Izola (italienisch Isola, deutsch veraltet: Isel im Küstenländchen) ist eine Stadt an der adriatischen Küste Sloweniens auf der Halbinsel Istrien.
Die Altstadt liegt auf der ehemaligen Insel, auf die sich der Name der Stadt zurückführen lässt. Von der Marina aus sind es acht Minuten zufuß in die Altstadt. Die Nähe der Insel zum Festland führte bereits im ersten Jahrhundert zur Besiedelung. Später wurde die Insel durch die Errichtung einer Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Im Jahr 1253 erklärte Izola ihre Selbstständigkeit mit eigener Gesetzgebung und Regierung. Im 13. und 14. Jahrhundert führte dies zu Stadtkriegen mit den Konkurrenzstädten Koper und Piran.
Im Jahr 1797 kamen die Habsburger an die Macht und Izola gehörte zur Habsburger Monarchie und wurde in das Kronland Küstenland eingegliedert. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Stadtmauer abgerissen, um mit dem Abbruchmaterial das Meer zwischen Insel und Festland aufzuschütten. In dieser Zeit entdeckte der Mineralquellenforscher und Minorit Chiaro Vascotto im Jahr 1820 eine Mineralquelle in Izola. Danach veranlasste er das Thermalbad des heiligen Petrus mit Hilfe einiger reicher Stadtbürger zu errichten. Das Mineralbad wurde im Jahr 1824 mit einem Saal für Tanz- und Musikveranstaltungen eröffnet. Vascotti sind sozusagen die Anfänge des Tourismus in Izola zu verdanken. Aus dem Bad wurde später ein Fischverarbeitungsbetrieb, auf dessen Gelände sich die Quelle befindet (Fabbrica Arrigoni, heute Fabrik Delamaris).
Tourismus und Unterkünfte: Rund um Izola gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Marina Izola
45° 32,22'N 013° 39,24'E
Die Marina Izola ist einer von mehreren Yachthafen in der Umgebung und somit bedeutend für den Tourismus in Izola.
Der Yachthafen hat Liegeplätze für 620 Boote bis zu einer Länge von 30 m. Die Marina ist darüber hinaus auch ein Urlaubsresort mit Hotel, Tennisplätzen, Schwimmbad und Casino.
Das Fischrestaurant Ribica ist ein uriges Gasthaus und trotz gute Lage zum Hafen preiswert.
Die Marina dient außerdem als Stützpunkt für Wassersportevents wie zum Beispiel den Austria Cup. Einige Regatten in Slowenien werden im Seegebiet vor der Marina Izola gesegelt.
Vom Meer ist Izola schon von weitem am Mastenwald der Marina und einem Schornstein zu erkennen. Die Marina liegt am westlichen Stadtrand des malerischen Fischerortes Izola. Zur Sicherheit der Wasserliegeplätze wurde ein riesiger Wellenbrecher errichtet, innerhalb dessen bisher zwei Becken ausgebaut sind: nach dem Einfahren befindet sich rechts ein Becken mit acht Stegen für größere Boote, und links ein Becken mit vier Stegen für kleinere Boote.
Insgesamt verfügt die Marina Izola über 659 Wasserliegeplätze für Boote von 8 m bis 30 m Länge und einem Tiefgang bis zu 4,5 m. An Land stehen außerdem 50 Stellplätze bereit.
Alle Stege sind mit Wasser- und Stromanschlüssen ausgestattet. Telefon und Fax stehen in der Rezeption zur Verfügung.
Die Marina bietet Reparatur und Wartung für Boote, Innen- und Außenbordmotoren und für Bordelektronik. Auch hydraulische Anlagen können repariert, ebenso Sonnensegel und Abdeckplanen hergestellt oder ausgebessert werden.
Die Marina verfügt über einen 50-Tonnen-Travellift, ein Fahrzeug für Boote bis 5 t und einen Mastkran. Zur Verfügung stehen eine Tankstelle, die von April bis September in Betrieb ist, Behälter zur Entsorgung von Altöl, Abwasser, Farben und Lacken, Batterien und ausreichend Müll-container.
In naher Zukunft soll auch ein Behälter zur Entleerung chemischer WC aufgestellt werden. Natürlich gibt es in der Marina auch Sanitäranlagen, eine Wäscherei und einen Yachtzubehörladen, sowie einen sicheren Parkplatz mit 600 Stellplätzen. Nur 350 m entfernt befinden sich eine Ambulanz, Apotheke und Post. Das Krankenhaus liegt auf dem Hügel über Izola in nur 2 km Entfernung. Die Verkehrsverbindungen zu den Flughäfen Portoro˛, Ljubljana und Trieste sind sehr günstig.
VHF Kanal : 17
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post
Das milde Mittelmeerklima zeichnet sich durch hohe Durchschnittstemperaturen aus (Januar: 4,4 Grad, Juli 21,5 Grad). Drei typische Winde finden sich in vor Slowenien: Aus dem Nordwesten der
mäßige
Mistral (Maestral), der stärkere, heiße Südwind „
Jugo“ (Scirocco) vom Südosten aus der Sahara sowie der stürmische, böige, kalte
Fallwind Bora aus dem Nordosten mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h, der im Winter bis zu zwei Wochen, im Sommer oft nur wenige Stunden bis zu einem Tag andauert.