Der Lakonische Golf erstreckt sich vom Kap Maleas im Osten über den Hafen Gythion im Norden bis zum Kap Tainaron, dem Mittelfinger des Peloponnes, an der Südspitze der Halbinsel Mani. Der gesamte Golf ist dünn besiedelt, die größten Orte sind Neapolis und Gythion.
Die Vegetation ist spärlich. Die Insel Kythira liegt nur 4,5 sm südlich von Elafonisos, der Unterschied im Erscheinungsbild ist aber gewaltig. Während am Peloponnes die von byzantinischen, türkischen und venzianischen Einflüssen geprägte, typische "Balkanarchitektur" vorherrscht, mit lokalen Besonderheiten wie den Wehrtürmen auf Mani, beginnen auf Kythira die Kykladen mit ihrer typischen Architektur.
Am südlichen Peloponnes wehen in der Regel westliche Winde, während bei Kythira und Antikythira in der Meltemizeit Nord- bis Nordostwinde vorherrschen. Der Meltemi ist im Lakonischen Golf nicht mehr stark ausgeprägt, kann jedoch von Nordosten aus immer noch gelegentlich heftig wehen. Im Messenischen und Lakonischen Golf sind die Windrichtungen unterschiedlich, erreichen aber selten große Stärke, von Fallböen abgesehen. Unangenehm macht sich hier Dünung bemerkbar. Sommergewitter wie im Ionischen Meer sind selten.
|
|
Großbild klick! |
|
Großbild klick! |
|
Wrack der Dimitrios bei Gythion Großbild klick! |
|