Hallo esys-Team,
Nach langer Abstinenz zum Thema Spanienseite kann ich wieder mal einen kleinen Betrag liefern.
Für Transitreisende Gastplätze in den Häfen an der spanischen Festlandküste zu bekommen ist mittlerweile ein echtes
Glücksspiel. Wer sicher gehen möchte, sollte versuchen am Tag vorher eine Reservierung für sein Schiff im gewünschten
Hafen aufzugeben. Hier sind die Officinas in den einzelnen Häfen meistens sehr hilfsbereit.
Wetterberichte bekommt man mittlerweile in den allermeisten Fällen in der Capitanerie ( Officina del Puerto ).
Wer jedoch das Glück hat einen schönen Ankerplatz gefunden zu haben, kann diesen Service leider nicht nutzen. Es gibt ja
inzwischen die Möglichkeit sich bestimmte Seiten aus dem Internet auf das Handy herunterzuladen. Dies funktioniert auch
mit den Wetterberichten vom " inm.es " und " Meteofrance.fr" .
Ich habe mir den Browser " Operamini " auf meinem Handy installiert und damit die Seiten abgerufen. Es funktioniert sehr
gut. Das Handy sollte natürlich über die Grundkonfiguration für einen Internetzugang verfügen.
Für Interessierte habe ich mal die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
Wetterberichte für das gesamte Mittelmeer Abruf über das Handy
URL für den Abruf auf das Handy ( mit Browser Opera mini Download von
http://www.operamini.com/ )
Spanische Wetterberichte Vorhersage für die nächsten 2 Tage:
http://www.inm.es/cgi-bin/mariti.cgi.2001?PRODUCTO=p22t&ZONA=med1
Französische Wetterberichte Bulketin für den gesamten Vorhesagebereich für die nächsten 24 Std.
( hier bitte das Herunterladen der Bilder abschalten, die Datei wird sonst zu groß )
http://www.meteofrance.fr/FR/mer/bulLarge.jsp?LIEUID=BASSIN_MEDITER
Die Karte mit den Vorhersagebereichen ( gültig für die sapnischen und französischen Berichte ) finden Sie unter :
http://www.inm.es/web/infmet/predi/metmar/bolmedi.html
Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren dieser Informationswege
Mast und Schotbruch
Theo Gruca
Betreff: Spanienseite
Datum: Mon, 8 Apr 2002 13:17:41 +0200
Von: Gruca Theodor, theodor.gruca@bac.de
An der Küste von Valencia und weiter südlich
sind Liegegebühren in den beiden letzten Jahren zum Teil drastisch nach
oben gegangen. Die Zahl der Liegeplätze für Langzeitlieger läuft gegen
Null. In manchen Häfen sind Tendenzen erkennbar wo mittlerweile auch schon
die Zahl der Plätze für Tagesgäste reduziert wird. Die Plätze in neue
gebauten Häfen, wie z.B. Denia sind praktisch alle verkauft. Diese Plätze
sind vorwiegend für größere Boote ( 10-11 m aufwärts ) konzipiert.
Neue Liegeplätze auf Mallorca
Donnerstag, 21.12. 2000, 17:18:05 Uhr
Palma de Mallorca - Mehr als 3,5 Millionen Mark hat die Balearen-Regierung
im Jahr 2000 in die öffentlichen Häfen von Andraitx und Porto Christo
investiert, rund 150 neue Liegeplätze sind im Hafen von Palma geschaffen worden
- und bereits belegt. Das zeigt: Liegeplätze bleiben knapp und begehrt auf der
Lieblingssonneninsel der Deutschen. Ricardo de Ferrer, Präsident des
Jachthafenverbandes ANADE kann sich über 470 Millionen Mark Gesamteinnahmen aus
dem Jachttourismus freuen. Ein Argument für den ANADE-Präsidenten, die
Wassersportler zumindest von zusätzlichen Lasten der geplanten Ökosteuer zu
befreien. Allerdings droht in Spanien bereits Ungemach von anderer
(Bürokraten)seite: Ein Boots-TüV, weil die Hälfte aller Seenotfälle in
spanischen Gewässern auf das Konto der Freizeitflotte gehen.
