Die Insel Ilovik (dt: Nebe) ist eine Insel der
Adria. Sie liegt südlich der Insel
Lošinj und westlich von Dalmatien, ist Teil der
Kvarner-Bucht und gehört zu Kroatien.
Ilovik ist eine sanft hügelige Insel, der höchste Punkt liegt 91 m über dem Meer, die Fläche beträgt 5,8 km². Die Länge der Küste beträgt ca. 15 km. Die Insel besteht aus Kalkstein und ist überwiegend mit der für die Region typischen Macchia und Olivenbäumen bewachsen.
Die einzige Siedlung auf der Insel ist der gleichnamige Ort Ilovik mit etwa 100 Einwohnern und befindet sich im Norden der Insel, genau gegenüber der kleinen Insel Sveti Petar, auf der sich die Überreste eines Benediktinerklosters, einer venezianischen Festung und der Dorffriedhof befinden. Letzteres führt zur Eigenart auf der Insel, dass Verstorbene ihren letzten Weg mit dem Boot zurücklegen müssen.
Die Insel ist autofrei und mit Fähren aus Rijeka und Mali Lošinj erreichbar. Die Einwohner der Insel leben primär vom Tourismus und Fischfang, Landwirtschaft hat eine untergeordnete Bedeutung, primär für den Eigenbedarf.
Tourismus und Unterkünfte: Ilovic ist eine attraktive Insel mit Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Ilovik
44° 27,704' N 014° 33,015' E
Ilovik ist ein Fährhafen, man kann entweder
- an der Ost- (Fähr-) Mole, südseitig, auf mehr als 3 m WT an Murings festmachen, oder
- an der kleinen Westmole, auf unter 2 m WT ebenfalls an Murings festmachen.
Hier werden Liegegebühren erhoben. An der Nordseite der Fährmole legt der Inseldampfer an, dann ist hier freizuhalten.
An Versorgungsmöglichkeiten gibt es einige Restaurants und einen Bäcker östlich der Fährmole. An der Fährmole gibt es Wasser und Strom.
Im gesamten Mittelteil des Kanals, vom Leuchtfeuer im Osten bis gut westlich des Ortes, liegen an beiden Seiten Bojen aus, an denen man festmachen kann. Dabei sind folgende Punkte zu beachten:
- Der Abstand zwischen den Bojen ist teilweise lachhaft gering.
- Bei Jugo steht starker Schwell und Strom direkt in den Kanal.
- Im Kanal besteht ein Tempolimit von 5 kn. Das wird aber leider oftmals mißachtet, weshalb es auch an den Bojen häufig sehr unruhig ist.
Die Bojenplätze sind kostenpflichtig, im August 2005 betrug die Gebühr für ein 15 m-Boot mit 4 Mann Besatzung KN 120,-- / Nacht. Im gesamten Kanal ist ankern verboten.
Ankerbucht Parzine
44° 26,7' N 014° 33,57' E
Diese unbewohnte Ankerbucht im Süden der Insel eignet sich als Badebucht oder als Ausweichplatz, wenn im Kanal alle Plätze belegt sind. Hier ankert man auf 3 - 5 m WT, auf stellenweise bewachsenem Kies mit Steinen. Die Bucht ist nach Süden vollkommen offen. Achtung auf eine Untiefe im Süden der Bucht.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der
Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne".
Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten
Nevera kommen.