Die landschaftlich reizvolle Insel Lopud liegt nordwestlich der Stadt Dubrovnik und ist ein Teil der Elafiti-Inseln.
Die
Elafiti-Inseln ab Dubrovnik Richtung Norden heißen Daksa, Kolocep, Sv Andrija, Lopud, Ruda,
Šipan, Jakljan, Tajan und Olipa. Die meisten dieser Inseln sind sehr klein und unbewohnt.
Die Inseln Kolocep, Lopud en Šipan sind die einzigen bewohnten Inseln. Lopud ist die mittlere und unserer Meinung nach schönste.
Sie hat eine Fläche von 4,63 Km2, der höchste Punkt Polacica liegt bei 216 Metern. Momentan hat Lopud etwa 220 Einwohner.
1457 wurde Lopud der Hauptsitz des Landes der Republik Dubrovnik, es herrschte Wohlstand, der sich bis Lopud auswirkte. Mehrere Reeder Lopuds fuhren mit einer Flotte von über 80 Schiffen über die Welt. Lopud hat seine eigene Schiffswerft. Auf der Insel leben zur Zeit ca. 1.000 Einwohner.
Die Nordostseite der Insel ist durch Felsen und steile Klippen nur schwer zugänglich. Der Insel hat eine 11,5 km lange Küstenlinie, wovon 1,2 km aus Sandstrand bestehen.
Die Ostbucht oder Sunj-Bucht wird gerne von Yachten zum Ankern angelaufen. Allerdings ist sie bei Scirocco unbrauchbar. Die Šunj-Bucht steht für Badefreude pur. Sie ist fast rund und hat weißen Sand. Das Meer wird hier nur sehr langsam tiefer, ideal für kleine Kinder. Auf dieser Seite der Insel gibt es genügend Möglichkeiten zum Essen oder zu einer kühlen Erfrischung. Es werden günstig Liegen und Sonnenschirme vermietet.
In der Bucht an der Nordwestseite mit Blick auf
Šipan liegt das Dorf Lopud. Zwei Hügel werden durch ein wunderschönes Tal verbunden.
Da die Insel mit jährlich mehr als 2584 Stunden Sonne und über eigene Süßwasserquellen verfügt, ist sie mit viel Grün, Bäumen, Sträuchern, Pflanzen und vielen Palmen bewachsen.
Das Klima ist mild, die Durchschnittstemperatur beträgt im Januar 9,8 °C . Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 1100 mm. Es werden 2671 Sonnenstunden im Jahr verzeichnet.
Dazu kommen stabilere Windverhältnisse als in der nördlichen Adria, die Fans schätzen. Vor allem bei den im Westen liegenden Inseln wie Hvar, Vis, Korcula und Lastovo kann er sich ungestört zur kräftigen Brise entfalten. Bei ungünstigen Bedingungen ist dann allerdings entsprechend Vorsicht geboten: Im Hafen von Komiza auf Vis beispielsweise kann der Schwell schnell so stark werden, dass nachlässig vertäute Yachten mit dem Heck an den Kai krachen. Auch Fallböen können sich unangenehm auswirken: Die kleine Insel Vis, die am weitesten westlich in der Adria liegt, ragt fast 600 Meter empor.