02.07.00: Hier gibt es Informationen über die Häfen in ganz Spanien und den Balearen, diese sind im Gegensatz zu anderen Anbietern aktueller und beinhalten auch die
e-mail Adressen vieler Häfen. Über den allemeinen Einstieg diese Anbieters kommt man auch an weitere nützliche nautische Informationen: http://www.webnautica.es/. (Theo Gruca) 02.07.00: Das Instituto Nacional de Meteorologia täglich neue Wetterberichte, allerdings in spanischer Sprache. Es werden Sturm bzw. Starkwindwarnungen und Berichte für einzelne Küstenregionen costeras aber auch für
das Mittelmeer mediterráneo gegeben. Diese beschränken sich auf den 20 sm - Bereich an der Küste sowie um die einzelnen Balearen-Inseln: Starkwindwarnungen sind unter ultimo aviso de temporal zu finden.
Die Vorhersage liegen hinter Próximas horas. (Theo Gruca)
Mit guten Informationen incl. Bildern oder Luftaufnahmen zu Puertos de Catalunya, aber Achtung Positionsangaben unbedingt ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden, die der Marina Palamos z.B. stimmt nicht!
Sehr viele nuetzliche Informationen ueber die Häfen an der Costa Brava mit Luftaufnahmen und guten Links zu anderen nautischen Infos, Angaben
ueber die Anzahl der Liege-/Gastplaetze, Versorgungsmoeglichkeiten etc.
Aber auch hier die Positionsangaben sicherheitshalber unbedingt
ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden!
Es gibt jetzt in Kurzform eine Beschreibung der Buchten
auf Mallorca. Jeder der Buchten wird aktuell noch etwas genauer beschrieben und dann gibt es auch zu vielen Buchten ein Bild. Dank an SAILORSMAIL@sailorsworld.com
Häfen in Menorca
Sehr nuetzliche spanische Serviceadressen aus vielen Bereichen des Wassersports.
Sehr viele nuetzliche Informationen ueber die Haefen an der Costa Blanca
mit Luftaufnahmen und guten Links zu anderen nautischen Infos, Angaben
ueber die Anzahl der Liege-/Gastplaetze, Versorgungsmoeglichkeiten etc.
Aber auch hier die Positionsangaben sicherheitshalber unbedingt
ueberpruefen, bevor diese in den GPS uebernommen werden!
Törnbericht: Mit der "Mary-Anne" durch die Kanarischen Inseln
Betreff: 0.3 Promille in Spanien !!!
Datum: Thu, 9 Mar 2000 20:38:08 +0100
Von: "Ernst Schliemann"
Hier eine ganz wichtige Nachricht für Spanien, welche soeben mit Wirkung vom 1.3.2000 in
Kraft getreten ist :
Achtung : Promillegrenze in Spanien bei 0.3 PROMILLE
Die Promillegrenze in Spanien ist auf generell 0.5 Promille gesenkt worden.
Dies bedeutet, daß man mit diesem Alkoholgehalt noch fahren darf.
Ist man jedoch an einem schweren Unfall - insbesonder mit Personenschäden - beteiligt und hat
mehr als o.3 Promille Alkohol im Blut, wird man schwer bestraft, selbst wenn man nicht der
Unfallverursacher ist. Die Strafen beginnen mit 100 000 Pts ( ca. 1200.-DM ) gehen über den
Einzug der Fahrerlaubnis bis zu Gefängnis in besonders schweren Fällen.
Nochmals sei auch auf die Pflicht hingewiesen, zwei Warndreiecke dabei zu haben.
