Vrsar (italienisch: Orsera, deutsch: Orser) ist eine Ortschaft in Istrien, Kroatien. Sie liegt am Eingang des Limfjordes, zwischen Porec( und Rovinj. In Vrsar hat sich der Charakter einer mediterranen Fischersiedlung erhalten. Ausgehend vom Hafen steigt die Bebauung terrassenförmig einen Hang hinauf und findet seinen Abschluss in einer Kirche mit separat stehendem Glockenturm (Campanile) in 54 Meter Höhe.
Der Ort war Sommerresidenz der Bischöfe von Porec, und man erzählt, dass auch Casanova hier zu Gast gewesen sein soll.
Vor der Küste von Vrsar befindet sich eine Inselgruppe von 18 kleinen, unbewohnten und mit mediterranen Pflanzen dicht bewachsenen Inseln.
Tourismus und Unterkünfte: In der Nähe gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Marina Vrsar
45°08'59.15"N 013°36'3.75"E
Die Marina Vrsar liegt eine gute Seemeile nördlich des Eingangs zum
Limski-Fjord und wurde an einer Stelle errichtet, an der sich bereits ursprünglich ein Hafen befand, so dass, ohne die Zerstörung der naturgegebenen Harmonie, beachtliche Kapazitäten von Ferien-Liegeplätzen für Yachten geschaffen wurden.
Der Hafen ist unmittelbar durch die Insel St. Georg (Sv. Juraj) geschützt, auf der sich die gleichnamige romanische Kirche befindet. Die Marina, mit deren Bau im Jahr 1996 begonnen worden war, besitzt 200 Liegeplätze im Wasser und 40 Liegeplätze an Land.
Die Tiefe der Fahrrinne und der Anlegeplätze von 7 bis 14 Meter ermöglicht eine Aufnahme von Jachten bis zu 50 Metern. Die Meerestiefe an der Tankstelle beträgt 4 Meter.
Service / Sonstiges: Rezeption, klimatisierte Sanitäreinrichtungen, Tankstelle, Spitzenrestaurant, Cafe-Bar, Werkstatt, 30-Tonnen-Kran, Geschäft für Bootsausstattung, Verleih von Sportrequisiten, Taucher-Service, Charter Agentur, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Arzt, Bank, Post
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestralwind und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog.
Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten auf das Meer hinaus. Manchmal erreicht sie Orkanstärke. Besonders gefährdet sind hier der Golf von Triest und der Kvarnergolf.
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.