Spanien Navigation Spain Segeln: Navigation und Tips für Fahrtensegler in Spanien
    EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
    Land / Country: Spanien
    Die Spanienseite wird von Theodor Gruca betreut.
    Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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    malagawetter.de: Wetter an der Ostküste Spaniens
    Die Biskaya   Das Alboranmeer




    Hallo esys-Team,
    
    Nach langer Abstinenz zum Thema Spanienseite kann ich wieder mal einen kleinen Betrag liefern.
    
    Für Transitreisende Gastplätze in den Häfen an der spanischen Festlandküste zu bekommen ist mittlerweile ein echtes
    Glücksspiel. Wer sicher gehen möchte, sollte versuchen am Tag vorher eine Reservierung für sein Schiff im gewünschten
    Hafen aufzugeben. Hier sind die Officinas in den einzelnen Häfen meistens sehr hilfsbereit.
    
    Wetterberichte bekommt man mittlerweile in den allermeisten Fällen in der Capitanerie ( Officina del Puerto ).
    
    Wer jedoch das Glück hat einen schönen Ankerplatz gefunden zu haben, kann diesen Service leider nicht nutzen. Es gibt ja
    inzwischen die Möglichkeit sich bestimmte Seiten aus dem Internet auf das Handy herunterzuladen. Dies funktioniert auch
    mit den Wetterberichten vom " inm.es " und " Meteofrance.fr" .
    
    Ich habe mir den Browser " Operamini " auf meinem Handy installiert und damit die Seiten abgerufen. Es funktioniert sehr
    gut. Das Handy sollte natürlich über die Grundkonfiguration für einen Internetzugang verfügen.
    
    Für Interessierte habe ich mal die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
    
    
    Wetterberichte für das gesamte Mittelmeer Abruf über das Handy
    
    URL für den Abruf auf das Handy ( mit Browser Opera mini Download von
     http://www.operamini.com/   )
    
    Spanische Wetterberichte Vorhersage für die nächsten 2 Tage:
    
    http://www.inm.es/cgi-bin/mariti.cgi.2001?PRODUCTO=p22t&ZONA=med1
    
    Französische Wetterberichte Bulketin für den gesamten Vorhesagebereich für die nächsten 24 Std.
    ( hier bitte das Herunterladen der Bilder abschalten, die Datei wird sonst zu groß )
    
    http://www.meteofrance.fr/FR/mer/bulLarge.jsp?LIEUID=BASSIN_MEDITER
    
    
    Die Karte mit den Vorhersagebereichen ( gültig für die sapnischen und französischen Berichte ) finden Sie unter :
    http://www.inm.es/web/infmet/predi/metmar/bolmedi.html
    
    Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren dieser Informationswege
    
    Mast und Schotbruch
    
    Theo Gruca





    Klick!

    Betreff:   Spanienseite
    Datum:     Mon, 8 Apr 2002 13:17:41 +0200
    Von:       Gruca Theodor, theodor.gruca@bac.de
    
    
     An der Küste von Valencia und weiter südlich
     sind Liegegebühren in den beiden letzten Jahren zum Teil drastisch nach
     oben gegangen. Die Zahl der Liegeplätze für Langzeitlieger läuft gegen
     Null. In manchen Häfen sind Tendenzen erkennbar wo mittlerweile auch schon
     die Zahl der Plätze für Tagesgäste reduziert wird. Die Plätze in neue
     gebauten Häfen, wie z.B. Denia sind praktisch alle verkauft. Diese Plätze
     sind vorwiegend für größere Boote ( 10-11 m aufwärts ) konzipiert.


    Neue Liegeplätze auf Mallorca
    Donnerstag, 21.12. 2000, 17:18:05 Uhr
    Palma de Mallorca - Mehr als 3,5 Millionen Mark hat die Balearen-Regierung im Jahr 2000 in die öffentlichen Häfen von Andraitx und Porto Christo investiert, rund 150 neue Liegeplätze sind im Hafen von Palma geschaffen worden - und bereits belegt. Das zeigt: Liegeplätze bleiben knapp und begehrt auf der Lieblingssonneninsel der Deutschen. Ricardo de Ferrer, Präsident des Jachthafenverbandes ANADE kann sich über 470 Millionen Mark Gesamteinnahmen aus dem Jachttourismus freuen. Ein Argument für den ANADE-Präsidenten, die Wassersportler zumindest von zusätzlichen Lasten der geplanten Ökosteuer zu befreien. Allerdings droht in Spanien bereits Ungemach von anderer (Bürokraten)seite: Ein Boots-TüV, weil die Hälfte aller Seenotfälle in spanischen Gewässern auf das Konto der Freizeitflotte gehen.



    02.07.00: Hier gibt es Informationen über die Häfen in ganz Spanien und den Balearen, diese sind im Gegensatz zu anderen Anbietern aktueller und beinhalten auch die e-mail Adressen vieler Häfen. Über den allemeinen Einstieg diese Anbieters kommt man auch an weitere nützliche nautische Informationen: http://www.webnautica.es/. (Theo Gruca)
    02.07.00: Das Instituto Nacional de Meteorologia täglich neue Wetterberichte, allerdings in spanischer Sprache. Es werden Sturm bzw. Starkwindwarnungen und Berichte für einzelne Küstenregionen costeras aber auch für das Mittelmeer mediterráneo gegeben. Diese beschränken sich auf den 20 sm - Bereich an der Küste sowie um die einzelnen Balearen-Inseln: Starkwindwarnungen sind unter ultimo aviso de temporal zu finden. Die Vorhersage liegen hinter Próximas horas. (Theo Gruca)

    Wetter-Stationsmeldungen Spanien
    Wetterberichte von RNE5, Frequenzen und Sendezeiten Satellitenbild Kanarische Inseln

    Mit guten Informationen incl. Bildern oder Luftaufnahmen zu Puertos de Catalunya, aber Achtung Positionsangaben unbedingt ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden, die der Marina Palamos z.B. stimmt nicht!

    Sehr viele nuetzliche Informationen ueber die Häfen an der Costa Brava mit Luftaufnahmen und guten Links zu anderen nautischen Infos, Angaben ueber die Anzahl der Liege-/Gastplaetze, Versorgungsmoeglichkeiten etc. Aber auch hier die Positionsangaben sicherheitshalber unbedingt ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden!

    Häfen an der Costa Blanca

    Häfen in Ibiza

    Häfen in Mallorca

    Es gibt jetzt in Kurzform eine Beschreibung der Buchten auf Mallorca. Jeder der Buchten wird aktuell noch etwas genauer beschrieben und dann gibt es auch zu vielen Buchten ein Bild. Dank an SAILORSMAIL@sailorsworld.com

    Häfen in Menorca Sehr nuetzliche spanische Serviceadressen aus vielen Bereichen des Wassersports.
    Sehr viele nuetzliche Informationen ueber die Haefen an der Costa Blanca mit Luftaufnahmen und guten Links zu anderen nautischen Infos, Angaben ueber die Anzahl der Liege-/Gastplaetze, Versorgungsmoeglichkeiten etc. Aber auch hier die Positionsangaben sicherheitshalber unbedingt ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden!