In Spanien üblich ist die konsequente Übertragung von Straßenverkehrsregeln auf das Wasser,
mit anderen Worten - auch Schiffsführer unterliegen der 0.3 Promillegrenze. Damit können
drei Biere oder ein Flasche Rotwein zuviel sein.
Schliemann
Sonntag, 06.02. 2000, 08:46:24 Uhr
eMail von Ernst Schliemann
Aufgrund der neuen Aktivitäten der ETA hat die Guardia Civil begonnen, eine äußerst umfangreiche Überprüfung aller Yachten und Motorboote in Spanien in die Wege
zu leiten. Überprüft werden Schiffe jeder Größe, ganz gleich, ob im Wasser befindlich oder an Land oder in Winterhallen. Vorgelegt werden müssen Kaufverträge,
Flaggenzertifikat, Versicherungsdokument, Wohnsitzbescheinigung des Eigentümers bzw. Besitzers, gegebenenfalls Chartervertrag und dann auch gleich der
Nachweis der Zulassung dieser Yacht für den Charterbetrieb durch die Capitaneria oder das CASA DEL MAR. Für in Spanien registrierte Yachten wird die
Durchführung der technischen Abnahme des Schiffes überprüft. Ist der Eigentümer anwesend , wird auch gleich seine Residencia oder der Grund seines Aufenthalts
überprüft. Ebenfalls wird in Zusammenarbeit mit der Policia Local seine ordnungsgemäße Registrierung überprüft und wenn er Hauseigentümer sein sollte, ob er bei
der zuständigen Steuerbehörde (Tributaria) gemeldet ist. Ist ein Eigentümer nicht feststellbar oder kann dieser die verlangten Papiere nicht vorlegen, bzw. fehlt die
Versicherungsbestätigung, werden dem Besitzer Geldstrafen in Höhe von ca. 500 000 PTS = 6 500.-DM angedroht, wenn nicht innerhalb einer gesetzten Frist -
meistens 5 Tage - die Dokumente vorgelegt werden können .
Unbeaufsichtigt liegende Yachten oder auch solche, welche einen offensichtlich unbetreuten - verwahrlosten Eindruck machen, werden besonders untersucht und
u.U. eingezogen und an gesonderte Liegeplätze verbracht. Das gleiche gilt für in Spanien abgestellte Fahrzeuge, welche über keine gültige TÜV Plakette - auch vom
deutschen TÜV !! - verfügen. Mit anderen Worten - wer sein Fahrzeug mit deutschen Kennzeichen mit abgelaufenem TÜV Stempel in Spanien bewegt, macht sich
strafbar. Die Fahrzeuge werden mit einer grünen Plakette gekennzeichnet und wenige Tage später aus dem Straßenverkehr entfernt und auf einem abgeschlossenen
Parkplatz gesichert. Die Herausgabe erfolgt nur gegen Vorlage aller gültigen Papiere, fehlender TÜV zieht eine Geldstrafe von 250 000 bis 600 000 Pts nach sich. In
Spanien müssen nunmehr alle Fahrzeuge mit zwei Warndreiecken ausgerüstet sein, die Kontrollen haben begonnen, Dies gilt nach meiner Erfahrung auch für
Urlauberfahrzeuge !!
Ein ganz wichtiger Tip im Umgang mit der Guardia Civil : Diese Beamten sprechen meist mehrere Sprachen und mit ziemlicher Sicherheit deutsch, obwohl sie
dieses nicht zu erkennen geben. Es muß immer davon ausgegangen werden, daß Gespräche zwischen deutschen Betroffenen von den Beamten klar verstanden
werden ! Sollte es zu einer Anzeige kommen - welche immer in spanischer Sprache abgefasst wird, erhält der Betroffene eine Kopie, welche von zwei Beamten der
Guardia unterschrieben ist.
Es ist zu empfehlen, diese Anzeige nur dann gegenzuzeichnen, wenn man vollständig verstanden hat, was in dieser Anzeige steht. Ansonsten höflich aber bestimmt
ablehnen und nicht unterschreiben sondern um Herbeiziehung eines Dolmetschers bitten. Darauf hat man nach spanischem Recht einen Anspruch. Einmal
unterschriebene Dokumente sind praktisch nicht mehr anzufechten.
