EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Entstehungsgeschichte:
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Wasserbaulich fertiggestellt und mit der notwendigen Infrastruktur versehen
sind der Altmühlsee (4,5 qkm, 13,9 Mio. cbm - im Größenvergleich ähnlich dem
Königssee) und der Rothsee (1,7 qkm, 8,8 Mio. cbm), sowie die drei Vorsperren,
die Rothsee-Vorsperre (0,5 qkm; 1,5 Mio. cbm), die Igelsbachvorsperre (0,9 qkm,
4,4 Mio. cbm - größenmäßig vergleichbar mit dem Alpsee bei Füssen) und die
Brombachseevorsperre - auch "Kleiner Brombachsee" genannt (2,5 qkm, 12,9 Mio.
cbm - ähnlich dem Schliersee). Fertig ist nunmehr auch der Große
Brombachsee, der von der Wasserfläche mit 930 ha größer als der Tegernsee ist.
132 Mio. cbm Wasser wird der See bei Vollstau zurückhalten. Der Wasserspiegel
des fünf Kilometer langen und 2 Kilometer breiten Sees beträgt an seinem
tiefsten Punkt 37 Meter.
Wasserbauprojekt Fränkisches
Seenland, 134k
Segelschule Greubel Yachtsport GmbH |
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Großer Brombachsee:
Insgesamt entstanden am Großen Brombachsee rund 1000 Wasserliegeplätze und ca.
600 Landliegeplätze. Sieben Vereine (Wassersportgemeinschaft Altmühl-Brombachsee;
Yachtclub Frankonia Nürnberg;
Yachtclub Noris Nürnberg;
1. Weißenburger Segelsportclub;
Yachtclub Eolus Weißenburg und die
Segelabteilung des TSV Ramsberg) im Seezentrum Ramsberg, der
Segel- und Windsurfingclub Brombachsee Enderndorf und die
Wassersportgemeinschaft Rangau in Enderndorf sowie die
Wassersportgemeinschaft Absberg am Hafen Absberg
haben aus diesem Kontingent rund 300 Plätze im Wasser und 200 an Land erhalten,
ein weiterer Teil steht vereinsunabhängigen Seglern als Dauerplätze zur
Verfügung, den Rest vergibt der ZVB als Gastliegeplätze. Weitere Vereine werden
nach dem heutigen Stand der Planungen nicht mehr zugelassen.
Da die Satzung des ZVB im Gegensatz zum nebenliegenden Altmühlsee keinen Sportförderungspassus enthält, müssen die Liegeplätze nach kaufmännischen Grundsätzen kostendeckend kalkuliert werden, wobei keine Ausgleichsmöglichkeit durch andere Einnahmen vorgesehen ist. Dadurch ergeben sich Liegeplatzpreise wie am Chiemsee oder Bodensee (1300.-- Euro im Wasser, 320.-- Euro an Land). Die genannten Vereine erhalten auf den Preis eines Wasserliegeplatzes einen Bonus von 100.-- Euro.
Der Zweckverband möchte auf jeden Fall genügend Gastliegeplätze bereithalten, damit das Revier den aktiven Segelurlaubern in guter Erinnerung bleibt. Liegeplätze über die genannten Vereine sowie über den Zweckverband sind noch problemlos zu bekommen. Im Bereich Infrastruktur existieren eine Gaststätte in Allmannsdorf an der Dammkrone, eine weitere am Zwischendamm zwischen dem Kleinen und Großen Brombachsee bei Absberg und ein Kiosk am Hafen Pleinfeld, wo sich auch überall öffentliche Toilettenanlagen befinden. Ferner gibt es in den Ufergemeinden ein reichhaltiges Angebot an Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten.
Vier Segelvereine haben ihre Seglerheime in Ramsberg, dem größten Hafen mit rund 600 Wasserliegeplätzen, fertiggestellt. Zwei weitere Vereine haben sich ein Grundstück im Segelzentrum gesichert und wollen noch in den nächsten Jahren noch ihr Heim errichten. In Enderndorf ist das Heim der WSGR im Herbst 2001 eingeweiht worden, das andere Clubheim soll 2004 fertiggestellt werden.
