Revierinformation für Segler: Das Ligurische Meer
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    Revierinformation für Segler:
    Das Ligurische Meer

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    Klick! Das Ligurische Meer ist Teil des Mittelmeeres zwischen den Inseln Korsika und Elba im Süden und der Rivieraküste (Ligurien) von Norditalien und Monaco im Norden. Der Golf von Genua an der italienischen Küste nimmt den nördlichen Teil des bis 2 615 Meter tiefen Ligurischen Meeres ein.

    Steilufer ringsum und ebenso steiler Abfall des Meeresgrundes zu beträchtlicher Tiefe, infolgedessen Armut an Fischen charakterisieren diesen Teil des Mittelmeers. Dafür sind seine Ufer mit ihren zahlreichen Buchten und Vorgebirgen ebenso ausgezeichnet durch ihre Naturschönheiten wie durch treffliche, die Anwohner zum Schiffahrtsbetrieb bestimmende Häfen: Genua, Savona, Spezia, Avenza, Porto Maurizio u. a. S. Karte "Italien, nördliche Hälfte".




    windsack Bei ausgeglichenen Wetterlagen ist im Sommer mit häufigen Flauten zu rechnen. Die vorherrschenden Windrichtungen sind NE bzw. leichte Winde aus W bis NW. Mit Seegang ist, außer bei Maestral (NW) oder Libeccio (SW) nicht zu rechnen.
    Der Wind kann sowohl bei stabiler wolkenfreier Schönwetterlage als auch bei mittlerer bis starker Bewölkung auffrischen. Im letzteren Fall kann eine Verschlechterung der Wetterlage eintreten, gefolgt von starken Böen und Regen. In Ligurien gibt es die Bezeichnung „Tramontana Scura“ (italienisch für „dunkle Tramontana“.
    lupe Brandung bei Libeccio
    Durch die Lage der ligurischen Küste zwischen den Alpen im Norden und dem Apenninbogen im Süden kommt es immer wieder zu Perturbationen von den Bergen. Daher gibt es in dieser italienischen Region die Bauernregel tramuntan-na scüa, ægua següa (ligurisch für dunkle Tramontana, sicherer Regen).
    Die Tramontana bezeichnet in Italien, Kroatien (kroat. Tramuntana) und Nordspanien (katalan. Tramuntana) die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. In Italien frischt dieser Wind besonders häufig in der Region Ligurien auf. Vor allem im Winter in besonders starker Ausprägung in den Talmündungen, mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
    Libeccio bezeichnet einen Südwestwind in Italien, der zumeist durch Tiefdruckgebiete und entsprechende Druckunterschiede im Winterhalbjahr entsteht. Zusammen mit Mistral (Maestrale), Tramontana und Scirocco ist der Libeccio der häufigste Wind in Italien, besonders an den Westküsten.
    Aufgrund der südlichen Ausrichtung bringt kräftiger Libeccio auch häufig reichlich Welle mit, das die Wellen im tiefen Mittelmeer reichlich Zeit haben, sich aufzuschaukeln und zu großer Dünung aufzubauen.

    Weblinks:
    Das Ligurische Meer in Wikipedia
    Einteilung Seegebiete Italien
    Wettervorhersage Ligurisches Meer



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