Betreff: Spanieninfo
Datum: Wed, 9 Feb 2000 13:57:21 +0100
Von: "Gruca, Theodor; 2109"
Lieber Peter,
im Zusammenhang mit den neuen Informationen über Spanien habe ich auch eine
relativ neue Nachricht, die nicht nur die Trailerbootfahrer sondern alle
PKW-Fahrer nach und von Spanien betrifft.
In Spanien ist es in Gegensatz zu Deutschland nicht erlaubt einen
Reservekanister im Auto mitzuführen. Zuwiderhandlungen werden im Anbetracht
der zu erwartenden Kontrollen mit Sicherheit strenge Geldbussen nach sich
ziehen !
Ein Reservekanister ist, gleichgültig ob voll oder leer, für die Guardia
Civil demzufolge sicherlich ein erhebliches Verdachtsmoment !
Allen Spanienreisenden Gute Fahrt
und den Seglern
Mast- und Schotbruch
Theo Gruca
Subject: Spanieninfos
Date: Mon, 29 Mar 1999 14:52:16 -0800
From: Theodor Gruca
Hallo ESYS,
Wieder eine Neuigkeit ueber Spanien.
Schon fast eine Segelzeitschrift im Internet http://www.barcos.net/ mit
sehr, sehr vielen nuetzlichen aber auch unterhaltsamen Links. Kleines
Handicap, ohne Spanischkenntnisse geht es nicht. Fuer Spaniensegler aber
eine ausgesprochen gute Gelegenheit ihr Vokabular zu vertiefen und zu
erweitern. Es gibt sogar einen - noch - kleinen nautischen Markt (
Mercadillo Nautico ) mit Angebots- und Nachfrageseiten; zu mehr Infos
einfach ausprobieren.
Mast-und Schotbruch an alle im esys-Team
Theo Gruca
Subject: rne5
Date: Mon, 14 Sep 1998 10:05:23 -0700
From: Theodor Gruca
Organization: Burda Medien
Lieber Peter,
Vorgestern erfuhr ich etwas Neues über den neuen Club Nautico in Denia
und den Fortgang des Hafenbaus. Die Bauarbeiten schreiten voran, zur Zeit
liegen einige wenige Schiffe ( man spricht von ca 5 Schiffen )
längsseits an den Stegen. Die Infrastruktur an den Stegen ist
offensichtlich auch noch stark improvisiert. Realistische Schätzungen
lassen vermuten, daß es sicher noch bis weit in das kommende Jahr dauern
wird, bis ein zufriedenstellendes Niveau der Infrastruktur in diesem
neuen Hafen vorhanden ist.
Für die Segler, die sich zwischen den Balearen und dem Festland bewegen,
gibt es noch eine sehr wichtige nautische Information:
Seit kurzer Zeit verkehrt zwischen Barcelona und Palma eine
Schnellfähre.
Diese Schnellfähre legt diese Distanz in ca 4 ( vier ! ) Stunden zurück!
Wer sich im Bereich dieses Kursen bewegt, sollte unbedingt alle
Sicherheitsvorkehrungen treffen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Es ist weiterhin geplant eine Katamaranfähre auf dieser Strecke
einzusetzen. Diese soll dann die gleiche Strecke in nur 3 Stunden
zurücklegen.
Da es zum Glück noch einige Segler gibt, deren Funkgerät weiterhin auf
Standby und Kanal 16 steht, wäre es schön, wenn man sich hier
gegenseitig
vorwarnen könnte. Bei der Reichweite von UKW ist es dann immerhin eine
Distanz von ca. 50 sm die abgedeckt werden könnte.
So das war es nun.
