EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Die Insel Kefalonia / Griechenland

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

Wenn Sie weitere Informationen über dieses Revier haben oder Fehler entdecken oder ein Revier vermissen wenden Sie sich bitte an uns (Kontakt)!



Wetter Kefalonia
© meteo24.de
Zum Großbild anklicken!
Die Lage von Kefalonia   Großbild Klick!
Kefalonia liegt am Ausgang des Golfs von Patras ist mit 688,8 km² die größte der Ionischen Inseln. Der wichtigste Ort auf der Insel ist Argostoli an der Südwest-Küste. Kefalonia ist eine beliebte Urlaubsinsel. Die Insel wird im Sommer hauptsächlich von Briten besucht und ist touristisch gut erschlossen. Auch italienische Segler nutzen die Gewässer um die buchtenreiche Insel als Bootsrevier. Von Juni bis September sind die Übernachtungszahlen der Touristen am höchsten, ab Oktober halten sich vor allem Athener als Gäste dort auf.

Kephallonis und Ithaka (griechisch Ithaki) liegen südlich von Lefkas. Beide Inseln bieten genug Abwechslung, um sich hier eine Woche aufzuhalten. Die Durchfahrt zwischen Lefkas und Kephallonia sollte in Nord- /Südrichtung passiert werden, da der vorherrschende Wind aus Nord eine Düsenwirkung entwickelt und teilweise Starkwindstärke mit bösen Fallwinden erreicht.
An der Ostküste liegt der Fähr- und Handelshafen Sami. Der Hafen ist nur schlecht gegen Dünung geschützt. Zum Übernachten ist er nicht geeignet, jedoch bietet er gute Versorgungsmöglichkeiten.
Noch weiter auf südlichem Kurs kommt man nach Poros. In der kleinen Bucht Ormos Porou kann man bei ruhigem Wetter gut eine Nacht verbringen. Ungemütlich wird es nur, wenn die Fähre ein- oder ausläuft. Diese malerische Schlucht -zieht tagsüber auch einige Landurlauber an. Das Highlight dieser Bucht ist zweifellos eine kleine versteckte Taverne. Wenn man der Durchgangsstraße, die direkt am Steg vorbeiführt, nach links bergauf folgt, kommt man nach ca. 1,5 km an einer kleinen Taverne vorbei. Sie liegt fast auf der höchsten Stelle des Berges. Man sitzt auf einer Betonterasse und schaut direkt bergab auf die Bucht. Die Taverne wird von der gesamten Familie betreut. Der Opa punscht den Wein, Mutter und Tochter zaubern in der Küche, Sohn und Enkel kellnern. Der Hund heißt 'Monky'. Später kann unter Anleitung 'Zirthaki' getanzt werden. Das Essen und die Atmosphäre sind einmalig!!! Aber hier nochmal der Hinweis: Bei nördlichen Winden wird dieser Hafen zur Mausefalle.



Phiskardo   Großbild klick!
Phiskardo
38° 27,7'N 020° 34,7'E
Ein sympatischer Hafen, der sehr touristisch und belebt ist. Daher empfiehlt es sich, möglichst um 16.00 Uhr oder früher einzulaufen um Platz zu bekommen. Vom kleinen Anleger im Westen wurde ein Schwimmsteg in nördliche Richtung angelegt. Wasser vorhanden, Elektroinstallation noch nicht angeschlossen (Stand 2002).
Ansteuerung: Die Leuchtturmruine sowie der neue Leuchtturm auf der nördlichen Einfahrtshuk stellen eine gute Ansteuerungshilfe dar. Die Bucht ist frei von Untiefen bis in den Hafen.







Die Bucht von Phiskardo   Zum Großbild anklicken!


