Ærø (sprich: Ärö, aus dänisch Ær „Ahorn“ und Ø „Insel“, wörtlich also Ahorninsel, deutsch Arrö) ist eine Ostseeinsel Dänemarks und hat 6.712 Einwohner (1. Januar 2008). Ærø wird oft verwechselt mit der Insel Årø. Die Fläche der Insel beträgt 88,1 km²
Im Norden liegt Fünen, im Osten Langeland, im Westen fängt Als die rauen Winde ab, im Süden liegt das Festland von Schleswig-Holstein: Wenn man in Dänemark von der "Perle der Südsee" spricht ist nicht unbedingt eine Insel im fernen Pazifik gemeint. "Perle der Südsee" wird die Insel Ærø (gesprochen: Ärö) genannt, Perle der dänischen Südsee. Wie sie da am südlichen Rand des Kleinen Belts liegt, erinnert sie mit ihrer Form an die Südspitze Italiens - ein Stiefel im Meer. Mit dem kleinen Unterschied, dass Ærø bis vor 150 Jahren noch aus zwei Inseln bestand. Erst nach der Aufschüttung eines Dammes verlandete die Meerenge bei Marstal. Heute liegt in der Senke der Inselflughafen.
Ærø ist langgestreckt, wie auf einer Kette aufgereiht liegen die Dörfer auf einem Endmoränenrücken, zu beiden Seiten fallen die Flanken sanft zum Wasser hin ab. Drei Kilometer lang und bis zu 30 Meter hoch ist die Steilküste, deren Untergrund hauptsächlich aus Lehm besteht. Ihre eigentümliche Treppenform verdankt die Urlandschaft, die in der vorletzten Eiszeit entstand, Erosionen des in mehreren Schichten abgelagerten Lehms. Die Steilküste steht unter Naturschutz, darf aber trotzdem bewandert werden.
Ærø gilt unter Dänen und Kennern als besonders hyggelig, das bedeutet: besonders idyllisch und typisch dänisch.
Marina Marstal
54° 51,2' N 10° 31,3' E
Marstal ist der größte Ort auf Ærø. Der langgezogene Fischerei- Fähr und Sportbootafen bietet zahlreiche Liegemöglichkeiten, auch für tiefgehende Yachten. Allein die Ansteuerung und das Einlaufen in den Hafen ist eine Attraktion. Die lange Einfahrt führt am Fischereihafen, am Fähranleger und an einer großen Werft vorbei. Der Sportboothafen befindet sich im hinteren Teil der Hafenanlage.
Der Yachthafen selbst ist meistens überlaufen - eben weil er als erster (und/oder letzter) Hafen für Segler sowohl aus Kiel, wie Heiligenhafen, fast unvermeidbar ist. Findet man dort keinen Platz bleibt nur die Model im Stadthafen, die jedoch nach Norden recht ungeschützt ist.
An Land ist es dort absolut kinderfreundlich: Keine "Rasen-Betreten-Verboten"-Schilder, absolut genial ausgetüftelte Spielgeräte, die das Gleichgewicht optimal trainieren. Bis in die Dunkelheit hinein sieht man dort gut gelaunte kinder jeden Alters miteinander, keiner schreit, keiner weint, keine Eltern schimpfen. Eine tolle Athmosphäre - empfehlenswert.
Ansteuerung: Der Hafen ist wegen seiner imposanten und hohen Kräne schon von weitem zu erkennen. Man muss sich allerdings an das betonnte Fahrwasser halten, denn ausserhalb der Rinne ist es sehr flach.
Die Versorgungsmöglichkeiten sind gut. Zahlreiche Restaurants und Fischbuden findet man in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Der Hafenmeister kommt Abends zum Boot. Brötchen gibt es beim Bäcker in der Prinsengade.
Marina Ærøskøbing
54° 53.5'N, 10° 24.5'E
In einer kleinen Bucht, nordwestlich gelegen finden wir das schöne Hafenstädtchen Ærøskøbing. Ærøskøbing zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dänemarks. Die Stadt konnte vor kurzem ihr 750 jähriges Bestehen feiern. Die meisten Häuser stehen unter Denkmalschutz. Seit 2002 gehört die Stadt zum europäischen Kulturerbe.