Mast und Schotbruch
Theo Gruca
Subject: Spanien
Date: Tue, 23 Jun 1998 09:34:08 -0700
From: Theodor Gruca
Organization: Burda Medien
Lieber Peter,
gestern fiel mir noch etwas ein, was ich gerne an alle Mittelmeersegler,
die an der spanischen Kueste segeln weitergeben wollte.
Das Thema Wetterberichte ist gerade im Kuestenbereich ab Valenciia nach
Sueden ein wichtiges Thema. Wir waren jetzt im Mai im Gebiet zwischen
Valencia und Alicante. Dort kann man auf UKW auf der Frequenz 88.2
von Radio National Espagna 5 (RNE 5, Frequenzen) sehr aktuelle Wetterberichte
empfangen. Diese Wetterberichte werden um ca. 12.49 ; 16.49 und 21.49
gesendet. Natuerlich sind hier die Gebiete Alboran/Gibraltar, Palos und
die Balearen enthalten. Der Wetterbericht um 12.49 wird scheinbar nicht
immer regelmassig gesendet. Ich hatte mehrere Versuche gemacht, die
jedoch, warum auch immer, erfolglos blieben. Sicher ist aber, dass die
Berichte um 16.49 und um 21.49 kommen. Mit Eurer Tabelle
http://www.esys.org/wetter/metausdr.html lassen sich die Wetterberichte
schon nach recht kurzer Zeit gut verstehen. Ich habe diese mit einen
kleinen Cassetttenrecorder aufgenommen und anschliessend in Ruhe
nachvollzogen.
Daneben habe ich noch eine weitere, sehr angenehme Erfahrung gemacht.
Etwa ab Denia suedwaerts kann man sich auf Kanal 9 im jeweiligen Club
Nautico anmelden. In vielen Faellen erfaehrt man gleich den Platz ( Steg
= Pantalan ) auf den man zusteuern kann. Wenn dies nicht der Fall ist,
so steht mit Sicherheit ein Marinero in Sichtweite. Dieser fuehrt den
Gast dann zu seinem Platz und hilft beim Anlegen.
Mast-und Schotbruch
Theo Gruca
Rettungsdienst: Neue Telefonnummer!
Der spanische Seenotrettungsdienst hat ab sofort eine neue Telefonnummer: 900/202202 Quelle: Peter O.Walter ,
SY ESYS , Monday, 22. April 1996 - 13:58:52
Gebiet/Area: Biskaya
Ort/Place: Santander/Marina Cantabrico
Koordinaten: 43°27N 003°48W
Liegeplätze: gute Steganlagen
Versorgung: Wasser, Treibstoff
Sanitäranlagen: zumindest im rückwärtigen Teil verbesserungsbedürftig
Preis/Nacht:? Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: Biskaya
Ort/Place: Gijon
Koordinaten: 43°32,8'N 005°40,1'W
Alter Stadthafen, zur Marina umgebaut
Liegeplätze: gute Steganlagen
Versorgung: Wasser
Sanitäranlagen: gute Anlagen im Hafenmeistergebäude
Preis/Nacht: 4650 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
Anmerkung: bei auflandigem Wind vorzugsweise um Hochwasser einlaufen, da die
Ansteuerung über 2m tiefes Wasser erfolgt Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: Biskaya
Ort/Place: Luarca
Koordinaten: 43°32,7'N 006°32'W
Geschützter Liegeplatz hinter der hohen Kade des Außenhafens
Liegeplätze: hinter Mole an Muring (5 Stück) mit Achterleine zur begehbaren
Kade
Versorgung: -
Sanitäranlagen: keine
Preis/Nacht: kostenlos
Anmerkung: die Ansteuerung ist problemloser als erwartet, mit ca 170° die
Backbord-Hälfte der Einfahrt anlaufen und kurz hinter dem Molenkopf nach
Backbord eindrehen Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: Biskaya
Ort/Place: Ribadeo
Koordinaten: 43°32'N 007°02,4W'
Relativ kleiner Hafen
