EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Die Gemeinde Garrucha (8577 Einwohner, 2015) liegt an der Mittelmeerküste ganz im Norden von Andalusien. Der Bergbau (Marmorsand), der Tourismus und die Fischerei sind wichtige Wirtschaftsfaktoren. Der Fisch ist von hoher Qualität und die berühmten roten Garnelen und Muscheln werden gerne gegessen.
Puerto Deportivo Garrucha/Appa 37° 10.707' N 001° 49.097' W An der Außenmole (einlaufend steuerbord) liegen meistens Bulk Carrier (Schüttgutfrachter), die dort mit Marmormehl beladen werden. Durch die Erzverladung und die aktive Fischerei macht der Hafen einen betriebsamen Eindruck. Bei längerem Aufenthalt lagert sich reichlich Marmorstaub von der Erzverladung auf den Booten ab und verursacht Korrosion am Edelstahl. Es ist immer was los und es gibt immer etwas zu gucken. Leider bietet der Hafen wenig Schutz vor Winden und Schwell aus südlichen Richtungen. Man liegt dann sehr unruhig, die Materialbelastung ist entsprechend. Einlaufend backbord ist der Fischereihafen und die Fischauktionshalle. Im nördlichen Hafen ist die Marina angesiedelt, die in den letzten Jahren stark erweitert wurde. Daher sind jetzt zahlreiche freie Plätze vorhanden, auch für größere Boote. Sie entsprechen dem aktuellen Standard mit Strom und Wasser an den Liegeplätzen. Hier ist auch eine Werft mit Travellift. Die Stege sind mit Toren gesichert. Die Marina bietet 336 Plätze für Yachten bis zu 18 Meter LÜA auf maximal 2,7 Meter Wassertiefe. Die Übernachtung kostete im Mai 2013 22,00€ für 44ft. Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos, wenn man sich bei der Einfahrt nahe am Wellenbrecher hält: Gut 100 Meter vor dem Sandstrand liegen in der Einfahrt eine Reihe von Felsen - die Barquito -, die aufgeschüttet wurden um den Strand vor der Brandung zu schützen. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert, auch die Felsenreihe ist ist befeuert (Q(3).10s4m4M). Die Küste im Bereich der Marina ist urban geprägt und dicht bebaut. Nördlich liegen Sandstrände südlich gehen diese dann bald in Felsen über. Das Land dahinter ist sanft hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt. Im Norden treten die Berge erst nach acht Kilometern direkt an die Küste heran. Service / Sonstiges: Marinabüro, Sanitäranlagen und Nautic-Shop sind noch behelfsmäßig in Containern untergebracht. Restaurants und große Supermärkte mit ausgezeichnetem Sortiment befinden sich in bequemer fußläufiger Entfernung. Das Preisniveau für Lebensmittel ist erfreulich niedrig. Duschen/WC, Strom/Wasser am Steg, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Autovermietung, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slip, Travellift 150t, Kran, Arzt, Bankautomat, Post, Rollstuhl-Dusche, Rollstuhl-Toilette Michael Urlaub schreibt: "Garrucha groß ausgebaut, bei SW tatsächlich Schwell im Hafen, aber da der Hafen, zumindest außerhalb der Saison, wenig frequentiert wird, besteht auch die Möglichkeit an den Fingerstegen längs anzulegen und die vorhandenen Moorings als "Außenleinen" zu nutzen. Marinero war bis 19:00 auf VHF Kanal 9 zu erreichen, aber nur in Spanisch. Gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe (Mercadona und weitere), Liegegebühr für 50' = 29 €. Restaurant "El Rincon del Puerto" gleich in Hafennähe zu empfehlen.&xnbsp; Tel. Marinero 600 14 91 17" Kontakt: Puerto Deportivo Garrucha/Appa, E-04630 Garrucha (Almería) Tel: +34 9 50 00 80 90 Fax: +34 9 50 88 80 13 Mail: garrucha@eppa.es Web: http://www.puertosdeandalucia.es/en/marina-garrucha VHF Kanak 9, Fz 156.450 Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
Die Sommermonate sind trocken und heiß, die Temperaturen liegen um die 30° C. In den Sommermonaten kommt es gelegentlich zum Terral-Einfluss. Der Terral ist ein Föhnwind, der von Norden in das Zentrum und die östlich angrenzenden Stadtteile eindringt und für eine Temperaturerhöhung von ca. 10 °C sorgt, mit sehr trockener Luft und dann wird das Klima im Ort extrem unangenehm. Der Terral-Einfluss dauert bis zu drei Tage und klingt meist mit einem kühleren Levante-Einfluss (Ostwind) aus. Im Juli und August sind acht Terraltage mit Temperaturen von über 35 °C die Regel. Im Juli und August 2008 wurden 23 Terraltage gezählt, die teilweise Temperaturen von über 40°C bis spät in den Nachmittag mit sich brachten.
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