Revierinformation für Segler: Die Adria
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    Revierinformation für Segler:
    Die Adria

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    Straße von Otranto   Kroatien   Italien  


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Klick! Das Adriatisches Meer (kurz: Adria) ist ein Nebenmeer des Mittelmeers zwischen der Ostküste Italiens und der Westküste der Balkanhalbinsel, nördlich der Straße von Otranto, die die Adria mit dem Ionischen Meer verbindet. Der Golf von Venedig im Norden und der Golf von Triest im Nordosten sind die beiden Hauptbuchten des Adriatischen Meeres.

    Mit einer Längsausdehnung von etwa 800 Kilometern und einer mittleren Breite von rund 160 Kilometern umfasst das Adriatische Meer eine Fläche von circa 132 000 Quadratkilometern. Während der nördliche Meeresabschnitt eine maximale Tiefe von nur 262 Metern aufweist, werden im südlichen Bereich Tiefen von bis zu 1260 Metern erreicht. Der mittlere Salzgehalt schwankt zwischen 2,5 und 3,9 Prozent.
    Die zum Teil besonders im Deltagebiet des Po sumpfige Küstenregion im Nordwesten besteht zu großen Teilen aus flachen Lagunen. Die sich südlich anschließende Westküste dagegen verläuft relativ gleichförmig und geht südlich des Sporns von Gargano in eine niedrige Steilküste über. Im Norden und Osten weist der Küstenverlauf ein gänzlich
    anderes Bild auf. Besonders die steile und stark zergliederte Küste Dalmatiens ist reich an
    Buchten (u. a. die Bucht von Kotor) und Halbinseln (u. a. Istrien); ihr sind zahlreiche
    kleine Inseln vorgelagert. Die ebenfalls buchtenreiche albanische Küste dagegen ist
    größtenteils flach und sumpfig.

    Klick! Die Meeresströmung verläuft entlang der Ostküste in nördlicher und Entlang der Westküste in südlicher Richtung.

    Zum Segeln lädt mehr die östliche Küste der Adria ein, die italienische Küste ist da eher langweilig. Von Istrien über die Kornaten bis nach Dalmatien gibt es zahllose Inseln und Buchten und viele reizvolle Hafenstädtchen. Ein Wermutstropfen ist nur, dass speziell in Kroatien die Preise von Jahr zu Jahr anziehen und sogar für das Ankern in Buchten (!!) Geld kassiert wird.

    windsack Das Adriatische Meer verfügt über ein maritimes und subtropisches Klima, Niederschläge fallen überwiegend in den milden Wintermonaten. Die Adria ist - von Bora und Schirokko abgesehen - ein leichtes Segelrevier. Thermische Wind wie z.B. Tag- und Nachtwind sind mäßig - oft muss man auch die Maschine zuhilfe nehmen.

    Kroatien und das Adriatische Meer haben das angenehme, typische Mittelmeerklima mit milden Wintern und langen Sommern. Zwischen Frühling und Herbst herrscht der aus nordwestlicher Richtung kommende Maestral vor. Daneben gibt es den aus südöstlicher Richtung kommenden warmen Jugo, sowie die Bora, den Fallwind aus den Bergen.

    Gesegelt wird in der Adria vorwiegend in der Zeit von April bis Oktober. Rund 280 Tage im Jahr sind sonnig oder sogar wolkenlos, und die Wassertemperatur bewegt sich zwischen 16°C im März und 26°C im August.

    Küstenfunkbreiche Adria
Klick! Der Maestral kommt als Schönwetterwind aus Nordwesten bei ruhigen Hochdrucklagen und beginnt mittags gegen 11 Uhr zu wehen. Er kann dann zwar bis zu 5 Bft. ansteigen und damit einigen Seegang aufwerfen, schläft jedoch in der Regel abends ein, um nach einer ruhigen Nacht am nächsten Mittag wieder zu beginnen.

    Die Bora entsteht am häufigsten bei hohem Luftdruck über dem Balkan, sie muß erst über die Küstengebirge klettern und fällt dann plötzlich mit voller Stärke auf das Meer. Der Zeitpunkt des Eintretens der Bora läßt sich nicht exakt voraussagen, es gibt jedoch einige sichere Anzeichen: Wenn die Kuppen der Berge über der Küste bei sonst sonnigem Wetter von einer kleinen Wolkenwalze eingehüllt sind, muß man mit der Bora rechnen. Im Sommer dauert die Bora meist nur wenige Stunden; selten weht sie 1-2 Tage.

    Der Jugo oder Scirocco kündigt sich in der Regel durch einen bleiernen Himmel im Süden und Dünung aus dieser Richtung an. Er setzt langsamer ein, baut jedoch einen beachtlichen Seegang auf, der insbesondere ein Einlaufen in nordadriatische Marinahäfen erschweren kann. Ein Umspringen des Jugo in eine heftige Bora innerhalb weniger Minuten ist mehrfach beobachtet worden. Man muß diese Möglichkeit bei der Wahl eines nach Nordosten offenen Ankerplatzes stets berück-sichtigen. Das Auftreten der übrigen Winde , z. B. Newera (Westwind), Libeccio (Südwest) und Lewantera aus Ost oder Tramontana aus Nord ist unbedeutender. Im übrigen spielt sich auch an den Adria-Küsten der klassische Wind-Rhythmus ab: nachts Landwinde (Maestral), tagsüber Seewinde (Burin).

    Weblinks:
    Die Adria in Wikipedia
    Karte Winde des Mittelmeeres
    Einteilung Seegebiete Italien



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