Liegeplätze: liegen an der Mauer, oft im Päckchen
Versorgung: -
Sanitäranlagen: klein, stark verbesserungsbedürftig
Preis/Nacht:sehr günstig, 1950 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange
Dufour 45)
Anmerkung: die Ansteuerung erfolgt durch die recht malerische Ria, direkt an
nach der Brücke liegt der Hafen an Stb. Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. NW-Küste
Ort/Place: Cideira
Koordinaten: 43°39,4'N 008°04'W
Große, zusätzlich durch eine Mole geschützte Ankerbucht
Liegeplätze: für Yachten nur Ankern, die Murings sind den zahlreichen
Fischern vorbehalten
Versorgung: -
Sanitäranlagen: -
Preis/Nacht: Ankern kostenlos
Anmerkung: unweit der Slipanlage befindet sich an der Straße in den Ort das
Restaurant der örtlichen Fischereigenossenschaft - hervorragende Qualität,
nicht billig, aber ein akzeptables Preis-/Leistungsverhältnis Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. NW-Küste
Ort/Place: La Coruna
Koordinaten: 43°22'N 008°24'W
Zwei Marinas: eine direkt an der Mole beim Kontrollturm, eine hinter dem
Castel (Marina Darsena) Marina Darsena:
Liegeplätze: ca. 2 Dutzend am Steg mit Muring
Versorgung: Wasser
Sanitäranlagen: nur Toiletten im Clubgebäude
Preis/Nacht: recht günstig, 2600 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange
Dufour 45)
Anmerkung: Liegeplatz direkt vor dem hochherrschaftlichen Clubgebäude des
Real Club Nautico Coruna, sehr freundliches Personal, zum Duschen muß man
leider zu Fuß oder mit dem Dinghy in die andere Marina (20 min. Weg). Als
Steglieger ist man den "Socios" im Clubrestaurant gleichgestellt, dh.
Möglichkeit zur Einnahme des sehr guten Menüs für nur 1500 Ptas.
La Coruna hat einen großen Busbahnhof (dies bedeutet in Spanien: komfortable
Reisebusse) und ist daher ein guter Ausgangsort, um Santiago de Compostela
(Fahrzeit: eine gute Stunde) zu besuchen. RCN-Marina:
Liegeplätze: 100te, teilw. am Steg, teilw. Muring
Versorgung: Wasser, Brennstoff
Sanitäranlagen: akzeptabel
Preis/Nacht: ? Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. NW-Küste
Ort/Place: Lage
Koordinaten: 43°13'N 009°00'W
Große Bucht mit Sandstrand und Badebetrieb
Liegeplätze: nur Ankern, Mole für Berufsschiffahrt vorbehalten
Versorgung: -
Sanitäranlagen: keine
Preis/Nacht: kostenlos Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. NW-Küste
Ort/Place: Finisterre
Koordinaten: 42°54,6'N 009°15,4'W
Fischereihafen, durch Mole geschützt
Liegeplätze: maximal 5 Plätze an der Mauer, sonst Ankern
Versorgung: nur Brennstoff
Sanitäranlagen: keine
Preis/Nacht: Ankern kostenlos
Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
Ort/Place: Portosin, Ria de Muros
Koordinaten: 42°45,96'N 008°56,77'W
Marina
Liegeplätze: an Stegen
Versorgung: Wasser, Brennstoff (im Fischereihafen), Mechaniker, Kran,
Waschmaschinen/Trockner
Sanitäranlagen: die besten Duschen auf dem ganzen Törn !
Preis/Nacht: gutes Preis-/Leistungsverhältnis 3530 Ptas. (die Therban ist
eine 13,70m lange Dufour 45)
Anmerkung: Sehr hilfsbereites Personal. Die Marina scheint tlw. als
Überwinterungshafen für Ausländer zu dienen. Mehrgängiges Tagesmenü im
Clubrestaurant (nicht ausprobiert): Ptas. 2000,-.