Der Hafen von Sami   Großbild klick!
Sami
38° 15,23' N 020° 38,83' E
Sami ist der zweitgrößte Hafen in Kefalonia, es gibt Fähren nach Korfu, Ithaki, Patras und Italien. Sami ist eine bezaubernde Stadt mit einem langen Kai, an dem sich schattige Restaurants und Tavernen reihen, die Fisch servieren.
Die Ansteuerung macht keine Schwierigkeiten, da der Ort schon von Weitem auszumachen ist. Die Bucht ist frei von Untiefen. Meist steht ein unangenehme Dünung hinein, weshalb Anlagen längs riskant ist. Man sollte vor dem Ort mit rk anlegen, Ankergrund ist gut haltender Schlick. Der Hafen ist bei Nordwind starkem Schwell ausgesetzt und kein geeigneter Platz, das Schiff ohne Aufsicht zu lassen.



Die Bucht Assos   Großbild klick!
Assos
38° 22,9' N 020° 32,3' E
Ormos Assou ist eine Bucht mit einem kleinen Hafen auf der Westseite der Insel. Sie wird durch eine Halbinsel im Westen begrenzt und ist nach Norden hin offen. Bei nördlichen Winden ist die Bucht starkem Schwell ausgesetzt, daher ist ein Besuch nur an ruhigen Tagen zu empfehlen.
Ansteuerung: Als Hilfe dient das von weitem sichtbare Castell. Die Einfahrt ist frei von Untiefen. Ankern ist möglich auf 6-7m WT, Ankergrund ist Sand und Kies, bewachsen mit Seegras. Die kleine Mole an der Ostseite bietet nur 2-3 Yachten Platz.



Der Hafen von Ephimia   Großbild klick!
Ephimia
38° 18,2' N 020° 36,0' E
Kleiner Hafen an der Ostseite der Insel.Die Ansteuerung ist problemlos, auf der Mole brennt ein Feuer. Hinter dem Wellenbrecher kann man an der Mole (WT 3-5m) längs oder rk anlegen. Der Ankergrund besteht aus Sand und Steinen. Wasser am Kai, nach Schlüssel fragen. Da der wind überwiegend aus NO kommt, sollte man viel Kette stecken.






Poros   Großbild klick!
Poros (auch Pronos)
38° 08,9' N 020° 46,9' E
Kleine idyllische Bucht an der Ostseite der Insel. Die Bucht ist frei von Untiefen. Da der Ort schon von weitem auszumachen ist, ist die Ansteuerung einfach. Bei starken nördlichen Winden ist diese Bucht unbrauchbar. Wasser am Fähranleger.
Der beste Platz ist an der Treppe in der Mole. Die ist nämlich recht hoch, was ein Übersteigen mühsam macht.




  Großbild klick!
Lixourion
38° 12,0' N 020° 26,5' E
Kleiner Hafen mit Marina an der Westseite des Kolpos Argostoliou. Nur bei ruhigem Wetter anlaufen da bei nördlichen Winder starker Schwell in den Hafen steht. Wasser an der Südseite des Fähranlegers.







Die Bucht von Argostoli   Großbild klick!
Argostoli
38° 11,0' N 020° 29,5' E
Der Haupthafen liegt im Südwesten der Insel in dem tief einschneidenden Kolpos Argostoliou. Die Ansteuerung bereitet keine Probleme, die Bucht ist frei von Untiefen. Bei starken südlichen und nödlichen Winden entsteht durch die Weite der Buchht Schwell, dann ist man besser in der Marina auf der Ostseite der Bucht gegenüber den Haupthafen aufgehoben.





windsack Entlang der Westküste von Meganisi und zwischen Lefkas, Ithaka und Kefallonia gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launich ist und öfter mal dreht.
Das Ionische Meer ist bei Seglern bekannt für seine ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.



Weblinks:
Die Insel Kefalonia in Wikipedia
Taxifahren in Griechenland


Links können sich ggf. ändern. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Sollten Sie ein totes Link entdecken, schreiben Sie uns bitte eine Mail zusammen mit der Adresse der Seite. Vielen Dank im Voraus!



Sail Home Sail home to ESYS ...
[Google]  [Yahoo]  [Altavista]  [Euroseek]   [Ökoportal.de]   [Allesklar.de]  [DINO]  [Web.de]  [Lycos]  [Fireball]  [Belnet]  [Hotbot]