    Törnbericht: Mit der "Mary-Anne" durch die Kanarischen Inseln

    
    Betreff:        0.3 Promille in Spanien !!!
    Datum:                Thu, 9 Mar 2000 20:38:08 +0100
    Von:                "Ernst Schliemann" 
    
    
    
    
    Hier  eine ganz wichtige Nachricht für Spanien, welche soeben mit Wirkung vom 1.3.2000 in
    Kraft getreten ist :
    Achtung : Promillegrenze in Spanien bei  0.3 PROMILLE
    Die Promillegrenze in Spanien ist auf generell 0.5 Promille gesenkt worden.
    Dies bedeutet, daß man mit diesem Alkoholgehalt noch fahren darf.
    Ist man jedoch an einem schweren Unfall - insbesonder mit Personenschäden - beteiligt und hat
    mehr als o.3 Promille Alkohol im Blut, wird man schwer bestraft, selbst wenn man nicht der
    Unfallverursacher ist. Die Strafen beginnen mit  100 000 Pts ( ca. 1200.-DM ) gehen über den
    Einzug der Fahrerlaubnis bis zu Gefängnis in besonders schweren Fällen.
    Nochmals sei auch auf die Pflicht hingewiesen, zwei Warndreiecke dabei zu haben.
    
    In Spanien üblich ist die konsequente Übertragung von Straßenverkehrsregeln auf das Wasser,
    mit anderen Worten - auch Schiffsführer unterliegen der 0.3 Promillegrenze. Damit können
    drei Biere oder ein Flasche Rotwein zuviel sein.
    
    Schliemann
    
    
    
    Sonntag, 06.02. 2000, 08:46:24 Uhr
    eMail von Ernst Schliemann
    Aufgrund der neuen Aktivitäten der ETA hat die Guardia Civil begonnen, eine äußerst umfangreiche Überprüfung aller Yachten und Motorboote in Spanien in die Wege zu leiten. Überprüft werden Schiffe jeder Größe, ganz gleich, ob im Wasser befindlich oder an Land oder in Winterhallen. Vorgelegt werden müssen Kaufverträge, Flaggenzertifikat, Versicherungsdokument, Wohnsitzbescheinigung des Eigentümers bzw. Besitzers, gegebenenfalls Chartervertrag und dann auch gleich der Nachweis der Zulassung dieser Yacht für den Charterbetrieb durch die Capitaneria oder das CASA DEL MAR. Für in Spanien registrierte Yachten wird die Durchführung der technischen Abnahme des Schiffes überprüft. Ist der Eigentümer anwesend , wird auch gleich seine Residencia oder der Grund seines Aufenthalts überprüft. Ebenfalls wird in Zusammenarbeit mit der Policia Local seine ordnungsgemäße Registrierung überprüft und wenn er Hauseigentümer sein sollte, ob er bei der zuständigen Steuerbehörde (Tributaria) gemeldet ist. Ist ein Eigentümer nicht feststellbar oder kann dieser die verlangten Papiere nicht vorlegen, bzw. fehlt die Versicherungsbestätigung, werden dem Besitzer Geldstrafen in Höhe von ca. 500 000 PTS = 6 500.-DM angedroht, wenn nicht innerhalb einer gesetzten Frist - meistens 5 Tage - die Dokumente vorgelegt werden können .

    Unbeaufsichtigt liegende Yachten oder auch solche, welche einen offensichtlich unbetreuten - verwahrlosten Eindruck machen, werden besonders untersucht und u.U. eingezogen und an gesonderte Liegeplätze verbracht. Das gleiche gilt für in Spanien abgestellte Fahrzeuge, welche über keine gültige TÜV Plakette - auch vom deutschen TÜV !! - verfügen. Mit anderen Worten - wer sein Fahrzeug mit deutschen Kennzeichen mit abgelaufenem TÜV Stempel in Spanien bewegt, macht sich strafbar. Die Fahrzeuge werden mit einer grünen Plakette gekennzeichnet und wenige Tage später aus dem Straßenverkehr entfernt und auf einem abgeschlossenen Parkplatz gesichert. Die Herausgabe erfolgt nur gegen Vorlage aller gültigen Papiere, fehlender TÜV zieht eine Geldstrafe von 250 000 bis 600 000 Pts nach sich. In Spanien müssen nunmehr alle Fahrzeuge mit zwei Warndreiecken ausgerüstet sein, die Kontrollen haben begonnen, Dies gilt nach meiner Erfahrung auch für Urlauberfahrzeuge !!

    Ein ganz wichtiger Tip im Umgang mit der Guardia Civil : Diese Beamten sprechen meist mehrere Sprachen und mit ziemlicher Sicherheit deutsch, obwohl sie dieses nicht zu erkennen geben. Es muß immer davon ausgegangen werden, daß Gespräche zwischen deutschen Betroffenen von den Beamten klar verstanden werden ! Sollte es zu einer Anzeige kommen - welche immer in spanischer Sprache abgefasst wird, erhält der Betroffene eine Kopie, welche von zwei Beamten der Guardia unterschrieben ist.

    Es ist zu empfehlen, diese Anzeige nur dann gegenzuzeichnen, wenn man vollständig verstanden hat, was in dieser Anzeige steht. Ansonsten höflich aber bestimmt ablehnen und nicht unterschreiben sondern um Herbeiziehung eines Dolmetschers bitten. Darauf hat man nach spanischem Recht einen Anspruch. Einmal unterschriebene Dokumente sind praktisch nicht mehr anzufechten.

    
    Betreff:        Spanieninfo
    Datum:                Wed, 9 Feb 2000 13:57:21 +0100
    Von:                "Gruca, Theodor; 2109" 
    
    
    Lieber Peter,
    im Zusammenhang mit den neuen Informationen über Spanien habe ich auch eine
    relativ neue Nachricht, die nicht nur die Trailerbootfahrer sondern alle
    PKW-Fahrer nach und von Spanien betrifft.
    In Spanien ist es in Gegensatz zu Deutschland nicht erlaubt einen
    Reservekanister im Auto mitzuführen. Zuwiderhandlungen werden im Anbetracht
    der zu erwartenden Kontrollen mit Sicherheit strenge Geldbussen nach sich
    ziehen !
    Ein Reservekanister ist, gleichgültig ob voll oder leer, für die Guardia
    Civil demzufolge sicherlich ein erhebliches Verdachtsmoment !
    Allen Spanienreisenden Gute Fahrt
    und den Seglern
    
    Mast- und Schotbruch
    Theo Gruca
    
    

    Subject: Spanieninfos Date: Mon, 29 Mar 1999 14:52:16 -0800 From: Theodor Gruca Hallo ESYS, Wieder eine Neuigkeit ueber Spanien. Schon fast eine Segelzeitschrift im Internet http://www.barcos.net/ mit sehr, sehr vielen nuetzlichen aber auch unterhaltsamen Links. Kleines Handicap, ohne Spanischkenntnisse geht es nicht. Fuer Spaniensegler aber eine ausgesprochen gute Gelegenheit ihr Vokabular zu vertiefen und zu erweitern. Es gibt sogar einen - noch - kleinen nautischen Markt ( Mercadillo Nautico ) mit Angebots- und Nachfrageseiten; zu mehr Infos einfach ausprobieren. Mast-und Schotbruch an alle im esys-Team Theo Gruca

