EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
37° 20.274' N 27° 16.984' E Altinkum (dt. Goldsand) war früher ein Fischerort, der vor 20 Jahren noch ein echter Geheimtipp war. Die Ankerbucht liegt gute 1,5 Seemeilen nordöstlich der Didim Marina an der Nordküste des Golfs von Güllük. Damals hatte Altinkum einen kleinen Anleger und riesige Olivenhaine. Der weite Sandstrand tut seinem Namen "Goldsand" alle Ehre. Das Zentrum von Altinkum bildet der Delphinplatz mit vielen Geschäften. Altinkum besitzt ein eigenes Einkaufszentrum und weiter in Richtung Yenihisar Supermärkte verschiedener grosser Ketten. Der beste Platz um das berühmte Apollon-Heiligtum in Didyma zu besuchen ist Altinkum, eine Bucht, die auch Karakuyu Iskele genannt wird. Es ist ein etwas sehr (!) lebhafter Urlauber-Strand im Golf von Güllük, etwa zwei Seemeilen nordnordöstlich von Karakuyu Burun. Beim Ankern (auf fünf bis sechs Metern gut haltendem Sandgrund) muss man genügend Abstand vom Badestrand, der durch Schwimmleinen markiert ist, halten. Dann kann man das Boot ein paar Stunden allein lassen, wenn nicht gerade der Meltemi zu stark weht. In diesem Fall Ankerwache zurücklassen! Am Kai mit zwei bis drei Meter Wassertiefe liegen Kaiken, die tagsüber mit Touris unterwegs sind. In dieser Zeit können Yachten anlegen, um sich im Ort zu umzusehen und Proviant einzukaufen; gegen vier Uhr, wenn sie zurückkommen, muss man dann Platz machen. Der kurze Fischerkai - dort liegt man dort quer zum Wind - ist wegen des unreinen Grundes und unterschiedlicher Wassertiefen nicht zu empfehlen. Michael Eidam schreibt: "Hallo, die D-Marina Didim ist im August 2009 eröffnet worden und voll in Betrieb, hier der link:http://www.dogusmarina.com.tr/web/35-144-1-1. Sie liegt etwas abseits vom Ort, was aus unserer Sicht nur ein Vorteil war, denn es ist dort ruhig und man wird von den "Inselaffen" verschont. Von der Marina kommt man mit Dolmus bei Bedarf schnell ins Zentrum." Vor allem Engländer - von den Einheimischen wegen ihres manchmal ziemlich unkonventionellen Auftretens Inselaffen genannt - bevorzugen die zahlreichen Hotels dieses Urlaubsortes. Entsprechend viel Betrieb herrscht am langen, flach auslaufenden Sandstrand und an der Wasserfront. Von Altinkum aus befindet sich das Heiligtum etwa fünf Kilometer weit im Land auf einer Anhöhe. Man fährt mit Taxi oder Minibus. Von Kuruerik sind es ein paar Kilometer mehr. Navigation: Dem Ankerplatz sind gefährliche Unterwassersteine der antiken Mole vorgelagert. Achtung deshalb bei der Ansteuerung von Westen! Sehenswürdigkeiten: Didyma, das heutige Didim, war eine antike griechische Stadt mit einem bedeutendem Heiligtum des Gottes Apollon. Der hellenistische Tempel wird in seiner Größe in Ionien nur vom Heraion in Samos und dem Artemision in Ephesos übertroffen. Er zählt zu den am besten erhaltenen Großbauten der Antike. Didyma liegt in der Nähe der Hafenstadt Milet an der Westküste der heutigen Türkei. Die natürliche Verbindung war der Seeweg. Zusätzlich wurde ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. abseits der Küste eine Straße gebaut. Diese „Heilige Straße“ verband Milet mit Didyma. Der Name verweist auf ihren sakralen Charakter, da sie für Prozessionen bestimmt war. Für einen Teil der Informationen danken wir Udo Hinnerkopf. Kontakt:
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Schlagwörter: Karakuyu Koyu, Karakuyu Iskele, Güllük-Golf, Didyma, Apollotempel, Türkei, antike Stätten, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Versorgungsmöglichkeiten, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Film, Wetter Karakuyu Koyu |
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