EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Unije (dt: Niä) ist eine Insel in der Adria. Sie liegt westlich der Insel Lošinj und südlich von Istrien im Kvarner Golf. Unije ist eine sanft hügelige Insel, die Fläche beträgt 16,8 Kilometer². Die Länge der Küste beträgt ca. 37 Kilometer. Die Insel besteht aus Kalkstein und ist überwiegend mit der für die Region typischen Macchia bewachsen. Im Osten der Insel befinden sich einige tief eingeschnittene Buchten, die größte ist die Bucht Maracol, eine beliebte Anlaufstelle für Segler. Die einzige Siedlung auf der Insel ist der gleichnamige Ort Unije mit etwa 80 Einwohnern, der sich an einer Bucht an der Westküste befindet. Die Insel ist autofrei und ist mit Fähren von Rijeka und Mali Lošinj aus erreichbar. Auf der kleinen Insel gibt es keine Autos, aber einen Flugplatz mit Sandpiste. Er wird nur für Notfälle oder von Sportfliegern benutzt. Mit einer dreisitzigen Cesna kann man von hier aus die Nachbarinsel Losinj anfliegen. Früher sind die Kinder damit noch in die Schule geflogen. Heute lernen die paar Schüler per Videokonferenz. Die Einwohner der Insel leben primär vom Tourismus und Fischfang, Landwirtschaft hat eine untergeordnete Bedeutung, primär für den Eigenbedarf. Ankerbucht Podkujni 44° 39,303' N 014° 15,549' E Die Ankerbucht auf der Südostseite der Insel hat besonders im Aussenbereich bei Wassertiefen um 10 Meter nur sehr schlecht haltenden Grund. Quelle: Heiko Meyer Unije Hafen 44° 38,17'N, 014° 14,64'E Navigation: An der Westküste der Insel liegt die Ortschaft Unije, mit einer Anlegemole. Die Ansteuerung ist einfach, wenn man auf den westlich der Hafenmole liegenden großen Felsen Skoljic achtet. Auf der Hafenmole befindet sich ein Leuchtfeuer. An der Moleninnenseite können wenige Yachten anlegen. Am äußersten Teil beträgt die Wassertiefe rund 5 Meter, Richtung Land nimmt die Tiefe kontinuierlich ab. Die Mole ist eigentlich für das Linienschiff gebaut. Daher muss man bereit sein, frühmorgens zwischen 05:00 und 06:00 Uhr den Liegeplatz zu verlassen. Bei Eintreffen des Linienschiffes sollte der Platz aber bereits geräumt sein, sonst beginnt der Tag mit Ärger... Auf der Südseite der Mole liegt man bei allen Windrichtungen geschützt. Im Hafen Unije teilweise schlechter Ankergrund. Daher wählen die meisten Seefahrer lieber das freie Ankern in der Bucht südlich der Hafenmole. Man ankert auf beliebiger Wassertiefe. Da der Grund mit Kies durchsetzt ist, muss auf ein sorgfältiges Manöver mit sicherem Einfahren des Ankers geachtet werden. Südlich vom oben beschriebenen Felsen kann nicht geankert werden, da sich dort Flachwasser mit Steinen versetzt befindet. Service / Sonstiges: Im Ort gibt es zwei Restaurants und einen kleinen Laden. Auf Unije gibt es zwar keine Autos, dafür einen Miniflughafen mit Graspiste, am Ufer des oben beschriebenen Ankerplatzes. Einkaufsmöglichkeit, Restaurants, kein Hafenkapitän. Ankerbucht Maracol 44° 38,73'N, 014° 15,26'E Geschützte, nach SO offene Ankerbucht auf der Ostseite von Unije. Hübsche Badebucht, zeitweise viele ankernde Yachten. Man kann 30-50 Meter vor der Brücke ankern. Achtung: der Sandgrund ist größtenteils mit Seegras bewachsen. Es gibt aber ein Bojenfeld, das oftmals spät oder nicht ausgebracht wurde. Jetzt entstand ganz in der Nähe ein weiteres Bojenfeld. In der Bucht Vognisca wurden einige neue Bojen ausgebracht. Leider sind die Abstände der Bojen recht gering. An der Mole an der Südseite befindet sich ein Kiosk. Ankerbucht Ognjista 44° 39,89'N, 014° 15,74'E Gegen westliche und nordwestliche Winde geschützte, nach SO jedoch offene Ankerbucht an der Ostseite von Unije. Weit innen ankern auf etwa 4m WT auf felsigem und bewachsenen Sandgrund. Nach der Teilung der Bucht in zwei Seitenarme wird es schnell flacher! Hübsche Ankerbucht ohne Versorgungsmöglichkeiten.
an Sommernachmittagen weht vom Westen der Maestral, er bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung, er ist im Frühjahr und Herbst tendeziell stärker. Der Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt schwüle Luft und dunkle, schwere Regenwolken. Die hochgefährliche Bora bläst vom Nordosten und manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in Bora über. Im Sommer kann es urplötzlich und unvorhersagbar zu der gefürchteten Nevera kommen.
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