Ausrüster: Lack und Tauwerk - vom Fischereihafen kommend den Berg hoch, die
Querstraße links hinter einem Haushalts- und Glaswarengeschäft.
Gas und Ausrüster nahe Portosin: mit dem Bus ca. 20 Min. nach Noia, hinter
der Brücke kommen 2 Kurven, in der 2. Kurve ist Gas erhältlich (auf der
anderen Straßenseite ist ein Haushaltswarengeschäft), desweiteren ein
Ausrüster hinter der Brücke. Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
Ort/Place: Villagarcia, Ria de Arosa
Koordinaten: 42°36'N 008°46'W
Marina
Liegeplätze: in großer Anzahl an neuen Stegen mit Murings
Versorgung: Wasser, Brennstoff
Sanitäranlagen: saumäßig
Preis/Nacht: angesichts der Sanitäranlagen vollkommen überteuert: 4435 Ptas.
(die Therban ist eine 13,70m lange Dufour 45)
Anmerkung: Um die Marina herumg Holzlagerplätze und Baustellen, Hafen im
Ausbau, Duschen/Toiletten nur in einem kleinen, dreckigen Container (kein
Wasser im Clubgebäude).
Die Ria de Arosa ist sehenswert, alleine, wer nicht in Villagarcia selbst
war, hat nichts verpaßt.
Ausrüster: Nautica Perez, Avd.de la Marina 108
Gas: Ferreteuro? Sobrino, 1. Einbahnstr. parallel zur Promenade Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: span. Atlantik-Küste / Rias baixas
Ort/Place: Bayona, Ria Vigo
Koordinaten: 42°07'N 008°51'W
Marina
Liegeplätze: in großer Anzahl Stegplätze, tlw.auch Murings, außerdem gute
Ankermöglichkeit
Versorgung: Wasser, Brennstoff
Sanitäranlagen: Akzeptabel in ausreichender Anzahl
Preis/Nacht: akzeptabel 3800 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour
45)
Weitere Preise für Ponton-Platz 12m:
Tag: 3400 Ptas., Woche: 21000 Ptas., Monat: 81600 Ptas., Wasser+Strom 100
Ptas./d
Anmerkung: Die Marina liegt malerisch zu Füßen des alten Kastells in der Nähe
des Pinta-Nachbaus. Badeort-Atmosphäre. Bayona ist "Absprunghafen" nach
Portugal. Zuvorkommendes Personal. Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Spanien/Spain
Gebiet/Area: Atlantik-Küste / Rias baixas
Ort/Place: Vigo, Ria Vigo
Koordinaten: 42°14,5'N 008°43'W
Marina
Liegeplätze: Stege, bei uns mit Muring. An der Einfahrt verkündet ein Schild,
daß die Marina belegt sei.
Versorgung: Wasser, Brennstoff
Sanitäranlagen: von unserem Platz leider nur mit ca. 2 km Fußmarsch
erreichbar, Zustand ?
Preis/Nacht: akzeptabel 3240 Ptas. (die Therban ist eine 13,70m lange Dufour
45)
Anmerkung: Wir erhielten zwar einen Liegeplatz, aber dank der Überfüllung
bekamen wir nur einen Platz direkt an der Einfahrt, wo wir permanentem,
starkem Schwell der Fähren ausgesetzt waren, den wir jedoch hinnahmen, weil
der Crewwechsel in Vigo vereinbart war. Das Gepäck und den Proviant die
Stahlleiter hochzuwuchten, war auch nicht unbedingt Anlaß zur Freude. Noch
einmal vor die Wahl gestellt, würde man wohl Bayona als Übergabehafen wählen
und sich die 8sm nach Vigo sparen.
Ausrüster: Die Straße gegenüber dem Schwimmbad (an der Promenade) hoch, an
der Ecke zur ersten Querstraße. Quelle: Ulrich Mewes, Navi auf dem Biskayatörn der Therban, Clubschiff des YC Bayer Leverkusen, 14.09.00
Einen guten Überblick über die Häfen an der nördlichen Costa Brava gibt "Ahoi":www.ahoi-espana.com.
