EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Der Cospudener See
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Der Cospudener See ist ein südlich von Leipzig gelegener künstlicher See. Er entstand aus einem Tagebaurestloch, das geflutet wurde.
Bereits die DDR-Nachnutzungsplanung sah aufgrund der Lage am unmittelbaren Leipziger Stadtrand nach Auslauf der Förderung die komplette Wasserfüllung des Restloches und die Schaffung freizeitorientierter Nachnutzungsmöglichkeiten vor. Diese Kernidee wurde bei der Revitalisierung des Geländes beibehalten. Durch den Zufluss von Grund- und Niederschlagswasser sowie Sümpfungswasser aus den Tagebauen Zwenkau (ab 1994) und Profen (ab 1998) erreichte der See im Frühjahr 2000 seinen Endwasserspiegel mit neutralen Wasserverhältnissen.
Der im Volksmund auch Lago Cospuda, Costa Cospuda oder Cossi genannte See bietet eine Vielzahl von Freizeit-, Erholungs- und Sportmöglichkeiten.
Während der Rekultivierung wurde um den See herum ein Naherholungsgebiet mit Strand und Landschaftspark angelegt und im Rahmen der Expo 2000 am 1. Juni 2000 eröffnet. Die Freizeitangebote werden u.a. von Seglern, Windsurfern, Kitesurfern, Inlineskatern, FKK-Badern und Radfahrern gut angenommen, so dass sich der Cospudener See zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt hat.
Der Cospudener See bietet besonders gute Segelbedingungen bei Winden aus West bis Südwest. Die flache Landschaft und der niedrige Baumbewuchs bieten dem Wind kaum Hindernisse. Dadurch gibt es fast immer einen sehr guten konstanten Wind.
Daten:
Ausdehnung: 2.9 km
Uferlänge: 10.5 km
Wasserfläche: 436 ha
Wasservolumen: 109 Mio m³
Höhe über NN: 110 m
Wassertiefe: mittel: 25 m, maximal: 54 m
Weblinks:
Der Cospudener See in Wikipedia
Karte Bergbaufolgelandschaft Cospuden – Endzustand
Windguru, Cospudener See