Es besitzt einen Fischereihafen und einen Yachthafen. Der Yachthafen bietet viele Liegemöglichkeiten, ist aber lange nicht so pittoresk wie der alte Fischereihafen. Außerdem liegt man direkt vor den Toren der Altstadt. In der Vor- und Nachsaison ist es kein Problem, einen Liegeplatz im alten Hafen zu finden (Päckchen entlang der Hafenmauer). Im Sommer dagegen ist es, wie überall in der dänischen Südsee, brechend voll. Der Fischereihafen bietet sich vor allem für größere Schiffe an. Und auch die Traditionssegler sind hier häufig zu finden.
Leider hat sich Ærøroskøbing hinischtlich Strom, Wasser und Duschen etwas besonderes einfallen lassen - alles gibt es nur auf Spezialkarte. Diese kann man zwar im Automaten kaufen, nur ist es denkbar umständlich wenn man erstmal ein paar hundert Meter laufen muss, nur um Wasser (oder Strom) zu bekommen. Natürlich passt die Karte in keinem anderen Hafen - man wird sie am nächsten Morgen wieder im Automaten zurück geben wollen . Außerdem sind die Sanitäranlagen für den Ansturm überhaupt nicht ausreichend.
Der Hafenmeister kommt abends zum Boot, je nach Wetterlage mindestens mit seiner offiziellen Mütze. Sehenswert ist auch das Büro des Hafenmeisters, wo die Bilder seiner Vorgänger hängen (in offizieller Uniform) wie in deutschen Amtsstuben die Bilder der Bundespräsidenten.
Brötchen gibt es beim Bäcker im Ort. WLAN im (Yacht)hafen (tdc.dk).
Wem es im Hafen zu voll ist, kann wunderbar in der Bucht Revkrog Koordinaten: 54° 54.2' N 10° 24.1' E westlich von Ærøroskøbing ankern. Die Bucht ist vorzugsweise für westliche und südliche Windrichtungen geeignet, aber auch bei Nordost bis Ost geht es. Allerdings ist die Landabdeckung durch das Urehoved nicht besonders groß, so dass man bei starken Winden recht unruhig liegt.
Marina Søby
54° 56,6' N 10° 15,6' E
Der erste Hafen auf der Nordseite der der Insel Ærø, wenn man von Norden oder Westen kommt. Ein Fährhafen, der ansonsten durch das große Silo im Osten geprägt wird .
Ansteuerung bei Tag und Nacht möglich. Sportboote (auch Gastlieger) und Fischerboote liegen im östlichen Teil des Hafens (grüne Schilder kennzeichnen die freien Plätze).Auch während der Saison ist der Hafen nicht zu voll, so das man eigentlich immer die Auswahl zwischen mehreren Liegeplätzen hat. Der westliche Teil ist für dicke Pötte (Berufsschifffahrt) vorgesehen. Auf ein- oder auslaufende Fähren achten, aber abgesehen von der Hafeneinfahrt ist das Fahrwasser breit genug für alle.
Der Weg zu den Sanitäranlagen (liegen auf der Rückseite des Restaurants) kann je nach Liegeplatz relativ weit sein. Die Anlagen sind sauber und in ausreichender Anzahl vorhanden. Ausserdem befindet sich dort auch eine Waschmaschine und ein Trockner. (Münzen gibts beim Hafenmeister)
Strom und Wasser gibts am Steg, die Nutzung ist in den Liegegebühren inbegriffen. Gutes Restaurant und Pölser-Bude im Hafen.
Die Windbedingungen rund um Ærøs sind von der Großwetterlage abhängig.
Zum Wind an diesem Revier haben wir sonst keine Informationen.
Wenn Sie uns mit zusätzlichen Infos weiterhelfen können, wenden Sie sich bitte an uns (Kontakt)!
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