EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Der Forggensee
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Der Forggensee (Panorama) ist erst in den Fünfzigerjahren als Stausee entstanden. Wo sein nacheiszeitlicher Vorgänger bei Roßhaupten einst durchbrach und das Füssener Becken entleerte, wurde in den Jahren 1950 bis 1954 ein mächtiger Staudamm (Naturdamm aus Moränenkies mit Lehmkern; Kronenlänge 320 m; Kronenbreite 10 m; Höhe über der Gründungssohle 41 m) gebaut und der freie Lauf des Lechs wieder verriegelt. Der 12 km lange und bis 3 km breite See übertrifft an Ausdehnung alle anderen Seen im Königswinkel und ist mit 16 km² Fläche der viertgrößte See Bayerns.
Der Aufstau des Lechs an dieser Stelle erfüllte zwei Funktionen. Zum einen dient der Forggensee als Kopfspeicher für die lechabwärts gelegenen Wasserkraftwerke. Zum anderen ist der See für die Hochwasserregulierung vor allem im Frühjahr wichtig, wenn der Lech nach Einsetzen der Schneeschmelze viel Wasser führt. Mit diesem Schmelzwasser aufgefüllt, erreicht der Forggensee ab Mitte Juni seine volle Stauhöhe und dann sieht ihm niemend mehr an, dass er kein Natursee ist.
Windverhältnisse:
Der Forggensee am Fuße der Alpen unterhalb von Schloss Neuschwanstein gelegen, hat sein eigenes Segelwetter. Als Segelrevier bietet er bei sonnigem Wetter ausreichend Thermik um auch bei einer Hochdrucklage genügend Wind zum Segeln zu haben. Morgens ist es meist schwachwindig. Erst wenn die Sonne hoch steht, setzt Landwind ein. Bei viel Wind gibt es häufig auch kräftige Böen und nicht selten passiert es, dass man hart am Wind, der Böe nachfahrend, einen 360 Grad Kreis dreht.
Mit 12 km Länge und 3 km Breite bietet der Forggensee genügend Wasserfläche, dass an einem Tag keine Langeweile aufkommt.
Weblinks:
Der Forggensee in Wikipedia
Windvorhersage für die Region Forggensee
Wasserstand am Forggensee
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