    Subject: rne5 Date: Mon, 14 Sep 1998 10:05:23 -0700 From: Theodor Gruca Organization: Burda Medien Lieber Peter, Vorgestern erfuhr ich etwas Neues über den neuen Club Nautico in Denia und den Fortgang des Hafenbaus. Die Bauarbeiten schreiten voran, zur Zeit liegen einige wenige Schiffe ( man spricht von ca 5 Schiffen ) längsseits an den Stegen. Die Infrastruktur an den Stegen ist offensichtlich auch noch stark improvisiert. Realistische Schätzungen lassen vermuten, daß es sicher noch bis weit in das kommende Jahr dauern wird, bis ein zufriedenstellendes Niveau der Infrastruktur in diesem neuen Hafen vorhanden ist. Für die Segler, die sich zwischen den Balearen und dem Festland bewegen, gibt es noch eine sehr wichtige nautische Information: Seit kurzer Zeit verkehrt zwischen Barcelona und Palma eine Schnellfähre. Diese Schnellfähre legt diese Distanz in ca 4 ( vier ! ) Stunden zurück! Wer sich im Bereich dieses Kursen bewegt, sollte unbedingt alle Sicherheitsvorkehrungen treffen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Es ist weiterhin geplant eine Katamaranfähre auf dieser Strecke einzusetzen. Diese soll dann die gleiche Strecke in nur 3 Stunden zurücklegen. Da es zum Glück noch einige Segler gibt, deren Funkgerät weiterhin auf Standby und Kanal 16 steht, wäre es schön, wenn man sich hier gegenseitig vorwarnen könnte. Bei der Reichweite von UKW ist es dann immerhin eine Distanz von ca. 50 sm die abgedeckt werden könnte. So das war es nun. Mast und Schotbruch Theo Gruca

    Subject: Spanien Date: Tue, 23 Jun 1998 09:34:08 -0700 From: Theodor Gruca Organization: Burda Medien Lieber Peter, gestern fiel mir noch etwas ein, was ich gerne an alle Mittelmeersegler, die an der spanischen Kueste segeln weitergeben wollte. Das Thema Wetterberichte ist gerade im Kuestenbereich ab Valenciia nach Sueden ein wichtiges Thema. Wir waren jetzt im Mai im Gebiet zwischen Valencia und Alicante. Dort kann man auf UKW auf der Frequenz 88.2 von Radio National Espagna 5 (RNE 5, Frequenzen) sehr aktuelle Wetterberichte empfangen. Diese Wetterberichte werden um ca. 12.49 ; 16.49 und 21.49 gesendet. Natuerlich sind hier die Gebiete Alboran/Gibraltar, Palos und die Balearen enthalten. Der Wetterbericht um 12.49 wird scheinbar nicht immer regelmassig gesendet. Ich hatte mehrere Versuche gemacht, die jedoch, warum auch immer, erfolglos blieben. Sicher ist aber, dass die Berichte um 16.49 und um 21.49 kommen. Mit Eurer Tabelle http://www.esys.org/wetter/metausdr.html lassen sich die Wetterberichte schon nach recht kurzer Zeit gut verstehen. Ich habe diese mit einen kleinen Cassetttenrecorder aufgenommen und anschliessend in Ruhe nachvollzogen. Daneben habe ich noch eine weitere, sehr angenehme Erfahrung gemacht. Etwa ab Denia suedwaerts kann man sich auf Kanal 9 im jeweiligen Club Nautico anmelden. In vielen Faellen erfaehrt man gleich den Platz ( Steg = Pantalan ) auf den man zusteuern kann. Wenn dies nicht der Fall ist, so steht mit Sicherheit ein Marinero in Sichtweite. Dieser fuehrt den Gast dann zu seinem Platz und hilft beim Anlegen. Mast-und Schotbruch Theo Gruca

    Spanische Häfen im Internet


    Teilgebiete:
    Zona Levante
    Zona Andalucia
    Balearen
    Zona Canarias

    Infos über Mittelmeerhäfen im Internet

    Dank an Theo Gruca für diese Links!



    Rettungsdienst: Neue Telefonnummer!
    Der spanische Seenotrettungsdienst hat ab sofort eine neue Telefonnummer: 900/202202
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS , Monday, 22. April 1996 - 13:58:52

    Gebiet/Area: Biskaya
    Ort/Place: Santander/Marina Cantabrico
    Koordinaten: 43°27N 003°48W

    Liegeplätze: gute Steganlagen
    Versorgung: Wasser, Treibstoff
    Sanitäranlagen: zumindest im rückwärtigen Teil verbesserungsbedürftig
    Preis/Nacht:?
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: Biskaya
    Ort/Place: Gijon
    Koordinaten: 43°32,8'N 005°40,1'W

    Alter Stadthafen, zur Marina umgebaut
    Liegeplätze: gute Steganlagen
    Versorgung: Wasser
    Sanitäranlagen: gute Anlagen im Hafenmeistergebäude
    Preis/Nacht: 4650 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45) Anmerkung: bei auflandigem Wind vorzugsweise um Hochwasser einlaufen, da die Ansteuerung über 2m tiefes Wasser erfolgt
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: Biskaya
    Ort/Place: Luarca
    Koordinaten: 43°32,7'N 006°32'W

    Geschützter Liegeplatz hinter der hohen Kade des Außenhafens
    Liegeplätze: hinter Mole an Muring (5 Stück) mit Achterleine zur begehbaren Kade Versorgung: -
    Sanitäranlagen: keine
    Preis/Nacht: kostenlos
    Anmerkung: die Ansteuerung ist problemloser als erwartet, mit ca 170° die Backbord-Hälfte der Einfahrt anlaufen und kurz hinter dem Molenkopf nach Backbord eindrehen
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: Biskaya
    Ort/Place: Ribadeo
    Koordinaten: 43°32'N 007°02,4W'

    Relativ kleiner Hafen
    Liegeplätze: liegen an der Mauer, oft im Päckchen
    Versorgung: -
    Sanitäranlagen: klein, stark verbesserungsbedürftig
    Preis/Nacht:sehr günstig, 1950 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45) Anmerkung: die Ansteuerung erfolgt durch die recht malerische Ria, direkt an nach der Brücke liegt der Hafen an Stb.
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. NW-Küste
    Ort/Place: Cideira
    Koordinaten: 43°39,4'N 008°04'W

    Große, zusätzlich durch eine Mole geschützte Ankerbucht
    Liegeplätze: für Yachten nur Ankern, die Murings sind den zahlreichen Fischern vorbehalten
    Versorgung: -
    Sanitäranlagen: -
    Preis/Nacht: Ankern kostenlos
    Anmerkung: unweit der Slipanlage befindet sich an der Straße in den Ort das Restaurant der örtlichen Fischereigenossenschaft - hervorragende Qualität, nicht billig, aber ein akzeptables Preis-/Leistungsverhältnis
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. NW-Küste
    Ort/Place: La Coruna
    Koordinaten: 43°22'N 008°24'W

    Zwei Marinas: eine direkt an der Mole beim Kontrollturm, eine hinter dem Castel (Marina Darsena)
    Marina Darsena:
    Liegeplätze: ca. 2 Dutzend am Steg mit Muring
    Versorgung: Wasser
    Sanitäranlagen: nur Toiletten im Clubgebäude
    Preis/Nacht: recht günstig, 2600 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
    Anmerkung: Liegeplatz direkt vor dem hochherrschaftlichen Clubgebäude des Real Club Nautico Coruna, sehr freundliches Personal, zum Duschen muß man leider zu Fuß oder mit dem Dinghy in die andere Marina (20 min. Weg). Als Steglieger ist man den "Socios" im Clubrestaurant gleichgestellt, dh. Möglichkeit zur Einnahme des sehr guten Menüs für nur 1500 Ptas. La Coruna hat einen großen Busbahnhof (dies bedeutet in Spanien: komfortable Reisebusse) und ist daher ein guter Ausgangsort, um Santiago de Compostela (Fahrzeit: eine gute Stunde) zu besuchen.
    RCN-Marina:
    Liegeplätze: 100te, teilw. am Steg, teilw. Muring
    Versorgung: Wasser, Brennstoff
    Sanitäranlagen: akzeptabel
    Preis/Nacht: ?
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. NW-Küste
    Ort/Place: Lage
    Koordinaten: 43°13'N 009°00'W

