Kea (neugr. Keos) ist die westlichste bewohnte Insel der Kykladen und liegt etwa 20 km östlich des Kaps Sounion auf der Halbinsel Attika und 60 km südöstlich von Athen.
In früheren Zeiten wurde Kea auch der Vierstädtestaat genannt (Tetrapolis), aber von den schönen Städten der Antike sind nur noch vereinzelte Ruinen übriggeblieben. Ein Ausflug zu den Ausgrabungen lohnt sich dennoch auf jeden Fall!
Wichtigste Orte sind der Hafenort Korissia sowie der im Inselinneren gelegene Hauptort Ioulida mit den meisten Einwohnern. Daneben gibt es noch einige kleinere Küstenorte bzw. Bergweiler. Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Löwe von Kea, eine sechs Meter lange und drei Meter hohe Löwenstatue.
Der Tourismus ist auf Kea voll auf Ausflügler aus Athen abgestellt. Ausländische Urlauber trifft man kaum. Vor allem am Wochenende ist die Insel mit Athenern ziemlich überlaufen. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Segler laufen die Insel nach dem Törnstart in Athen oder der Attikaküste als erste Liegemöglichkeit auf den Kykladen an. Praktischerweise hat die Insel schon auf der Westseite gleich mehrere auch zur Übernachtung gut geeignete Liegemöglichkeiten.
Auf dem Weg von Athen nach Kea empfiehlt es sich gleich nach dem Passieren von Kap Sounion Höhe zu laufen, da der Wind im weiteren Verlauf immer vorlicher wird.
Die Bucht Ormos Agios Nikolaou an der Westseite der Insel bietet für jede Windlage geschützte Liegeplätze. Die besten Möglichkeiten bieten die beiden "Unterbuchten" Ormos Leivadi und Ormos Vourkari. Die Ansteuerung ist navigatorisch kein Problem, da beide Seiten der Einfahrt sowie die dahinter liegenden Hafenanlagen befeuert sind.
Von Seglern wird die östliche Einbuchtung, Ormos Vourkari, des Ormos Agios Nikolaou bevorzugt. An den Wochenenden kommen viele Athener hierher, deshhalb liegt man in der Hochsaison recht dicht beieinander, und nur mit Glück ist dann noch ein Plätzchen an der Pier am Südufer zu ergattern. Anlegemanöver werden durch den hier seitlich einfallenden Meltemi erschwert, ansonsten liegt man hier sehr geschützt.
Ormos Pisa (N 37° 35,9' E 024° 16,4') eignet sich für eine Übernachtung, bei starkem und länger anhaltendem Meltemi sind jedoch die nördlich und südlich gelegenen Liegemöglichkeiten klar vorzuziehen.
Bei den sommerlichen Wetterlagen bestens geschützte Plätze findet man in Ormos Kavia (N 37° 34,6' E 024° 16,5'). Achtung beim Einlaufen auf die (in den Karten eingezeichnete) Klippe noch weit draußen und auf die von den Huks weit ins Wasser reichenden felsigen Untiefenfelder.
Kea / Vourkarion
37° 40'N 024° 19'E
Warnen will ich auch vor der Insel Kea - Hafen Vourkari. Beide Tavernen sind extrem teuer. Wir haben z. B. während des gesamten Törns für
6 Mann im Durchschnitt rund 20.000 bezahlt. In Kea, unserer ersten
Station, knöpfte man uns 40.000 ab. Wir dachten schon, in Griechenland
seinen die Preise explodiert. Aber zum Glück war es nur hier der Fall.
Wasser am Kai von Vournaki, Diesel per Tankwagen in Korissa
Quelle: Wolfgang Perkhammer
Zu diesen Tavernen möchte ich von meinen Erfahrungen berichten: Im
Oktober 97 waren wir in der Taverne "Nikos" (die Taverne vom rechten
"Einwinker", vom Wasser aus gesehen). Das Essen war gut, die Preise
normal, die Duschen warm, und die zahlreichen Drinks am nachmittag
gingen aufs Haus. Im Mai 98 war unsere Crew in der linken Taverne
(diejenige, die mit Alexis Sorbas wirbt). Der Törn-Anfangsschmaus,
Hummer mit Spaghetti, fiel zwar aus unserem normalen preislichen Rahmen
und war auch etwas teuer als anderswo, aber nicht unverhältnismäßig
viel. Auch hier wieder inklusive Wasser- und Duschservice.
Quelle: Frank Berger
09.07.2008:Überall herrscht Nepp. 1 kleine Flasche einheimisches Bier kostet in der Cocktailbar bzw. im Cafe 5,-- Euro. Dafür bekommt man aber kein Glas. Im Limin Orgias hingegen gibt es eine gute, preiswerte Taverne. Bei nördlichen Winden allerdings meiden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Im Sommer die üblichen Meltemi-Bedingungen, allerdings kommt der Wind nicht aus Nord sondern aus NNO.
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Voukari Großbild klick! |
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