EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Portugal

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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Seereviere: Die Azoren   Madeira  
Binnenreviere: Alqueva-Stausee

Der Norden Portugals hat ein relativ kühles und feuchtes Klima und besteht aus zwei traditionellen Provinzen oder Landschaften: Der Minho im Nordwesten gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden des Landes.

Panoramablick von Vila Nova
de Gaia (Vordergrund) auf den alten Hafen
und die Innenstadt von Porto
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Seekarte Portugal   Großbild klick!
Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit der Serra da Estrela ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. Der höchste Berg ist der Torre mit 1.993 m. Er ist die höchste Erhebung Kontinentalportugals. Die wichtigsten Landschaften sind die Beira, der Ribatejo (die Tejo-Ebene mit Beinamen Garten Lissabons), die Estremadura sowie die Mündung des Tejo in den Atlantik. Diese Region wird durch den Tejo zweigeteilt.
Der Süden Portugals setzt sich aus den drei Landschaften Terras do Sado, Alentejo und Algarve zusammen. Die Oberfläche der gesamten Region ist eben bis hügelig und hat ein trockenes und heißes Klima.
Die Algarve markiert die gesamte Südküste des Landes und ist mit ihren hübschen Städten, den Steilküsten und Sandstränden zu einem beliebten Feriendomizil geworden, was die üblichen negativen Begleiterscheinungen des Massentourismus mit sich gebracht hat.
Zu Portugal gehören weiterhin die beiden Inselgruppen Madeira (Holzinsel) und Azoren (Habichtsinsel) im Atlantik. Sie sind, bis auf die Azoreninsel Santa Maria, vulkanischen Ursprungs.

Wer in seinem Urlaub die verschiedenen Regionen Portugals kennenlernen und nicht nur an einem Ort bleiben möchte, leiht sich am besten ein Mietauto. Das Procedere ist einfach: Man kann sich entweder direkt einen Mietwagen in Portugal ausleihen oder dies bereits von Zuhause aus organisieren. Zuhause kann man entweder den heimischen PC und das Internet nutzen oder ein Reisebüro beauftragen. Wie auch immer man vorgeht, mit einem Mietwagen ist man vor Ort flexibel und kann Portugal auf eigene Faust erkunden.
Zu Portugal gehören weiterhin die beiden Inselgruppen Madeira (Holzinsel) und Azoren (Habichtsinsel) im Atlantik. Sie sind, bis auf die Azoreninsel Santa Maria, vulkanischen Ursprungs.

Allgemeine Hinweise:
Portugal ist eine Stunde hinter Spanien, d.h. Potugal hat als Ortszeit UTC, wie z.B. auch England.
Zum Abendessen sollte man spätestens gegen acht Uhr im Restaurant sein, denn sie schließen früh am Abend.



Marinas, Häfen und Ankerbuchten
Viana do Castelo Marina
41° 41,6'N 008° 49,3'E
Klick! Die alte Hafenstadt Ponte de Lima ist vermutlich eine der schönsten Städte Portugals. Die kleine Marina liegt nahe dem Zentrum vor der alten Stahlbrücke die von Eiffel gebaut wurde. Technische Versorgung und Reparaturmöglichkeiten sind gegeben.
Der Segelladen ist am Fischerhafen nahe der Flußmündung.
Der Airport Porto ist 45 Autominuten entfernt. Die Einfahrt ist ohne Probleme, der Kanal wurde auf acht Meter WT ausgebaggert. Vor der Marina ist eine Untiefe (2,5m bei Ebbe). Tiefergehende Schiffe sollten daher auf die Flut warten.
Im Jahr 2008 soll im Fischereihafen einen neue Marina entstehen.
Versorgunh: Der Hauptmarkt ist am Freitag, Gemüse usw. werden auch am Dienstag verkauft. Ein großer Supermarkt (Continente Hyper Market) ist 1,5 Kilometer entfernt.
Quelle: Peter Walter



Viana do Castelo Marina
41° 22,4'N 008° 46,1' W
Bei der Einfahrt sollte man Abstand zum nördlichen Wellenbrecher halten, da er oft von hohen Wellen überspült wird. Auch liegt ein einzelner Fels nah am Wellenbrecher. Nach den Wellenbrechern steuerbords halten vorbei an drei unbefeuerten Bojen. Diese markieren eine Untiefe.

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In der Marina gibt es 50 Liegeplätze für Yachten von zahn Metern und mehr, WT ist 2,4 Meter. Dazu gibt es drei Liegeplätze für Yachten bis zu 18 Meter mit einer WT von mindestens drei Metern.
Povoa de Varzim ist ein guter Platz zum Überwintern, es gibt einen 35-Tonnen-Travellift. Es gibt viel Platz an Land und die meisten Yachtservices zu den etwas niedrigeren portugiesischen Arbeitslöhnen.
Weiteres: Wäschereiraum, Restaurants an der Hafenpromenade, Tankstelle am "Hammerkai", 15 Minuten zum Bahnhof, Airport Porto ist nahe gelegen, Ankern im Hafen erlaubt (vorausgesetzt die Einfahrt in die Marina wird nicht behindert), bei gelegtem Mast ist es möglich, den Fluß Douro 200 Kilometer landeinwärts zu fahren.
Quelle: Peter Walter



Vila do Conde
Klick! 41° 20,3'N 008° 44,9' W (Einfahrt)
Der Ankerplatz liegt auf 41° 21,0' N und 008°44,4' E kurz vor der Brücke. Einfahrt nur bei ruhigem Wetter möglich, am besten kurz vor dem Scheitel der Flut. Der Kanal wird hauptsächlich von Fischkuttern genutzt und ist markiert mit rotem Bojen backbords und weißen an Steuerbord.
Nahe dem Ankerplatz ist der mittelalterliche Stadtkern. Bushaltestelle nahe dem Ankerplatz.
Der Anleger auf dem Bild ist nur für Boot mit geringem Tiefgang geeignet.
Quelle: Peter Walter



Leixoes
Marina und Ankerplatz

41° 10,4'N 008° 42,3' W (Einfahrt)
Eine recht nette Marina in der Ecke eines Fischerei- und Ölhafens: Wenn man denn nicht beim nächsten Stop den Wasserpass säubern müßte, denn die Ölverladestation liegt genau in Luv bei den vorherrschenden Windrichtungen ...
Im Winter verursachen Stürme aus Süd heftigen Schwell im Hafen.

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Bei der Annäherung aus Nord sollte man den westlichen Wellenbrecher mit Abstand runden, da Felsen im Wasser liegen.
Weitere Informationen: Kurze Entfernung zum Porto Airport, Busstop an der Marina, drei Yachtclubs in der Marina, Restaurants an der Wasserfront. Ankern ist für Besucheryachten zwar nicht erlaubt, es wird aber geduldet.
Quelle: Peter Walter



Avero
Ort / Place: Ankerplatz Aveiro
40° 38,6'N 008° 45,2' W (Einfahrt)
Klick! Dieser Platz sollte mit äußerster Vorsicht angefahren werden: Dies ist der erste Hafen, der bei schlechtem Wetter geschlossen wird. Das kann z.B. nur Schwell vom Atlantik sein, es muss nicht mal Wind sein ...
Man sollte ihn nur bei ruhiger Wetterlage anfahren und per Navtex die Vorhersage genau checken. Wind gegen Tidenstrom sollte bei der Einfahrt vermieden werden, der beste Zeitpunkt ist kurz vor Hochwasser.
Achtung: Hinter dem südlichen Wellenbrecher ist eine Hochspannungsleitung, weniger als 10 Meter hoch!!
Sie ist mit Bällen merkiert, aber nicht befeuert. Somit ist sie nachts nicht sichtbar!!
Quelle: Peter Walter



Weblinks:
Portugal in Wikipedia


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