    Große Bucht mit Sandstrand und Badebetrieb
    Liegeplätze: nur Ankern, Mole für Berufsschiffahrt vorbehalten
    Versorgung: -
    Sanitäranlagen: keine
    Preis/Nacht: kostenlos
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. NW-Küste
    Ort/Place: Finisterre
    Koordinaten: 42°54,6'N 009°15,4'W

    Fischereihafen, durch Mole geschützt
    Liegeplätze: maximal 5 Plätze an der Mauer, sonst Ankern
    Versorgung: nur Brennstoff
    Sanitäranlagen: keine
    Preis/Nacht: Ankern kostenlos


    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
    Ort/Place: Portosin, Ria de Muros
    Koordinaten: 42°45,96'N 008°56,77'W

    Marina
    Liegeplätze: an Stegen
    Versorgung: Wasser, Brennstoff (im Fischereihafen), Mechaniker, Kran, Waschmaschinen/Trockner
    Sanitäranlagen: die besten Duschen auf dem ganzen Törn !
    Preis/Nacht: gutes Preis-/Leistungsverhältnis 3530 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
    Anmerkung: Sehr hilfsbereites Personal. Die Marina scheint tlw. als Überwinterungshafen für Ausländer zu dienen. Mehrgängiges Tagesmenü im Clubrestaurant (nicht ausprobiert): Ptas. 2000,-.
    Ausrüster: Lack und Tauwerk - vom Fischereihafen kommend den Berg hoch, die Querstraße links hinter einem Haushalts- und Glaswarengeschäft. Gas und Ausrüster nahe Portosin: mit dem Bus ca. 20 Min. nach Noia, hinter der Brücke kommen 2 Kurven, in der 2. Kurve ist Gas erhältlich (auf der anderen Straßenseite ist ein Haushaltswarengeschäft), desweiteren ein Ausrüster hinter der Brücke.
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
    Ort/Place: Villagarcia, Ria de Arosa
    Koordinaten: 42°36'N 008°46'W

    Marina
    Liegeplätze: in großer Anzahl an neuen Stegen mit Murings Versorgung: Wasser, Brennstoff
    Sanitäranlagen: saumäßig
    Preis/Nacht: angesichts der Sanitäranlagen vollkommen überteuert: 4435 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45) Anmerkung: Um die Marina herumg Holzlagerplätze und Baustellen, Hafen im Ausbau, Duschen/Toiletten nur in einem kleinen, dreckigen Container (kein Wasser im Clubgebäude).
    Die Ria de Arosa ist sehenswert, alleine, wer nicht in Villagarcia selbst war, hat nichts verpaßt.
    Ausrüster: Nautica Perez, Avd.de la Marina 108
    Gas: Ferreteuro? Sobrino, 1. Einbahnstr. parallel zur Promenade
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
    Ort/Place: Bayona, Ria Vigo
    Koordinaten: 42°07'N 008°51'W

    Marina
    Liegeplätze: in großer Anzahl Stegplätze, tlw.auch Murings, außerdem gute Ankermöglichkeit
    Versorgung: Wasser, Brennstoff
    Sanitäranlagen: Akzeptabel in ausreichender Anzahl
    Preis/Nacht: akzeptabel 3800 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
    Weitere Preise für Ponton-Platz 12m:
    Tag: 3400 Ptas., Woche: 21000 Ptas., Monat: 81600 Ptas., Wasser+Strom 100 Ptas./d
    Anmerkung: Die Marina liegt malerisch zu Füßen des alten Kastells in der Nähe des Pinta-Nachbaus. Badeort-Atmosphäre. Bayona ist "Absprunghafen" nach Portugal. Zuvorkommendes Personal.
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Spanien/Spain
    Gebiet/Area: Atlantik-Küste / Rias baixas
    Ort/Place: Vigo, Ria Vigo
    Koordinaten: 42°14,5'N 008°43'W

    Marina
    Liegeplätze: Stege, bei uns mit Muring. An der Einfahrt verkündet ein Schild, daß die Marina belegt sei. Versorgung: Wasser, Brennstoff
    Sanitäranlagen: von unserem Platz leider nur mit ca. 2 km Fußmarsch erreichbar, Zustand ?
    Preis/Nacht: akzeptabel 3240 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
    Anmerkung: Wir erhielten zwar einen Liegeplatz, aber dank der Überfüllung bekamen wir nur einen Platz direkt an der Einfahrt, wo wir permanentem, starkem Schwell der Fähren ausgesetzt waren, den wir jedoch hinnahmen, weil der Crewwechsel in Vigo vereinbart war. Das Gepäck und den Proviant die Stahlleiter hochzuwuchten, war auch nicht unbedingt Anlaß zur Freude. Noch einmal vor die Wahl gestellt, würde man wohl Bayona als Übergabehafen wählen und sich die 8sm nach Vigo sparen.
    Ausrüster: Die Straße gegenüber dem Schwimmbad (an der Promenade) hoch, an der Ecke zur ersten Querstraße.
    Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00

    Einen guten Überblick über die Häfen an der nördlichen Costa Brava gibt "Ahoi":www.ahoi-espana.com.

    Nordostküste
    Gebiet / Area: Katalonien
    Ort / Place: Allgemeine Informationen
    Koordinaten: ° 'N ° 'E

    SEEKARTE DHI Nr.493
    Grundlagen sind spanische Angaben.
    Der Fischereihafen liegt an der östlichen Seite der Bucht, Santa Margarita direkt im Norden in der Mitte der Bucht, am Ende der Hotelbebauung und Ampuriabrava etwas westlich ( 300 m )von Santa Margarita, erkennbar an einem markanten weißen Gebäude mit hohem Rundturm. In der Seekarte sind insbesondere die Tiefenangaben sind ni c h t korrekt, es kann keine Navigation aufgrund Passieren von Tiefenlinien gemacht werden !
    Der vor der Einfahrt des Fischereihafens eingetragene Ankergrund ist ungeschützt und nicht zu empfehlen. Hinzu kommt, daß die ausgewiesene Region praktisch ständig durch Stellnetze der Fischer belegt ist.
    Die gesamte Eintragung der Kanäle Santa Margarita ist nicht korrekt, der an Backbordseite eingezeichnete Hafen existiert nicht, die Backbordkanäle gibt es ebenfalls nicht. An Backbord befindet sich ein unbegehbares Sumpfgebiet mit einem sehr kurzem vorgelagerten Sandstrand , welcher mit Steinen und Betonresten aus Hausbauabfall durchsetzt ist und Schiffsböden schwer beschädigen kann.
    Aufgrund neuer Bestimmungen muß der Skipper mit der Kontrolle seiner Schiffsdokumente rechnen. Seit 1999 ist eine Haftpflichtversicherung für alle Segelboote und Motorboote in spanischen Gewässern PFLICHT , es wird dringend empfohlen, eine in spanischer Sprache abgefasste Bestätigung des Versicherers für das laufende Jahr an Bord zu haben. Bei fehlender Versicherung kann diese bei der Segelschule in Santa Margarita bei einer deutschen Versicherung direkt abgeschlossen und sofort bestätigt werden. Ebenfalls werden Führerscheine kontrolliert. Für deutsche Schiffsführer ist der Sportbootführerschein SEE erforderlich, es kann nicht mehr damit gerechnet werden, daß man mit dem Binnenschein - wie bisher gehandhabt, durchkommt.
    Aufgrund der Bemühungen der spanischen Küstenbehörden, den Drogentransport einzudämmen und gestohlenen Schiffe aufzubringen, werden auch ausländische Fahrzeuge gestoppt und durchsucht. Hier müssen Schiffspapiere vorgelegt werden können sowie bei Charterungen der Chartervertrag.
    Letztlich sei der Hinweis gegeben, daß die Bucht von Roses zur autonomen Region Catalunia /Katalonien gehört und deshalb erwartet wird, daß als Gastlandflagge die katalonische Flagge - zumindest unter der spanischen Flagge - gesetzt wird. Amtsprache ist hier ebenfalls das CATALAN und erst in zweiter Linie CASTELLAN - allgemein als spanisch bezeichnet.
    Quelle:
    Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES

