Skåre ist ein nettes kleines Fischerdorf, das ursprünglich anmutet. Enge Straßen und Wiesenflächen zum Aufhängen der Fischernetze fallen als angenehme Kontraste ins Auge. Fischerhütten bestimmen das Bild am Hafen, der auch Liegeplatz für einen Rettungskreuzer ist.
Rund einen Kilometer nördlich von Skåre steht das größte Windkraftwerk Europas auf einer Anhöhe westlich der E6 in Maglarp. Es handelt sich um einen 1982 erbauten Prototyp, der erst ab 7 m/sek. Wind in Betrieb genommen wird und seine maximale Energieausbeute bei 14 m/sek. Wind erreicht. Fragen zur Windenergienutzung werden in einem Ausstellungsraum gleich nebenan beantwortet.
Die von außen und innen sehenswerte Kirche von Maglarp (zwei Kilometer Richtung Nordosten) stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit eine der ältesten Backsteinkirchen Skandinaviens. Zwei Kilometer weiter nördlich befinden sich in dem Dorf Skegrie eine Mühle und eine Töpferei. Beide lohnen einen Besuch, wobei die Ausstellungen in der Mühle sonntags zu besichtigen sind.
Direkt an der E6, unmittelbar gegenüber der Kirche von Skegrie, liegt das Hünengrab von Skegrie, ein langer Dolmen mit einer rechteckigen Grabkammer. Das Grab stammt aus der Zeit um 2900 v. Chr.
Tourismus und Unterkünfte: Skare profitiert durch seine Lage an der schwedischen Südküste vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen und Pensionen ist ausreichend.
Hafen Skåre
55° 22,455' N 013° 03,256' E
Ein für die Küste Schonens sehr typischer Fischerei- und Kleinboothafen
Hier finden Gastboote nur wenige Plätze. Entweder liegt man auf der Innenseite der östlichen Außenmole oder auf freien Plätzen, die grün beschildert sind. Die Wassertiefe im Hafen beträgt ca. 2 m.
Navigation: Die Ansteuerung des befeuerten Hafens sollte von Ortsunkundigen nur tagsüber erfolgen, da die Küste von Stavtensudde, bis tief in die Kampingbucht hinein, flach und unrein ist. Die Ansteuerung erfolgt von Süden im weißen Sektor über eine 600 m lange, bezeichnete Rinne, die mit einem Tiefgang bis zu 1,7 m befahren werden kann.
Starker auflandiger Wind kann die Ansteuerung recht schwierig oder sogar (bei entsprechendem Seegang) unmöglich machen. Gute Landmarken sind die Kirche und die Windkraftanlage mit ihrem 80 m hohen Turm nordöstlich des Hafens.
Versorgung / Sonstiges: Bis auf Diesel (bei den Fischern), Frischwasser und einem Lebensmittelbus, der zweimal die Woche kommt, findet man hier keine Versorgungsmöglichkeiten. Die Sanitäranlagen sind recht einfach. Nach Trelleborg gibt es eine Busverbindung.
Service / Sonstiges: Toilette, Dusche, Wasser, Müllentsorgung, el. Strom, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel
Telefon +46(0)410 / 5 33 77
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht. Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest.