EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler: Die Insel Silba / Kroatien Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Es gibt Ferienwohnungen, Restaurants, Cafes und einen Laden. Der Ort besteht aus kleinen Häusern, die eher verstreut auf der leichten Erhebung zwischen Ost- und Westhafen gebaut wurden. Silba hat mehrere Badebuchten. Sehenswert ist der kleine "Liebesturm" nahe des Zentrums (Geschichte). Von der Kirche auf der Anhöhe kommend, der Straße ein Stück nach NW folgend. Der Turm "Toreta" wurde angeblich von einem der ansässigen Kapitäne für seine junge Frau errichtet, damit Sie sein Schiff bei der Rückkehr schon frühzeitig erkennen konnte. Der Turm ist mit seiner außenliegenden Wendeltreppe leicht erkennbar. Im 17.JH. hatte Silba 98 Segelschiffe, die in der flachen SW- Bucht auf Reede lagen. Silba reiht sich in der Tradition der Seefahrt neben Zlarin und Orebic` zu den "Kapitäns- Inseln". Westhafen Südlich des Fähranlegers ist eine Anlegemöglichkeit. Sie ist bei Seegang (Shirocco) sehr unruhig. Nördlich des Fährenanlegers ist der Grund infolge einer verfallenen Mole unrein. Noch weiter der flachen SW-Bucht folgend, schließt eine kleinere, nach SE offene, aber sonst gut geschütze Bucht an.
kleiner Hafen hinter einer Mole mit Strom und Wasser. Hinter der Mole liegt man am ruhigsten. Ist aber eine rechte Mausefalle bei Bora. Da der Hafen recht eng ist und im Bereich der Einfahrt eine Art Steinschwelle am Grund liegt, entsteht bei Bora ein gigantischer Schwell im Hafen, der schon manche Festmacher zerrissen hat. Außerdem gibt es im Einfahrtsbereich eine sogenannte Grundsee. In Folge ist es unmöglich den Hafen zu verlassen. Ankerbucht Ante Viel genutzte Übernachtungsbucht im Südwesten der Insel. Es gibt Poller an Land, auch eine kleine Kapelle. Fußweg in den Ort Silba ca. 40 min. Am Abend: Taschenlampe nicht vergessen, der Weg führt durch einen Wald und hat keine Beleuchtung. In der Bucht liegen seit Neuem auch schon Mooringtonnen aus. Die Bucht ist durch eine Landzunge in 2 Teile geteilt. Bei der Einfahrt achte man auf eine Untiefe, deren südliches Ende ebenfalls einen Poller trägt.
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der Maestralwind und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog. Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der sog. Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt: "Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von Cres "Tramuntana".Im Sommer kann es plötzlich und unverhersagbar zu der gefüchrteten (Nevera) kommen.
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