EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Die Insel Meganisi / Griechenland

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Wetter Meganisi
© meteo24.de
Meganisi, („große Insel“) ist eine griechische Insel im Ionischen Meer, die zur Inselgruppe der Ionischen Inseln gehört. Die knapp 20 km² große Insel ist durch eine nur 800 Meter breite Meerenge von der deutlich größeren Nachbarinsel Lefkas im Westen getrennt. Der Hafenort Nidri auf Lefkas ist gut 7 Kilometer entfernt, die Entfernung zum griechischen Festland im Osten beträgt etwa 9 Kilometer.

Meganisi besitzt eine unregelmäßige Form, die grob an ein „C“ erinnert. Sie besteht aus einem im Norden gelegenen Hauptteil und einer langen, sich Richtung Südosten erstreckenden und nur wenige Hundert Meter schmalen Landzunge.
Die Länge beträgt elf Kilometer, die maximale Breite im Norden (in West-Ost-Richtung) sechs Kilometer. Die bewaldete Insel ist eher hügelig und erreicht eine Höhe von 267 m (laut anderen Quellen 297 m).
Auf der Insel leben nach offiziellen Angaben etwa tausend Einwohner, wobei hier wie auch auf vielen anderen griechischen Inseln die Zahl der Bewohner zwischen dem Sommer- und dem Winterhalbjahr starken Schwankungen unterlegen ist.
Die Einwohner verteilen sich auf die beiden Hafenorte Vathi und Spartochori sowie auf die im Inselinneren gelegene Ortschaft Katomeri. Der nächste Flughafen befindet sich in Preveza auf dem Festland. Die beiden Hafenorte werden in der Regel mehrmals täglich mit Fähren von Nidri auf Lefkas angefahren. Zwischen den Inselorten und den wichtigsten Stränden bestehen Busverbindungen.
Die Landwirtschaft spielt auf Meganisi eine immer geringere Rolle. Es gibt Olivenhaine, Obst- und Gemüseanbau sowie Viehzucht. Auch die Fischerei geht aufgrund der Überfischung der umliegenden Gewässer stetig zurück. Der Tourismus hingegen wird immer bedeutender. Auch wenn die Insel bisher vom Pauschaltourismus verschont wurde, stehen immer mehr Gästebetten in Hotels, Appartements und Privatquartieren zur Verfügung. Meganisi besitzt zwar keine historischen Fund- und Ausgrabungsstätten, verfügt aber über einige schöne Strände und mehrere sehenswerte Höhlen. Die Insel ist beliebt bei Seglern, Surfern und Tauchern sowie bei Individualtouristen. Auf der Insel gibt es eine Segelschule unter deutscher Leitung.



Porto Spilia
38°39,7'N 020°45,5'E
Bei der Einfahrt bietet die Bucht einen spektakulären Anblick. Das Tiefgrün der Bäume, das türkise bis dunkelblaue Wasser, und darüber trohnt die Ortschaft Spartochorion, die als Ansteuerungshilfe dient. Das bezaubernde Dorf erreicht man über einen Weg, der hinter der Taverna Porto Spilia steil nach oben führt. Von oben hat man einen atemberaubenden Ausblick über das binnenartige Meer zwischen Lefkas und Festland.
Unten am Strand der Taverne Porto Spilia kann man an der Bar einen kühlen Drink genießen, direkt am Steg im glasklaren Wasser schwimmen oder sich im Fischbecken das Abendessen aussuchen.
Auch wenn im Hochsommer mittlweile viele Yachten einlaufen, zählt dieser Platz wohl mit zu den Schönsten im ionischen Meer.
Als Ansteuerhilfe dienen die Häuser des Dorfes Spartochorion hoch über der Bucht. Beim Einlaufen in die Bucht sieht man den Hafen und die verschiedenen Liegeplätze.
Anker - und Liegeplätze: An den Schwimmstegen mit Mooringleinen, die zur Taverne Porto Spilia gehören. Panos, einer der Besitzer der Taverne, holt die Boote oft mit dem Motorboot ab und weist einen Liegeplatz zu, oder es steht jemand am Steg und winkt mit der Mooringleine. Für den Service wird erwartet, daß man in der Taverna ißt. Weitere Liegeplätze befinden sich neben dem Fähranleger. Hier ankert man, muß den Anker aber in tiefem Wasser mit Felsblöcken werfen. Im hinteren Teil der Bucht sind mittlerweile Liegeplätze für Flottillen. Frei Ankern in der Bucht ist wegen der Wassertiefe und der Felsen nicht möglich. Man kann es aber vor dem Strand im hinteren Teil versuchen.
Vor zwei Restaurants kann man an Schwimmstegen vor Moorings anlegen. Bucht ist bei Winden aus NE ungeeignet.
Man liegt hier gut geschützt. Es steht aber öfters am Spätnachmittag Schwell in die Bucht, der das Liegen am Schwimmsteg ungemütlich macht. Der Schwell läßt am Abend aber nach und hört dann meist ganz auf.
Versorgung und Service: Taverna Porto Spilia, sehr gutes Essen, man kann Brot kaufen.
Duschen hinter Taverne gegen Gebühr, schöne Tavernen oben im Dorf, kleiner Minimarkt, Wasser, Strom und Duschen vorhanden, Diesel per Tankwagen



Hafen Vathi
38°39,8' N 020°47' E
Vathi ist ein schöner kleiner Hafen an der Nordküste der Insel und man sieht es dem Ort mit den wenigen Häusern nicht an - aber er ist die Hauptstadt von Meganisi. Außer den Flotillen, die ab und zu hierher kommen, ist hier wenig Betrieb. Man kann Spaziergänge zu den Windmühlen oberhalb des Dorfes unternehmen, an der Promenade gibt es nette Tavernen und Bars.
Ansteuerung: Die Bucht und der Hafen sind aus der Entfernung nur schwer zuerkennen. Erst beim Näherkommen erkennt man die Häuser und die Windmühle oberhalb des Ortes.
Vorsicht: Auf die Untiefe Yph. Cheiromyti, etwa 1,5 sm nordwestlich von Vathy zwischen Skorpios und Meganision achten, die schwer zu erkennen ist. Oft verschwindet die schwarze Warnflagge. Die Untiefe ist etwas auf Position 39°40,1 N 020°45,4 E.
Anker - und Liegeplätze: Direkt im Hafenbecken am Pier. In der Bucht und am Pier liegt man gut geschützt. Manchmal steht leichter Schwell in die Bucht und es treten Fallböen aus NO auf.
Versorgung und Service: Gute Tavernen, besonders bei George´s an der Mole, Geschäfte, Wasser an der Mole



Meganisi / Abelike Bay
38° 40,4'N 020° 47,7'E (Einfahrt)
Gegliederte, landschaftlich schöne Bucht im Norden der Insel Meganisi. Schwell bei nördlichen Winden.




windsack Entlang der Westküste von Meganisi und zwischen Lefkas, Ithaka und Kefallonia gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launich ist und öfter mal dreht.
Die Ionischen Inseln aind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.



Lage von Meganisi   Großbild klick!





























Hafen Spilia   Großbild klick!































Hafen Vathy   Großbild klick!


Weblinks:
Die Insel Meganisi in Wikipedia
Taxifahren in Griechenland
Segelschule Meganisi

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