    Nordostküste
    Gebiet / Area: Bucht von Roses
    Ort / Place: Haupthafen Roses / Fischereihafen
    Koordinaten: 42° 14'N 003° 08'E

    Karte Bucht und Umgebung Dieser Hafen liegt von Süden aus kommend an der Steuerbordseite und ist nach Süden hin von scharfkantigen Felsen und steinigem Ufer begrenzt. Direkt vor der Hafeneinfahrt in einem Abstand von ca. 200 m befindet sich ein Untiefengebiet ausgetonnt mit gelben Tonnen, an das sich sofort ein Gebiet von ca. 100 x 100 m mit Stellnetzen anschließt. Dies ist nur durch unbeleuchtete rote Bojenbälle begrenzt und nachts kaum erkennbar. Insbesondere bei nacht und stürmischem Wetter ist somit die Anfahrt sehr schwierig. Die Molenbefeuerung ist gegen die starken Reklamelichter der am Uferstreifen direkt hinter dem Hafen stehenden Hotels und Läden von See aus äußerst schwer auszumachen. Der Hafen ist ausschließlich für die gewerbliche Schiffahrt gebaut worden und hat enstprechend hohe Pieranlagen, die ein Anlegen für Boote bis 10 m sehr erschweren. Im Hafenbereich herrscht frühmorgens und abends gegen 18 00 außergewöhnlich starker Verkehr von Fischereibooten mit entsprechend hohem Schwell, ebenfalls legen hier ganztägig stündlich Ausflugsdampfer und Glasbodencatamarane sowie Tauchbasisschiffe an und ab.
    Den Segelbooten wir meistens ein Liegeplatz am Südende des Hafens zugewiesen. Diese Liegeplätze sind bei auftretendem Tramuntana - Nordwind mit Sturmstärke, welcher innerhalb weniger Minuten auftreten kann - völlig unsicher. Im Hafen baut sich innerhalb kürzester Zeit eine Welle von bis zu 1 m auf, welche selbst ausgebrachte Luvanker ausreißen lässt. Wenn kein Liegeplatz am Nordende des Hafens im Schutz der dort vorhanden Lagerhallen aufgesucht werden kann. sollte man den Hafen verlassen. Es empfielt sich dringends, ständig eine Wache an Bord zu lassen, welche im Notfall das Schiff verlegen kann. Dies ist ebenfalls als Schutz vor neugierigen Touristen sinnvoll, welche durch Busreiseunternehmen zu Hunderten in den Monaten Juni, Juli,August und September in den Hafen gebracht werden. Die Wassertiefe im Hafen wird mit 5 bis 7 m angegeben, insbesondere in den Ecken des Hafens sind durch Sandanschwemmungen jedoch bedeutend geringere Wassertiefen vorhanden - teilweise unter 2 m.
    Im Hafen muß mit sehr starker Verschmutzung gerechnet werden, insbesondere mit treibenden Holzkisten, Plastikplanen (Achtung Kühlwassereintritt und Schraube!!) und Verpackungsmaterialien allgemein.
    Die beiden Außenmolen an der West- und Nordseite sind gut anzusteuern, bieten aber sowohl bei dem täglich auftretendem Südwind(Thermik) oder Ostwind(Levante) sowie bei dem schon beschriebenem Tramuntana nur begrenzten Schutz.
    24.12.01: SPANIEN COSTA BRAVA SCHLIESST STRÄNDE FÜR KITESURFER
    AB SOFORT IST DAS KITESURFEN AN DER COSTA BRAVA /SPANIEN GENERELL VERBOTEN. Die zuständige Marinepräfektur PALAMOS hat für die Monate Juni,Juli, August und September ein vollständiges Kitesurfverbot erlassen.
    Außerhalb dieser Zeit ist das Kitesurfen nur an einer einzigen besonders freigegebenen Strandstrecke in der Nähe der Rosesbucht erlaubt, an allen anderen Stränden ist das Kitesurfen ganzjährig verboten.
    Quelle: Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES

    Nordostküste
    Gebiet / Area: Bucht von Roses
    Ort / Place: Hafenanlage und Kanäle von Santa Margarita/Roses
    Koordinaten: 42° 15'N 003° 09'E

    12.09.00: GEFAHRENMELDUNG BUCHT ROSES HAFENEINFAHRT SANTA MARGARITA UND AMPURIABRAVA
    IN DEN LETZTEN VIER TAGEN SIND GLEICH ZWEI SEGELYACHTEN BEI DER Ansteuerung der Hafeneinfahrt von Santa Margarita und Ampuriabrava gestrandet. Gründe scheinen hierfür mehrere bisher unbekannte Sandbänke zwischen den beiden Anfahrten in einem Abstand von ca. 200 m und 120 m vom Strand zwischen den beiden Hafeneinfahrten zu sein. Beide Yachten strandeten, nachdem sie mit halbem Wind bei Südwind auf die Anteuerung Santa Margarita bzw. Ampuriabrava zuhielten und sich dabei wie gewöhnlich in einem Abstand von ca 150 bis 200 Metern vom Land hielten.
    Die erste Yacht, eine spanische 10 m Yacht verlor bei der plötzlichen Grundberührung einen Teil ihres Ruders und strandete nur 60 m von der Hafenmole entfernt, nachdem sie über eine weitere Sandbank durch hohe Wellen hinüber geschoben worden war.
    Die zweite Yacht, eine deutsche 8 Meter Yacht hatte ebenfalls völlig unerwartzet Grundberührung und wurde bei Südwest Wind Bft 5 und 2 Meter Wellen sofort vollständig an den Strand geworfen. Beide Schiffe wurden durch einen Berufsschlepper freigeschleppt und teilweise erheblich beschädigt.

