EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
| Wetter Müritz |
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Die Müritz ist an vielen Stellen recht flach. Das bewirkt bei auffrischendem Wind einen steilen und kurzen Wellengang. Dabei sind Wellen über einem Meter Höhe möglich - aber dann: höchste Kentergefahr für kleinere Fahrzeuge.
Bei einer Kenterung und im Falle des Überbordgehens kann man, wegen der Weite der Wasserfläche, nicht immer auf Hilfe hoffen. Daraus folgt, daß das Tragen von Rettungswesten auch bei "schönem" Wetter Sinn macht. Nach Kenterungen beim Boot bleiben! Ein Schwimmer ist selbst von Land aus kaum auszumachen.
Durch die Gleichförmigkeit der Ufersilhouette werden Entfernungen fast
immer unterschätzt - deshalb immer eine Kraft- und / oder Spritreserve
lassen. Bei unsicherem Wetter immer in Landnähe bleiben!
Über die Weite der Wasserfläche kann der Wind erheblich an Stärke gewinnen. Wenn der Wind zusätzlich über eine der weiten Buchten kommt (z.B. bei Westwind aus Richtung Röbel oder Sietow), ergibt sich ein "Düseneffekt".
Wahrschau! Die Müritz ist eine Bundeswasserstraße und reichlich betonnt. Wer nicht Ausschau hält, könnte sich leicht selbst versenken ;-)
Meldepflicht bei Unfällen für Wassersportler: Wasserschutzpolizei Waren(Müritz) Tel.:16 58 10 oder Notruf: 110
Der See selbst heißt Müritz, nicht Müritz-See. Der Müritz-See ist das Ende des Müritzarms südlich gelegen. Die Müritz hat folgende Nebengewässer (Satbild) bzw. Abschnitte:
Binnen-Müritz - der Nordteil des Sees bei Waren (Müritz)
Sietower Bucht und
Röbeler Binnensee - im Westen
Kleine Müritz bei Rechlin/Vipperow
der Müritzarm im Süden (ein von der Elde durchflossener sehr schmaler Abschnitt des Sees) bei Priborn mit dem
Müritz-See, dem äußersten Ende des Müritzarms im Süden bei der Ortschaft Priborn, hier mündet die Elde in die Müritz.
Weblinks:
Die Müritz in Wikipedia
Geschichte der Müritz
Flying Judith auf der Müritz, ein Törnbericht von Frank Seidel
Bilderseite Müritz