EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Hercules Marina / Ceuta

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Ceuta Panorama Hercules-Marina (Bild: Mario Sánchez Bueno)  Großbild klick!


Die Hafenstadt Ceuta (84.263 Einwohner, 2015) ist eine spanische Enklave an der nordafrikanischen Küste und der Straße von Gibraltar. Ceuta gehört als Bestandteil Spaniens zur Europäischen Union, nicht aber zur NATO, verfügt aber über einige Sonderrechte.

Ceuta war seit dem 15. Jahrhundert zunächst in portugiesischem und später in spanischem Besitz; auch nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 blieben Ceuta und das ebenfalls in Nordafrika gelegene Melilla spanisch. Von marokkanischer Seite wird der Gebietsanspruch auf die beiden Städte grundsätzlich betont, konkrete Schritte zu dessen Durchsetzung werden aber nicht unternommen. Seit 1995 verfügen Ceuta und Melilla über den Status einer „autonomen Stadt“ (ciudad autónoma), der ihnen einige der Befugnisse der autonomen Gemeinschaften verleiht.

Die Geschichte der Stadt begann mit den Griechen – phönizische Spuren wurden bislang nicht entdeckt. Es ist aber nicht gesichert, ob an der Stelle des heutigen Ceuta dauerhafte Siedlungen existierten. Die Griechen nannten den Ort Heptá Adélphia = „Sieben Brüder“, was sich auf sieben Berge der Umgebung bezieht. Im Jahr 319 v. Chr. übernahmen die Karthager die Stadt.

Nach dem Zweiten Punischen Krieg wurde Ceuta als Septem Fratres römisch, und die Einwohner erhielten das römische Bürgerrecht. Ceutas strategische und wirtschaftliche Bedeutung wuchs, und die Stadt wurde – neben dem konkurrierenden Tingis (= Tanger) – zur bedeutendsten der römischen Provinz Mauretania Tingitana.

Im Jahre 429 eroberten die Vandalen die Stadt. 534 fiel sie an das Byzantinische Reich als Nachfolger des Römischen Reiches. 616 wurde sie von den Westgoten erobert. Im Jahr 709 nahmen schließlich die Araber und die mit ihnen verbündeten Berberstämme die Stadt ein – zwei Jahre bevor sie auf die Iberische Halbinsel gelangten, um diese für Jahrhunderte zu besetzen. In der Folgezeit unterstand Ceuta den spanischen Umayyaden sowie den berberischen Almoraviden, Almohaden und Meriniden (kurzzeitig auch den tunesischen Hafsiden).



Hercules Marina / Ceuta
35° 53.461' N 005° 18.926' W (Einfahrt Marina)
35° 53.746' N 005° 18.584' W (Einfahrt Hafen)
Die Marina bietet 325 Plätze für Yachten bis zu 25 Meter LÜA auf bis vier Meter Wassertiefe.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Riffe oder Untiefen gibt es nicht. Bei Tag kann man sich an dem mitellalterlichen Rundturm an der Einfahrt zur Marina orientieren. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits mehrfach befeuert. Durchquert man die Einfahrt des Haupthafens, fährt man geradeaus, lässt den modernen runden Turm der Portcontrol an Steuerbord, ebenso die Liegeplätze der Hafenschlepper und der Rettungskreuzer und man befindet sich schon an der Einfahrt der Marina (Bb kleiner runder Turm aus Naturstein, Stb Marinarestaurant). Die Gastliegeplätze sind am nördlichen Kai hinter der Tankstelle (günstig!) und der Guardia Civil. Festgemacht wird mit Mooringleine, Heck zur Pier (alle Ankömmlinge aus dem Mittelmeer bitte Tidenhub 1m nicht vergessen). Strom und Wasser sind vorhanden. Marineros sind 24h am Tag rufbereit über VHF 9. Das Officina del Puerto hat geöffnet von 0900-1400 und von 1600-2000. An Dokumenten wird verlangt: Schiffspapiere, Versicherungsnachweis, Personalausweise aller Crewmitglieder. Die Übernachtung kostete im September 2013 42,00 € für 44ft. WIFI ist kostenlos und funktioniert auch einigermaßen bis zu den Liegeplätzen.

Die Küste im Bereich von der Marina des Hafens ist urban geprägt und dicht bebaut. Es dominieren Hafenbauten wie Lagerhallen, Kräne und Silos. Die Küste im Außenbereich besteht aus teils aus Felsen mit vereinzelten Buchten mit Kiesstrand mit vorgelagerten Felsen. Das Land dahinter ist leicht bergig und teilweise bewaldet.

Service / Sonstiges: Duschen/WC (auch behindertengerecht), Strom/Wasser am Steg, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Autovermietung, Segelmacher, Waschsalon, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slip, Travellift, Kran, Arzt, Bankautomat, Post, Bandestrand angrenzend

Kontakt: Puerto Deportivo de Ceuta, Av. Juan Pablo II s / n. Darsena Deportiva, 51002 Cueta
Tel: (+ 34) 956 52 50 01
Fax: (+ 34) 956 52 50 01
VHF-Kanal 09 "Deportivo Ceuta" oder "Hercules Marina"


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Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
Hier herrscht der Vendavales, das ist ein Wind aus West bis Südwest im spanischen Alboranmeer und im Seegebiet zwischen der spanischen Ostküste und den Balearen. Am häufigsten weht der Vendaval von September bis März.
Durch die geographischen Bedingungen (Sierra Nevada in Spanien und das marokkanische Gebirge) werden im Alboranmeer westliche Winde kanalisiert und düsenartig verstärkt. Diesen Düseneffekt hat man ebenfalls in der Straße von Gibraltar.
Ein weiteres spezifisches Windphämomen im Alboranmeer sind die Contrastes: Das sind in der Straße von Gibraltar und im Alboranmeer auf kurze Distanz entgegengesetzte Winde, oft von Gewittern, Regenböen und Windhosen begleitet.





Weblinks:
Ceuta in Wikipedia
Bilderseite Ceuta

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Lage Ceuta
(Bild: HansenBCN / Walter)  Großbild klick!










Übersicht Marina Ceuta
(Bild: Google Earth / Walter)  Großbild klick!










Plan Ceuta
(Bild: Kimdime69)  Großbild klick!











Ceuta: Halbinsel und Hafen (Blickrichtung Osten)
(Bild: kainita) Großbild klick!









Ceuta: Am Travellift
(Bild: Mario Sánchez Bueno) Großbild klick!









Ceuta: Rundturm in der Einfahrt zur Marina
(Bild: mbenjamin Großbild klick!









Ceuta: Einfahrt in den Handelshafen
(Bild: carlos corzo) Großbild klick!









Militärmuseum Desnarigado
(Bild: Hansi_2010) Großbild klick!









Strand vor der Kathedrale
(Bild: carlos corzo) Großbild klick!











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