EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Die Stadt Porto (237.000 Einwohner, 2011) liegt an der Mündungdes Flusses Douro an der Nordwestküste von Portugal. Porto ist eine der ältesten europäischen Städte, sie wird gern als die „Hauptstadt des Nordens“ bezeichnet. Porto ist bis heute eine Handelsstadt mit einer alteingesessenen Kaufmannschaft, in der sich Wirtschaftsmacht und Reichtum konzentrieren. Die Marina liegt nur fünfzehn Kilometer vom internationalen Flughafen Francisco Sá Carneiro entfernt. Menschen haben an dieser Stelle seit der Castrokultur gesiedelt. Die Griechen errichteten hier einen kleinen Handelsplatz und nannten ihn Kalos (griech. schön). Den Namen übernahmen die Römer als Portus Cale für eine Keltensiedlung kurz vor der Mündung des Douro in den Atlantik. 540 machten die Westgoten die Stadt zur Festung und zum Bischofssitz. Die Stadt wurde 716 bis 868 und 997 bis 1050 von den Mauren beherrscht. Im Zuge der sogenannten Reconquista fiel das Gebiet 1092 endgültig unter christliche Herrschaft. Wegen ihrer zahlreichen barocken Kirchen wird Porto auch als „Barockstadt“ bezeichnet. Niccolò Nasoni, Architekt italienischer Herkunft, sind alle wichtigen Barockbauten der Stadt zu verdanken. Das Bild der historischen Altstadt wird weniger von besonderen Einzelbauwerken geprägt als vielmehr von dem Gesamtgefüge einer erhaltenen Innenstadt. Charakteristisch sind die zahlreichen Bauten aus Granit. Portos bekanntester Exportartikel ist der Portwein. Die Weinberge, auf denen die Trauben für diesen speziellen Süßwein angebaut werden, erstrecken sich entlang des Rio Douro. Seit 1756 dürfen nur Trauben aus einem per Gesetz genau definierten Gebiet zur Herstellung des Portweins verwendet werden. In Porto haben der FC Porto und der Boavista Porto aus der höchsten portugiesischen Liga ihre Heimat. Das Estádio do Dragão (erbaut 2003), in dem mehrere Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2004 stattfanden, ist das Heimstadion des Fußballclubs FC Porto. Douro Marina / Porto 41° 8.621' N 008° 39.021' W Die ganzjährig geöffnete Marina bietet 300 Plätze für Yachten bis zu 50 Meter LÜA auf zwei bis drei Meter Wassertiefe. Navigation: Von Norden ist die riesige Ölraffinerie von Petrogal Refinaria do Norte zwei Meilen vor dem Hafen von Leixoes auffällig. Die Mündung des Douro-Flusses liegt zwei Seemeilen südsüdöstlich und ist auf der Nordseite durch einen langen Wellenbrecher geschützt. Auf dessen Ende steht ein rotweiß gestreifter Leuchtturm (Fl.WR.5s12/9M). Wie bei den meisten Häfen an dieser Küste kann es a der Einfahrt Eingang bei starkem Wind unangenehmen Schwell werden. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits mehrfach befeuert. Angelegt wird an Schwimmstegen mit Fingern. Die Küste im Bereich der Marina des Hafens ist teilweise urban geprägt. Im Außenbereich besteht sie aus langen Sandstränden, mit findlingsartigen großen Felsen.Das Land dahinter ist hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt oder bewaldet. Service / Sonstiges: Duschen/WC (auch behindertengerecht), Strom/Wasser am Steg, Tankstelle, mehrere Restaurants, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Brötchenservice, Spielplatz, Autovermietung, Segelmacher, Waschsalon, Entsorgung Schwarzwasser Altöl WC-Tank Chemie-WC, Travellift 50t, Schiffsausrüster, Fahrradverleih, WLAN im Hafen, Slip, Kran 3t, Arzt, Bankautomat, Post, Bandestrand angrenzend Kontakt: Douro Marina, Rua da Praia, s/n, 4400 - 554 Vila Nova de Gaia Tel: +351 22 090 71 00 Fax: +351 22 090 73 09 Mail: info@douromarina.com Web: http://www.douromarina.com VHF Kanal 9 Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
In den Sommermonaten reicht das Azorenhoch oft bis zur iberischen Halbinsel. An der portugiesischen Atlantikküste stellt sich dann eine stabile Nordwindströmung ein. Hitzetiefs über Spanien verstärken diesen Effekt. Hinzu kommen teilweise starke tageszeitliche thermische Winde. Sie wehen an der Westküste am Spätnachmittag aus Nord mit bis zu sieben Beaufort, an der Algarve aus Nordwest in der gleichen Stärke. Die Monate mit den höchsten Niederschlagswerten sind Oktober bis April. Entscheidend ist die Lage am kühlen Kanarenstrom, der in südlicher Richtung an der Küste Portugals entlangstreicht. Er bewirkt in der warmen Jahreszeit häufig Küstennebel. Weblinks: Porto in Wikipedia Bilderseite Porto Aktueller Wind in Porto Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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