In Ramsberg ist der Hafen mit Krananlagen und Sliprampen voll in Betrieb. Jeder Wasserliegeplatz erhielt einen separaten Stromanschluß. Auch die Häfen Absberg, Pleinfeld und Enderndorf sind fertig, dort sind jedoch nur Sliprampen vorhanden. Wasserliegeplätze sind in allen Häfen noch zu bekommen.
Die Landliegeplätze in Pleinfeld und Enderndorf sind alle vergeben, in
Ramsberg stehen noch Plätze zur Verfügung.
Verbrennungsmotoren sind generell nicht zugelassen, E-Motoren bis 4 kW sind als Flautenschieber erlaubt und vor allem in Ramsberg auch nötig, um im Hafen manövrieren zu können. Ansonsten gelten die Bestimmungen der Bayerischen Schiffahrtsordnung, nach denen das Übernachten an Bord nicht zulässig ist und nur Boote bis 9,20 Meter Länge verkehren dürfen. Die Boxenbreite an allen Stegen beträgt in Absprache mit dem Bayerischen Segelverband und den örtlichen Vereinen 2,50 Meter.
Gastboote mit E-Motoren müssen vor dem Einsetzen grundsätzlich eine Zulassung durch die jeweilige Zulassungsstelle (z. B. Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) haben. Diese wird nach erfolgreicher TÜV-Abnahme des Bootes erteilt. Anerkannt werden auch Zulassungen von anderen Zulassungsbehörden (z. B. eine gültige Bodenseezulassung). Auf jeden Fall ist zusätzlich zur Zulassung auch noch eine Fahrtgenehmigung für das entsprechende Gewässer vom Landratsamt einzuholen.
Auch die Surfer wurden in die Planungen mit einbezogen. Mit den beiden Surfzentren Ramsberg und Allmannsdorf sowie mit gesonderten Strandabschnitten bei den Häfen in Pleinfeld und Enderndorf wird dieser Wassersportart Rechnung getragen. Da die Infrastruktur für die Surfer nicht so aufwendig ist wie für die Segler, kann das Surfzentrum Allmannsdorf an der Nordostseite des Sees bereits voll genutzt werden. Von Vorteil ist dort auch, daß die Surfer an diesem Seenabschnitt völlig unter sich sind und keinen Segelhafen in der Nähe haben. Auch das Surfzentrum Ramsberg wurde 2001 in Betrieb genommen - in den Gebäude gibt es einen öffentlichen Teil mit Surfregalen sowie eine Gaststätte, auch eine Surfschule soll dort noch untergebracht werden. Bei den beiden Surfabschnitten in Enderndorf und Pleinfeld müssen die vorhandenen Einrichtungen von allen Wassersportlern gemeinsam genutzt werden.
Für die gesamten Freizeitanlagen und Erholungseinrichtungen am Großen Brombachsee wurden bis 2002 vom ZVB weit über 20 Millionen DM investiert (Enderndorf 4,5 Mio.; Allmannsdorf 4 Mio.; Pleinfeld 4 Mio. und Ramsberg 6 Mio.), das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts "Brombachsee" betrug bis zu diesem Zeitpunkt 125 Mio. DM, wovon allein 78 Mio. DM auf die Abwasserbeseitigung entfallen. 1998 wurden rund 8 Mio. DM verbaut, der größte Posten wurde mit 6,4 Mio. DM für die Segel- und Strandanlagen in Ramsberg verwendet. Neben Badestränden stehen in Allmannsdorf zur weiteren Freizeitgestaltung Tret- und Ruderboote zur Verfügung und nach Erreichen des Stauzieles ist seit 2001 eine öffentliche Schiffahrtslinie Erlebnisschifffahrt Brombachsee (09144/927050, Fax: 09144/9270519) in Betrieb. Der Ringweg am Seeufer entlang und über den 1,7 km langen Hauptdamm lädt zum Spazierengehen und Radfahren ein, wobei auf weiten Streckenabschnitten Fußgänger und Radfahrer getrennte Wege vorfinden. Die direkt am See liegenden Orte Absberg, Enderndorf, Langlau, Pleinfeld und Ramsberg bieten die notwendige Infrastruktur für einen Urlaub im Fränkischen Seenland.
