EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Die Insel Olib (deutsch: Lüb) liegt in Norddalmatien 41 Kilometer (oder 21,6 Seemeilen) nordwestlich von Zadar, vier Seemeilen westlich liegt Silba. Die Insel ist im Westen, der vor der Bora geschützt ist, mit Buschholz, Steineichen und Macchia bewaldet. Der östliche Teil ist der Bora ausgesetzt und nur spärlich bewachsen. Olib ist hügelig, der "Berg" Kalac ist mit 74 Metern die höchsten Erhebung. Olib hat eine Fläche von 25,63 Km², ist 6,5 Kilometer breit (Ost-West Richtung) und neun Kilometer lang (Nord-Süd) Da hohe Berge fehlen, ist Wasser auf der karstigen Insel ein Problem: Es gibt keine Quellen, die immer Wasser führen. Im Winter wird das Regenwasser in Zisternen gespeichert. Ansonsten muss die Insel im Sommer per Wasserschiff versorgt werden. Die Ostküste Olibs mit den Buchten Slatina und Slatinica eignet sich wegen Bora und wegen einzelner Untiefen nicht zum Ankern. Hafen Olib 44° 22.790' N 014° 46.453' E Die einzige Ortschaft und der Hafen liegt in einer Bucht auf der Westseite und ist somit vor der Bora geschützt. Inzwischen gibt es Bojenfelder nord-östlich und süd-westlich des Hafens, allerdings völlig ungeschützt gegen Wind und Seegang aus West. Zur Zeit wird gerade an einer Erweiterung des Hafens gebaut. Der Besitzer des Krämerladens war lange Jahre in Deutschlandund freut sich über einen kleinen Plausch. Quelle: Heiko Meyer Der Hafen von Olib kann größere Schiffe aufnehmen. Schiffe der regelmäßig verkehrenden Linien legen am äußeren Teil der Mole an, der den Hafen auf nordwestlicher Seite abschließt. Die Innenmole bietet Platz für ca. 15 Yachten. Auch die nach Westen offene Außenmole ist zum Festmachen ausgebaut (Moorings). Ein Festmachen an der Außenmole ist jedoch aufgrund plötzlich auftretender orkanartiger Westwinde - vor allem im Hochsommer (Nevera) - nicht ratsam. Hat die Nevera eingesetzt kann in der Regel der Hafen nicht mehr verlassen werden. In den Jahren 2005 und 2006 entstand eine neue Mole am und quer zum alten Molenkopf. Dieser stellt aber keinen Schutz vor Nevera dar, da die Außenmole immer noch nach Westen offen ist. 2008 wurde Olib um eine neue Mole erweitert. Nun ist der Hafen auch gegen Nordwest geschützt und bietet Anlegern eine weitere Alternative zur gegenüber liegenden Insel Silba, die wesentlich touristischer ist. Anlegen kann man nicht nur an der Mole, sondern auch im neu entstandenen Hafenbecken in dem sich zwanzig "Corpi Morti" befinden. Anlegegebühren werden kassiert. Service / Sonstiges: Es gibt keine Möglichkeit zum Tanken, auch keine Duschen. Nur Wasser und Strom stehen den Skippern zur Verfügung. Rund um den Hafen befinden sich Cafes und Restaurants und ein kleiner Shop, der im Sommer offen hat. Navigation: Untiefen befinden sich vor allem im Norden um Kurjak und Sip.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der Maestral und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die
Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in Bora über. Im Sommer kann es plötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten Nevera kommen.
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