    Die betroffenen Skipper sind beide seit Jahren an der Costa Brava beheimatet und kennen das Revier genau. Die Sandbänke sind vermutlich erst in den letzten zwei Wochen durch ungewöhnliche Strömungen entstanden und haben eine Wasserstiefe von teilweise nur 60 cm.
    Der Mindestabstand vom Strand sollte nunmehr 500 m betragen, nach der Ausfahrt aus Santa Margarita muß man sich erst für 400 Meter nach Süden wenden und dann Kurs auf Ampuriabrava nehmen. Die Ansteuerung kann nur aus dem gleichen Abstand aus Süden kommend erfolgen.
    Ernst Schliemann
    21.07.00: Warnung: In der Hafeneinfahrt von Santa Margarita ist die Wassertiefe aufgrund Sandeinwehungen von der dortigen Baustelle auf 1.70 m bei Niedrigwasser abgesunken. Es hat bereits mehrere Grundberührungen und Schraubenschäden gegeben. Ebenfalls befinden sich in der Fahrrinne ungewöhnlich viele Plastiksäcke und Bauabfälle, insbesondere treiben schwere Holzbalken im Wasser Vor einem Anlaufen bei Dunkelheit wird ausdrücklich gewarnt. Am Tage muß mit geringer Geschwindigkeit gefahren und gelotet werden.
    Ernst Schliemann
    Karte Bucht und Umgebung In der Mitte der Bucht von Roses liegt direkt am von See ausgesehenem linken Ende der Bebauung die Hafeneinfahrt zu den Kanälen der Urbanisation Santa Margarita.
    Die Hafeneinfahrt ist begrenzt durch einen ca. 5 m hohen Steinwall und nach Westen geöffnet. Obwohl die Hafenhandbücher eine durchgehende Wassertiefe für die Kanäle und die Einfahrt von 3.5 m angeben, kann selbst bei hohem Wasserstand nur mit max. 2.2m Wassertiefe festgerechnet werden. Direkt in der Einfahrt befindet sich auf der Backbordseite des einlaufenden Schiffes bis zur Mitte des Fahrwassers eine Untiefe von 0.8 m. Entsprechend kommen dem einlaufenden Fahrzeug alle auslaufenden Schiffe auf seiner Steuerbordseite entgegen, dies betrifft besonders die Berufsschiffahrt der Ausflugsdampfer und der Tauchschule. Es wird dringend empfohlen, von der Einfahrt zuerst einen Abstand von 200 m nach Backbord zu nehmen und erst , wenn man den Kanal voll überblicken kann, einzulaufen.
    Die Höchstgeschwindigkeit im Kanal beträgt ab 50 m v o r der Einfahrt 3 kn und wird ab 2000 durch RADAR und VIDEO kontrolliert. Die Kanäle sind PRIVATGEWÄSSER und künstlich angelegt. Ca. 200 m nach der Hafeneinfahrt beginnen die Liegeplätze der Jetskivermietstation und des Wassersportzentrums WIND Y FUN - Segelschule und Surfschule. Hier muß mit dem Ein- und Auslaufen der Segeljollen und Optimistjollen der Schule gerechnet werden. Ebenfalls sind hier die Liegeplätze der Ausflugsfähren, welche als Berufsfahrzeuge rigeros Wegerecht in Anspruch nehmen und nach dem Signal 3 kurze Töne ohne weiteres Warten rückwärts ablegen.
    Nach wie vor muß man sich an Steuerbord halten, insbesondere im August (Ferien in Spanien) kommen dem Skipper hier die auslaufenden Schiffe in Dreierreihe entgegen. Um die Freude beim Einlaufen voll zu machen, sind beide Seiten des Kanals bevorzugte Stellflächen von Anglern. welche ihre Leinen ohne weiteres bis Mitte des Kanals auswerfen.
    Das Ein- und Auslaufen in den Kanal unter Segeln - ohne Motor - ist entgegen der oftmals von Motorbootsskippern geäußerten Meinung e r l a u b t und wird häufig praktiziert, auch wenn hierfür im Kanal gekreuzt werden muß. Insbesondere in den Haupturlaubsmonaten Juni bis September muß zudem mit SCHWIMMERN - oftmals Kindern - im Kanal gerechnet werden, welche so den langen Umweg zur anderen Seite des Kanals abkürzen wollen.
    An der Steuerbordseite befinden sich an dem blaugelben Schulschiff der Segelschule 10 Gastliegeplätze, welche bei der Schule im voraus gebucht werden können (0034 972 25 38 15 Tel/Fax oder email windyfunroses@interbook.net und bewacht sind. Die Liegeplätze liegen direkt am Ende des Sandstrands und am Abend an der Hauptmeile von Santa Margarita mit tausenden von Besuchern. Diskotheken, Gaststätten und Cafes sind in unmittelbarer Nähe. Es sind somit keine Liegeplätze für Schiffscrews,welche Ruhe haben möchten.
    E- Anschluß und Frischwasser kann man bei der Segelschule bekommen, hier spricht man deutsch, englisch und spanisch.Die Liegegebühren betragen unabhängig von der Schiffslänge 35.-DM/Tag
    Max. Schiffslänge ca. 15 m Breite 4 m Tiefgang 2.20 m Die Liegeplätze sind gegen Tramuntana und Levante geschützt, ungemütlich kann es bei SÜDWEST durch Schwell werden. Achtung Gefahr ! Wer weiter in den Kanal einlaufen will muß unbedingt auf ein an Steuerbord liegendes halbgekentertes Wrack( ca 15 m lang) achten, dessen Mast weit in das Fahrwasser hineinragt. (ca. 200 m hinter der Segelschule)
    Wenn man dem Kanal ständig geradeaus folgt, erreicht man die Marina des Nautic Centers mit allen denkbaren Serviceeinrichtungen incl. 30 Tonnen Kran. Sowohl die Segelschule als auch das Nautic Center verfügen über eine Schleppbarkasse, welche im Notfall angefordert werden kann. ( Kanal 72 oder 972 25 38 15 ) Das Einschleppen ist kostenpflichtig ( ca. 300.-DM)
    Quelle: Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES

    Nordostküste
    Gebiet / Area: Bucht von Roses
    Ort / Place: Ampuriabrava
    Koordinaten: 42° 14'N 003° 06'E

    Karte Bucht und Umgebung Der Hafen von Ampuriabrava liegt in der westlichen Hälfte der Bucht und ist durch den markanten Rundturm des Club Nauticos leicht zu erkennen. Die gesamte Hafenanlage ist CLUBEIGENTUM und somit privat. Es muß deshalb schon beim Einlaufen in den Hafen gleich am Anfang am dortigen Wachhaus einklariert werden. Hier wird auch der Gastliegeplatz zugewiesen. Die Anlage verfügt über rund 5000 fest vergebene Plätze und 1000 Gastliegplätze.
    Entsprechend stark ist der Verkehr auf den Kanälen, welcher sich im Juli und August in nichts von der Düsseldorfer Kö unterscheidet. Hier muß man vor allem bei den Abzweigungen in die zahlreichen Nebenkanäle bzw. bei Einlaufen in den Hauptkanal äußerst vorsichtig manövrieren und eine Person im Bugkorb haben, da zahlreiche Skipper unterschiedlichster Nationen ganz offensichtlich ebenso unterschiedliche Auffassungen von Ausweich -und Wegerechtsregeln haben. Da es sich um Privatgewässer handelt, unterliegen Kollisionen nicht automatisch dem Seerecht.
    Auch hier sind die Angaben zu den Wassertiefen mit äußerster Vorsicht zu betrachten, es wird dringend empfohlen, nur mit eingeschaltetem Echolot in langsamer Fahrt zu fahren. Ein Großteil der Kanäle ist zudem mit niedrigen BRÜCKEN überspannt, welche UNBELEUCHTET sein können. Hier können nur kleine Yachten mit Mastlegevorrichtung passieren. Ebenfalls können sich bis zur Mitte des Fahrwassers Festmachepfähle von Liegeplätzen befinden, welche bei Dunkelheit sehr schwer zu erkennen sind, da oftmals dunkelblau gestrichen. Beim Verwaltungsgebäude des Club Nauticos befinden sich Kran und TANKSTELLE. Für den Gast birgt das Tanken allerdings eine unangenehme Überraschung : erst muß er durch Kauf einer Plakette Clubmitglied werden, bevor er tanken darf, dies kostet zusätztlich zu den Tankgebühren ca. 100.-DM - zwar einmalig im Jahr aber immerhin ....
    Die Hafenanlage selbst ist weitgehend sturmsicher und mit allen denkbaren Servicestationen auf höchstem Niveau ausgestattet. Das Clubcenter der größten europäischen Marina bietet neben einem Hallenschwimmbad, Sauna und Fitneßraum noch ein Cafe und zahllose Shops, Post, Banken und natürlich jeden maritimen Service. Im Center von IMEXBO ( Tel 972 45 45 17 ) spricht man deutsch, hier können auch alle notwendigen Reparaturen bestellt werden, um die sich dann das Center kümmert.
    Am Strand von Ampuriabrava befindet sich das internationale Surfcenter vom Surfshop Ampuriabrava sowie ein Jetskiverleih. Vom Strand muß man einen Mindestabstand von 300 m halten, gekennzeichnet durch große gelbe Bojen. Verstöße werden durch die Guardia zivil , welche mit einem 30 Meter Kontrollschiff vor Ort ist, äußerst kostenintensiv bestraft.
    17.02.00: Hafeneinfahrt und Kanäle Ampuriabrava : Bis Mitte April finden dort Baggerarbeiten statt, die Baggerfahrzeuge - Schwimmpontons - sind mit Flaggen gekennzeichnet rot gesperrte Seite grün freigegeben . ACHTUNG : Durch nachrutschenden Sand haben sich teilweise die Wassertiefen extrem verändert und es kann nicht mehr mit einer durchgehenden Wassertiefe von 2.3 m gerechnet werden, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.
    Quelle: Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES

