Piran (italienisch Pirano) ist eine Stadt im äußersten Südwesten Sloweniens an der Küste des Adriatischen Meeres. Mit ihrer malerischen Lage, ihrer Altstadt und venezianischen Architektur ist die Stadt an der Slowenischen Riviera eines der bekanntesten Touristenzentren Sloweniens.
Die Gemeinde Piran hat 17.000 Einwohner auf 45 km² Fläche. Die Stadt selbst hat 4.100 Einwohner. Die Gemeinde Piran grenzt im Süden an Kroatien und im Osten an die Gemeinden Koper und Izola. Außerdem besitzt sie im Norden eine Seegrenze mit italienischen Hoheitsgewässern. Die höchste Erhebung ist der 289 m hohe Baretovec pri Padni. Die Stadt verfügt über den Regionalflughafen Portorož sowie über eine Marina.
Die malerische Altstadt mit ihren engen Gassen erstreckt sich auf einer etwa einen Kilometer langen, spitz zulaufenden Landzunge in ost-westlicher Richtung. Zur Landseite hin wird sie durch eine teilweise erhaltene historische Verteidigungsanlage mit Wehrgängen und -türmen abgegrenzt.
Der Stadtkern im italienisch-venezianischen Stil wartet mit sehenswerten Baudenkmälern und eindrucksvollen Aussichtspunkten auf. Die südliche Strandpromenade, vom kleinen Hafen bis zur Spitze der Landzunge, ist gesäumt von zahlreichen exklusiven Restaurants für das touristische Publikum.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um Piran gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Marina Piran
45° 31,556' N 013° 33,985'E
Piran bietet eine malerische Altstadt und ist von Weitem schon an seinem Kirchturm zu erkennen. Der Ort ist ein wichtiger Zwischenstopp für einen Törn von Slowenien nach Kroatien entlang der Küste Istriens - in Piran muss in Slowenien ausklariert werden. Hierzu kann man am Tankpier im Hafen festmachen. Der Hafen ist recht eng und meist sehr voll, so dass die Chance für einen längeren Aufenthalt gering ist.
Stadthafen
An der Mole kann man mit Muring anlegen
Bei starken N,NE Winden gehen starke Böen durch den Hafen und man hat eine unruhige Nacht.
Für ein kurzes Anlegen in der Mittagszeit z.B. für einen Kaffee in der Stadt wird man mit 15€ zu Kasse gebeten.
Rk anlegen sollte man (wenn man die Wahl hat) am Kai links der Einfahrt oder am Kai rechts der Einfahrt, da aber möglichst nah am Wellenbrecher. Weiter nördlich in der Kurve des Kais kommt es regelmäßig zu Ankerproblemen!
Die sanitären Einrichtungen, ein kleiner Container, sind nicht zu empfehlen
Von der Burg über der Stadt hat man einen guten Ausblick über das Meer nach Kroatien und Italien
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, Slipeinrichtung, Arzt, Bank, Post
Das milde Mittelmeerklima zeichnet sich durch hohe Durchschnittstemperaturen aus (Januar: 4,4 Grad, Juli 21,5 Grad). Drei typische Winde finden sich in vor Slowenien: Aus dem Nordwesten der
mäßige
Mistral (Maestral), der stärkere, heiße Südwind „
Jugo“ (Scirocco) vom Südosten aus der Sahara sowie der stürmische, böige, kalte
Fallwind Bora aus dem Nordosten mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h, der im Winter bis zu zwei Wochen, im Sommer oft nur wenige Stunden bis zu einem Tag andauert.