Lavsa ist eine kleine kroatische Insel in der
Adria. Die Insel ist mit etwa zehn Häusern, davon drei Restaurants, bebaut und nur in der Sommersaison bewohnt. Die Ausdehnung der Insel beträgt ca. 1,5 mal 1,5 Kilometer, die Fläche 1,76 km². Die nördliche gelegene Bucht Levrnaka (43°45,63' N 015° 22,36'E) ist ein hervorragender Naturhafen und Ankerplatz.
Die Insel ist eine der 89 Inseln beziehungsweise Inselchen und Riffe des Nationalparks
Kornaten.
Man ankert auf 3 bis 5 Meter WT auf gut haltendem
Schlick- und Sandgrund. Es gibt aber auch eine Reihe von Festmacherbojen. An der Ostpier (WT 1,5m) legen Ausflugsboote an. Bei
Bora steht starker Schwell in die Bucht, so dass man sie dann besser verläßt.
Häufig wird hier ein Naturphänomen beobachtet, "Scija" genannt: Der Wasserspiegel hebt und senkt sich um 30 cm im Rhythmus von zehn Minuten, begleitet von Strudelerscheinungen. Die Ursache ist unklar.
Restaurantinfo von A. Stippler:
Wir haben in der Konoba auf Lavsa für 4 Fische (Brassen vom Rost), eine Platte Skampi, gemischten Salat und Salzkartoffeln jeweils für 6 Personen sowie 5 Bier, 1l Wasser und 2 Fanta unglaubliche 1.400 Kn (entspricht 190 EUR) bezahlt. Das Essen war sehr gut, der Service ok, aber ich finde den Preis doch "leicht" überzogen.
Der Müll wird muss auf der dem Restaurant gegenüberliegenden Seite der Bucht entsorgt werden, da die Kassierer in den Kornaten keinen Müll mitnehmen. Vorsicht: Ratten ...
Solange es die unweit gelegene Marina Piskera nicht gab, war immer wieder die Rede von einem Segelzentrum auf der Kornateninsel Lavsa. Da die Lavsa-Bucht ein hervorragender Naturhafen ist - eigentlich der beste des gesamten Kornaten-Archipels -, finden ihn auchBootstouristen als Nachtliegeplatz attraktiv.
Für die saisonal hier lebenden Bewohner war und ist aber nicht nur der sichere Bootshafen von Interesse, sondern auch der fruchtbare Inselboden, und so gibt es am Ufer der Lavsa-Bucht eine etwas „dichtere" Bebauung von zehn Häusern. Davor verteilen sich kleine Hafenbecken und Anleger sowie ein paar Boote vor Anker - ein Kornater Idyll par excellence. Dass hier Restaurants nicht fehlen, versteht sich von selbst. Zwei stehen im Hauptteil der Bucht und ein weiteres in einem kleinen Seitenarm am Buchteingang.
Im Sommer wird es in dieser Bucht reichlich eng, denn dann liegen bis zu dreißig Boote vor Anker. Ein weiterer Nachteil ist die durch die Abgeschlossenheit der Bucht schwache Wasserzirkulation, was eventuell den Spaß am Baden etwas mindern kann.
Lavsa hat zwei Buchten und zwei Restaurants. In der am Nordufer gelegenen Levrnaka-Bucht befindet sich die Hauptpier. Da diese Bucht sogar in Ufernähe ausreichende Wassertiefen bietet, gehen hier auch große 30-m-Yachten vor Anker. Vor allem am Südwestufer werden viele von ihnen auch mit Heckleine festgemacht. Vor dem Nordufer sind Nationalpark-Bojen verankert. Es gibt aber auch Bootsanleger. Der eine befindet sich im Buchtende vor dem Restaurant „Levrnaka". Der zweite Anleger gehört zur Gaststätte „Antonio", einer schlichten Taverne – von den Einheimischen auch Konoba genannt. Wem der Sinn nach einem Abendessen steht, hat also die Wahl zwischen „Levrnaka" und „Antonio", wobei ersteres ein wenig vornehmer ist. Die zweite Inselbucht liegt an der Südseite und hat denselben Namen wie jene auf Smokvica: Lojena. Tagsüber ist das Ankern in dieser Bucht sehr angenehm, zumal sie einen kleinen weißen Badestrand hat. Auf Levrnaka soll es Gerüchten zufolge viele Nagetiere geben, die, wenn sie einmal auf ein Boot gelangt sind, große Schäden anrichten – also, Vorsicht kann nie schaden.
In der Saison liegt in der Bucht ein Bojenfeld, leider sind die Bojen recht eng gesetzt. Im Bereich des Bojenfeldes auf keinen Fall ankern, da sich auf dem Grund eine schwere Kette befindet, in der sich der Anker verhakt!
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der
Maestralwind
und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog.
Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht er Orkanstärke. Der sog.
Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt:
"Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".
Im Sommer kann es plötzlich und unverhersagbar zu der gefüchrteten
(Nevera) kommen, der aber in der Bucht keinen Schaden anrichten kann.