Revierinformation für Segler: Die Inselgruppe Phourni
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    Revierinformation für Segler:
    Die Inselgruppe Phourni

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    Fourni Korseon auch Fourni (griechisch Phourni) ist eine griechische Inselgruppe und Gemeinde der Präfektur Samos, die touristisch noch kaum erschlossen ist. Das Archipel besteht aus 21 kleinen Inseln und Inselchen, die einen guten Eindruck des ursprünglichen Griechenland vermitteln. Fourni bedeutet „Backöfen“ der antike Name der Inseln war Korasiai nesoi, wovon sich der zweite Name der Gruppe, Korsees ableitet. Von den Inseln der Gemeinde sind nur die Hauptinsel Fourni und die westlich gelegene Insel Thymena bewohnt. Die östlich gelegene Insel Agios Minas ist zeitweise bewohnt, die zahlreichen schärenartigen Inseln sind unbewohnt. Fourni lebt hauptsächlich von Ausflüglern von Samos. Wer hier ein paar Tage verbringt, kann hier noch eine erstklassige griechische Küche und klassische griechische Gastfreundschaft erleben.
    Fourni hat einen der größten Fischereihäfen der Ägäis mit einer bemerkenswerten Flotte an Fischereifahrzeugen, die Einwohner legen großen Wert auf ihre seefahrerische Tradition.
    Die Inselgruppe liegt in der östlichen Ägäis etwa 10 km südwestlich von Samos, 10 km östlich von Ikaria und etwa 18 km nördlich von Patmos. Angesichts der Größe der Inseln ist die Küstenlänge verhältnismäßig lang. Die Steilküsten sind mit zahlreichen Grotten durchsetzt.
    Sehenswert ist der antike Marmorsteinbruch, wo diverse halbfertige Säulen und Sarkophage zu sehen sind.

    Die rundherum stark zerklüfteten Küsten bieten bei der beachtlichen Höhe von bis zu fünfhundert Metern eine Vielzahl an landschaftlich reizvollen Buchten. In der Regel haben sie jedoch wegen schnell zunehmender Wassertiefen nur wenig Raum zum Schwojen, des weiteren ist man fast immer den äußerst heftigen Fallböen ausgesetzt, die sich bedingt durch die geologische Struktur oft nicht an eine vorherrschende Windrichtung halten. Die Tierwelt von Fourni ist bemerkenswert. Die durch menschliche Eingriffe bedrohte Mönchsrobbe (Monachus monachus) hat hier ebenfalls wie verschiedene Delphin- und Seeschildkrötenarten einen Überlebensbereich gefunden. Unter den 196 wichtigsten Vogelschutzgebieten Griechenlands (I.B.A.G.) ist Fourni wegen des Auftretens von Chukarhuhn (Alectoris chukar), Eleonorenfalke (Falco eleonorae) und Habichtsadler (Hieraaetus fasciatus), die hier auch ihr Brutgebiet haben, aufgeführt.

    Tourismus und Unterkünfte: Phourni ist vom Tourismus noch nicht entdeckt. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist aber ausreichend.



    Kampos
    37° 34,7'N 026° 28,7'E
    Der Hafen wurde 1993 gut ausgebaut, bei Meltemi aber Schwell. Warnung: Keinen Anker benutzen! Es liegt viel schwerer Schrott auf dem Grund. Tip: Anlegen längsseits NW-Kai, dort liegt meist ein altes, blaues Baggerschiff. Hier hält sich auch der Schwell in Grenzen. Tip: Auf dieser Insel ist Fisch und Languste ("Lobster") noch relativ günstig. Bei Wirt Miltos 2001 12.000 Dr/kg.
    Seit neuestem kontrolliert die Hafenpolizei die Papiere und kassiert Liegegebühren.
    Handynetz: ok
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS



    windsack Der Wind um diese Insel ist wie der gesamt Ägäische Raum vom Meltemi geprägt. Eine Besonderheit: Der Phournikanal, die Meerenge zwischen den beiden Hauptinseln ist nordwärts nur unter Maschine zu passieren. Zum Kreuzen ist sie mit 160 Metern und Felsen vor dem Ufer zu schmal, außerdem setzt ein in der Stärke variabler Nordstrom in dieser Enge.
    Allgemein betragen die Windstärken für das Seegebiet um die Inselgruppe leicht bis circa zwei Beaufort mehr als beispielsweise im Bereich südlich von Samos.
    Der Törn nach Pythagorion / Samos gestaltet sich oft "abwechslungsreich": Segelt man bei gutem Wind in Phourni los, erlebt man südlich von Samos Flaute und unangenehme Kabbelsee, erst in der Bucht von Pythagorion kommt der Wind wieder.
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    Phourni Haupthafen   Großbild klick!















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    Der Phournikanal




    Weblinks:
    Phourni in Wikipedia



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    Red Line Page by Peter O.Walter, SY ESYS
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