    Karte Übersicht Mallorca/Menorca





    Mallorca
    Gebiet / Area: Mallorca Südwest
    Ort / Place: Yachthafen Andraitx
    Koordinaten: 39° 32,5'N 02° 23,0'E

    26.10.02: Ein recht hübscher Naturhafen in einer Bucht an der Westküste Mallorcas. Club de Vela: UKW Kanal 9, Tel. 971-671721.
    Alle Service-Einrichtungen vorhanden.(Plan)
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Mallorca
    Gebiet / Area: Mallorca Südwest
    Ort / Place: Yachthafen Adriano
    Koordinaten: 39° 29,5'N 002° 28,5'E

    Die Marina (auch unter dem Namen "El Toro" bekannt) ist mit dem Umbau nun fertig. Sie bietet jetzt Platz für 400 Schiffe und die üblichen Serviceleistungen. Die äußere Hafenmole wurde etwas verlängert, was den Schwell im Hafen erheblich vermindert hat. Liegekosten für eine 10-m-Yacht etwa 5.000 DM / Jahr.
    Adresse: Port Adriano, 0782 El Toro, Calvia / Mallorca
    Tel. 0034/7102494, Fax 0034/71102566
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS , Sunday, 17. March 1996 - 14:52:58

    Datum:      Mon, 18 Nov 2002 17:48:14 +0100
    Von:        "Heino", heino@easy-sail.net
    
    
    
    Lieber Peter O. Walter,
    obwohl hier auf Mallorca jetzt der Herbst einkehrt, so ist er doch von dem den man aus
    Deutschland kennt grundverschieden.
    Es sollte ein Anlass sein, kurz zu beschreiben und darzustellen, wie hier ein Herbst und Winter
    segelmaessig erlebt wird:
    Mit den meistens aus SW blasenden Winden bleibt die Luft weiterhin tagsueber immer um die 15 - 18 Grad.
    Die Wassertemperatur sinkt nicht unter 16 -17 Grad; nachts
    allerdings kann es manchmal empfindlich kuehler werden. Wegen der geringen Temperaturunterschiede
    gibt es keine Thermik mehr, der herrschende Wind steht konstant
    den Tag durch. Dabei kann es manchmal fuer Mittelmeerverhaeltnisse ruppig werden. Kenner nutzen
    diese Monate fuer ein anspruchsvolleres Segeln aus, es besteht
    Windgarantie, die Haefen sind leer - der Service besteht im Gegensatz zu noerdlichen Regionen
    weiterhin- und selbst Cabrera kann ohne Wartezeiten angelaufen werden.
    Ein besonderes "Schmankerl" ist die Tatsache, dass ein paar Vercharterer fuer die Wintersaison
    -dieser Begriff hoert sich immer so frostig an- besonders attraktive
    Preisangebote haben. Ein Hinweis sollte hier nicht fehlen: Es erscheint doch ideal, wenn nach den
    anstrengenden Theorieabenden im Herbst mit der Praxisausbildung
    nicht noch bis zum Mai oder Juni gewartet werden muss, sondern wenn in diesem Revier nahtlos
    damit angeschlossen werden kann.
    Auch die Pruefungen bis auf den SBFSee koennen hier abgelegt werden. So kann man dann in die
    folgende nordeuropaeische Saison gut ausgebildet mit dem erworbenen
    Zertifikat starten!
    News: Die Unsicherheit wegen der Liegeplaetze beim CLUB DE VELA in Port Andratx hat ein Ende.
    Noch diesen Monat beginnen die Ausschreibungen fuer einen neuen
    Pachtvertrag. Dieser soll eine Laufzeit von 15 Jahren haben. Inwieweit die Balearenregierung
    Erfolg mit ihren Bestrebungen, die Bewirtschaftung selbst in die Handzu
    nehmen, Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Mitte Mai sind hier Kommunalwahlen unter Beteiligung
    der hier lebenden auslaendischen Residenten!
    Absender:  EASYSAIL S.L.  Wassersportzentrum            Paseo Maritimo 38   07014 Palma de Mallorca
    Tel. +34 971 702 692    Fax  +34 971 702 958     e-mail  info@easy-sail.net      http://www.easy-sail.net.
    Mit freundlichen Gruessen    Heino O. Emeis

    Mallorca
    Gebiet / Area: Mallorca Süd
    Ort / Place: Marina Arenal
    Koordinaten: 39° 20,0'N 002° 44,8'E

    26.10.02: Gute Einkaqufsmöglichkeit im Supermarkt Mercadona (Weg im Marina-Office erfragen): Einkäufe werden ans Schiff geliefert und erst dann (!) bezahlt. (Plan)
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Mallorca
    Gebiet / Area: Mallorca Südwest
    Ort / Place: Marina Cala D'Or
    Koordinaten: 39° 22,1'N 003° 14,0'E

    27.10.02: Ungeheuer teure Marina, wir haben 126 Euro für eine Nacht bezahlt. Überhaupt sind die Marinas hier relativ teuer. (Plan)
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Mallorca
    Gebiet / Area: Mallorca Nord
    Ort / Place: Marina Bon Aire
    Koordinaten: 39° 52,0'N 003° 08,7'E

    30.10.02: Die erste Marina mit vernünftigen Preisen: Wir (Katamaran ESYS) bezahlten 43 Euro. Weil wir den passenden Adapter für Landstrom nicht hatten, lieh uns der Marinero einen (gegen Kaution) aus.
    Allerdings ist Bon Aire für Schiffe über 50 Fuß wenig geeignet, die Moorings sind zu kurz. Als Winterlager im Wasser nicht zu empfehlen: Die Marina und viele Schiffe wurden schon mehrmals von Nordstürmen ernsthaft zerstört, zum letzten Mal im Herbst 2001. (Plan)
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Weiter Infos über Mallorca auf der Die Häfen von Mallorca: Eine gut gemachte deutschsprachige und sehr informative Seite, welche Möglichkeiten und die dazugehörenden Ansprechpersonen/Adressen auf Mallorca aufzeigt.

