geschäfte und einen Markt.
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.