Oberhalb des Hafens in Pleinfeld wurde 2003 das Wassersportzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eingeweiht. Den Sportstudenten der Universität, aber auch denen der nordbayerischen Fachhochschulen steht dort ein Ausbildungzentrum zur Verfügung, das die Wassersportarten Segeln, Surfen und Rudern abdeckt. Das Gebäude soll aber auch für Laufveranstaltungen wie Marathon oder Triathlon genutzt werden, zumal diese Sportarten bei örtlichen Vereinen bereits auf dem Veranstaltungskalender stehen.
Serviceinfos:
Segelzentrum Ramsberg: 500 Wasserliegeplätze,
Slipanlagen, Kran, Seglerheime; 200 Landliegeplätze; Hafen Pleinfeld: 100
Wasserliegeplätze, Landliegeplätze, Hafen Enderndorf: ca. 150 Wasserliegeplätze,
100 Landliegeplätze und Hafen Absberg: 50 Wasserliegeplätze.
Liegeplatzanfragen über ZVB, 09144/572, Fax 09144/6701
oder direkt über die Internetseite des Zweckverband Brombachsee
Karte 1, 171k
Karte 2, 71k
Großer Brombachsee im Aufstau,
37k
Vielen Dank für die Überarbeitung an Manfred
E. Fritsche, Reviervertreter des Bayerischen Seglerverbandes
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Segelschule Schock & Greubel / Nürnberg! |
Kleiner Brombachsee:
2,5 Quadratkilometer. Es stehen zwei
Slipanlagen auf der Badehalbinsel Absberg und in Langlau zur Verfügung. In
beiden Häfen gibt es Wasser- und Landliegeplätze. Keine Kranmöglichkeit! Surf-
und Bademöglichkeiten jeweils in der Nähe der Häfen. In den Sommermonaten an
heißen Wochenenden sind die Strände oft übervoll.
Windwarnsystem wie bei den
südbayerischen Seen.
Dauer- und Ferienliegeplätze vergibt der Zweckverband
Brombachsee, Ramsberg, Obere Dorfstr.3, 91758 Pleinfeld, Tel. 09144/572, Fax
09144/6701 oder direkt über die Internetseite Zweckverband Brombachsee, Tages- oder
Kurzzeit-Liegeplätze auch der jeweilige Hafenmeister, der in der Saison täglich
vor Ort ist.
Igelsbachsee:
0,9 Quadratkilometer. Bei der Ortschaft Enderndorf
(in der Nähe des Hafens Enderndorf am Großen Brombachsee) ist eine Sliprampe
vorhanden, die für Jollen geeignet ist. Der kurze Steg läßt je nach Windrichtung
das Festmachen von maximal 10 Booten zu. Keine Liegeplätze. Bademöglichkeit in
Hafennähe. Das Naturschutzgebiet im Westen darf nicht befahren werden, ist aber
durch eine Straßenbrücke vom See getrennt. Der See ist in das Windwarnsystem
eingebunden.
Hahnenkammsee:
23 Hektar, 15 Kilometer südlich von Gunzenhausen am
Altmühlsee bei Hechlingen (Karte). Erstes künstlich
angelegtes Gewässer im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, seit Inbetriebnahme
von Altmühlsee und Kleinem Brombachsee kaum mehr frequentiert. Sliprampe für
Jollen vorhanden, keine Liegeplätze. Tagsüber können die Boote an einer
Bohlenwand festgemacht werden. Surfmöglichkeit, Tretbootverleih, in der Saison
bewachter Badestrand (
), Sanitärgebäude mit Gastwirtschaft. In der Nähe kleiner
Campingplatz. Weitere Informationen über die Verwaltungsgemeinschaft Hahnenkamm
in Heidenheim, Tel. 09833/981330, Fax 09833/981350
mailto:vg.hahnenkamm@gunnet.de
Homepage Hahnenkammsee
Auf der Hompage des 1.WSC findet man aktuelle Wetterdaten (Windrichtung, -stärke, Luftdruck, -feuchte, usw.) sowie sowie Bilder im 15 Minuten Abstand vom Hafen Ramsberg und vom See.
Webcam am großen Brombachsee| Links können sich ggf. ändern. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Sollten Sie ein totes Link entdecken, schreiben Sie uns bitte eine Mail. Vielen Dank im Voraus! |