    Kanarische Inseln

    Teneriffa
    Gebiet / Area: Santa Cruz de Teneriffe
    Ort / Place: Puerto Atlantico
    Koordinaten: 28° 27,3'N 016° 14,8'W

    17.04.03: Um die Osterzeit, eigentlich Hauptsaison, fanden wir mit unserem Hochseekat ESYS viel Platz vor. Platz wird zugewiesen. Strom und Wasser am Schwimmsteg, Stecker groß, dreipolig
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Teneriffa
    Gebiet / Area: Südküste
    Ort / Place: Las Galatas
    Koordinaten: 28° 27,3'N 016° 14,8'W

    23.04.03: Platz zum Anlegen gab es hier nicht, andererseits war daer Hafen auch voll mit Ankerliegern und Fischerbooten, die an Bojen schwoiten. Hier zu ankern ist nicht sehr empfehlenswert, denn die Fischer haben schweres Gerät unter ihren Bojen liegen. Weitaus besser ist es westlich vor der Hafeneinfahrt auf 8-10 Meter Wassertiefe zu ankern. Unter normalen Wetterbedingungen liegt man hier ruhig.
    Vor der Südspitze von Teneriffa (Pos. 27° 56'N, 16° 28'E) haben sich drei Familien von Grindwalen heimisch gemacht. Normalerweise ziehen sie im Sommer bis ins Südpolarmeer, diese aber bleiben. Ostern 2003 haben wir sie gesehen. (Zur Story und Fotos)
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

    Gran Canaria
    Gebiet / Area: Mogan
    Ort / Place: Puerto Mogan
    Koordinaten: 27° 49,0'N 015° 46,0'W

    16.04.03: Ein ungeheuer attraktiver Hafen für Yachten, nur für große Kats wenig Platz. Immerhin konnten wir ab 18 Uhr, wenn die Ausflugsschiffe weg sind, am Kai vor dem Marinabüro festmachen. Der gesamte Hafen wird per Videoanlage überwacht.(Hafenmeisterei) (Luftbild Hafen Mogan)
    Danach wurde uns ein Platz am Gästekai zugewiesen. (Hafenplan)
    Restaurant-Tip: El Capuchino in der Hauptstraße, gut preiswert.
    Für Reparaturen, insbesondere Elektronik kann ich nur Paradise Marine nahe beim Travellift empfehlen.
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
    15.12.2004: Segler sind in Puerto Mogan / Gran Canaria offensichtlich nicht willkommen:
    Anläßlich unsers Törns im November 2004 mit einer gecharterten Bavaria 42 wollten wir Puerto Mogan auf Gran Canaria anlaufen. In den uns zur Verfügung stehenden nautischen Unterlagen waren folgende Informationen zu finden
    1) Vor dem Einlaufen ist der Hafen auf VHF-12 zu kontaktieren
    2) Am Wochenende ist die Funkstation nicht besetzt. (Die diensthabenden Marineros haben aber Walky-Talkies, deren Reichweite allerdings limimitiert ist (ca. 2 sm), Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS)
    3) Beim Einlaufen ist zunächst der Pier beim Büro des Hafenkapitäns anzulaufen, worauf ein Liegeplatz zugewiesen wird
    Es war Sonntag, der 31-Oct-2004, und die Beobachtung von VHF-11 (richtiger Kanal ist 12, Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS) ergab keine Aktivität, also steuerten wir die Hafeneinfahrt an. Dann bemerkten wir, daß an der Stb Seite der Hafeneinfahrt eine Ketsch gesunken war, die Bergungsarbeiten waren gerade im Gang. Der Koordinator der Bergung wies uns per Handzeichen an, vorsichtig an Bb zu passieren. So gelangten wir an die Pier des Hafenmeisters, wo wir sofort lautstark und mit Gesten abgewiesen wurden; die Pier mußte für ein Ausflugsboot freigehalten werden. Da es nicht absehbar war, wann das Ausflugsboot wieder ablegen würde, entschlossen wir uns nach einigen Minuten Treiben im Hafenbecken, vorläufig in einer leeren Box festzumachen und den Hafenmeister zu Fuß aufzusuchen.
    Kurz nachdem wir unser Boot in der Box festgemacht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Hafenmeister, nachdem uns ein Hafenarbeiter darauf aufmerksam gemacht hatte, daß wir unmöglich hier bleiben können.
    Vom Hafenkapitän mußten wir uns unter anderem folgende Dinge anhören (Zitate):
    "Das ist mein Haus, wer hier herein möchte, muß zuerst bei mir anklopfen, und ich entscheide ob er herein darf oder nicht"
    "Ich kenne die Crew von der >Leinard<, mit diesem Schiff gibt es immer nur Probleme"
    "Ich habe heute den schlechtesten Tag meines Lebens, und darum müßt ihr hier wieder raus"
    "Ihr müßt aus dem Hafen auslaufen. Dann könnt ihr auf VHF-11 fragen, ob wir hier einen Platz für euch haben"
    "Das ist schlechte Seemannschaft, einfach so in einen Hafen einzulaufen"
    Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS: "Der Vorfall stimmt, das war sicher ein schlechter Tag zum Einlaufen. Hätte der Mann auf 12 gerufen, hätte man ihn korrekt empfangen oder ihm empfohlen, draussen zu warten. Der "Koordinator" der Bergung konnte nicht wissen, ob diese Yacht einen festen Platz hatte oder nicht, er winkte sie durch.
    Am beschriebenen Empfangskai legen tagsüber durchgehend die Ausflugsboote an, man konnte sie dort nicht lassen. Das "Hineinfahren in eine freie Box", also Belegen eines frei scheinenden Platzes ist tatsächlich sehr schlechte Seemannschaft, zumindest in unserer Region. Zumeist sind diese Plätze entweder gar nicht frei, oder sie sind nicht für diese Schiffsgrösse ausgelegt. Bei uns wird ein konkreter Platz zugewiesen, das geschieht über Funk.
    Der Chef des Hafens, der nur sehr dürftig Englisch spricht (Mike Dauda spricht aber wohl auch nicht Spanisch), dürfte schwerlich diese Äusserungen getan haben. Das ist nicht sein Stil. Vermutlich ist da einige Phantasie im Spiel.
    Und ein Zitat in wörtlicher Rede, im dem er Anmeldung auf Kanal 11 fordert, muss zwangsläufig falsch sein."
    Da mit dem Hafenmeister trotz sachlicher Argumentation keine vernünftige Kommunikation herzustellen war, mußten wir Puerto Mogan nach Einbruch der Dunkelheit auf sein Bestehen hin wieder verlassen und weiter nach Puerto Rico fahren. Dort wurden wir wie Freunde empfangen. Das Personal war von ausgesprochener Hilfsbereitschaft. Ein Mitarbeiter kam zu uns an Bord, um uns zu einer Box im doch etwas unübersichtlichen Hafen zu lotsen, und man war rundherum um uns bemüht.
    Am nächsten Morgen trafen wir unseren Liegeplatz - Nachbarn aus Puerto Mogan - den Basisleiter einer Charteragentur, der uns berichtete, daß der Liegeplatz, von dem man uns verjagt hatte, die ganze Nacht unbenützt geblieben war, und er selbst mit der Verlagerung seiner Boote von Mogan nach Puerto Rico begonnen habe, da es mit dem Hafenkapitän nichts als Stress gäbe.
    Zusammenfassend möchten wir sagen, daß aufgrund der Vorkommnisse, die wir z.T. als sehr beleidigend empfanden, Puerto Mogan von uns nicht empfohlen werden kann. Wir hoffen trotzdem, daß unser Erlebnis eine einmalige Entgleisung des örtlichen Hafenkapitäns war.
    Quelle: Mike Dauda

    Gomera
    Gebiet / Area: San Sebastian
    Ort / Place: Marina San Sebastian
    Koordinaten: 28° 04,93'N 017° 06,57'W

    22.04.03: Sehr gute Marina mit Strom und Wasser an den Schwimmstegen. Ausreichend Platz für Gastlieger. Schwell nur bei Südwind. San Sebastian ist eine liebenswerte kleine Stadt und eignet sich gut als Ausgangspunkt für Inselerkundungen. Leihwagenfirma in der Nähe der Marina.
    Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS



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