Nordostküste
Gebiet / Area: Bucht von Roses
Ort / Place: Haupthafen Roses / Fischereihafen
Koordinaten: 42° 14'N 003° 08'E Karte Bucht und Umgebung Dieser Hafen liegt von Süden aus kommend an der Steuerbordseite und ist nach
Süden hin von scharfkantigen Felsen und steinigem Ufer begrenzt. Direkt vor
der Hafeneinfahrt in einem Abstand von ca. 200 m befindet sich ein
Untiefengebiet ausgetonnt mit gelben Tonnen, an das sich sofort ein Gebiet
von ca. 100 x 100 m mit Stellnetzen anschließt. Dies ist nur durch
unbeleuchtete rote Bojenbälle begrenzt und nachts kaum erkennbar.
Insbesondere bei nacht und stürmischem Wetter ist somit die Anfahrt sehr
schwierig. Die Molenbefeuerung ist gegen die starken Reklamelichter der am
Uferstreifen direkt hinter dem Hafen stehenden Hotels und Läden von See aus
äußerst schwer auszumachen. Der Hafen ist ausschließlich für die gewerbliche
Schiffahrt gebaut worden und hat enstprechend hohe Pieranlagen, die ein
Anlegen für Boote bis 10 m sehr erschweren. Im Hafenbereich herrscht
frühmorgens und abends gegen 18 00 außergewöhnlich starker Verkehr von
Fischereibooten mit entsprechend hohem Schwell, ebenfalls legen hier
ganztägig stündlich Ausflugsdampfer und Glasbodencatamarane sowie
Tauchbasisschiffe an und ab.
Den Segelbooten wir meistens ein Liegeplatz am Südende des Hafens
zugewiesen. Diese Liegeplätze sind bei auftretendem Tramuntana - Nordwind
mit Sturmstärke, welcher innerhalb weniger Minuten auftreten kann - völlig
unsicher. Im Hafen baut sich innerhalb kürzester Zeit eine Welle von bis zu
1 m auf, welche selbst ausgebrachte Luvanker ausreißen lässt. Wenn kein
Liegeplatz am Nordende des Hafens im Schutz der dort vorhanden Lagerhallen
aufgesucht werden kann. sollte man den Hafen verlassen. Es empfielt sich
dringends, ständig eine Wache an Bord zu lassen, welche im Notfall das
Schiff verlegen kann. Dies ist ebenfalls als Schutz vor neugierigen
Touristen sinnvoll, welche durch Busreiseunternehmen zu Hunderten in den
Monaten Juni, Juli,August und September in den Hafen gebracht werden.
Die Wassertiefe im Hafen wird mit 5 bis 7 m angegeben, insbesondere in den
Ecken des Hafens sind durch Sandanschwemmungen jedoch bedeutend geringere
Wassertiefen vorhanden - teilweise unter 2 m.
Im Hafen muß mit sehr starker Verschmutzung gerechnet werden, insbesondere
mit treibenden Holzkisten, Plastikplanen (Achtung Kühlwassereintritt und
Schraube!!) und Verpackungsmaterialien allgemein.
Die beiden Außenmolen an der West- und Nordseite sind gut anzusteuern,
bieten aber sowohl bei dem täglich auftretendem Südwind(Thermik) oder
Ostwind(Levante) sowie bei dem schon beschriebenem Tramuntana nur begrenzten
Schutz. 24.12.01: SPANIEN COSTA BRAVA SCHLIESST STRÄNDE FÜR KITESURFER
AB SOFORT IST DAS KITESURFEN AN DER COSTA BRAVA /SPANIEN GENERELL VERBOTEN.
Die zuständige Marinepräfektur PALAMOS hat für die Monate Juni,Juli, August und September ein vollständiges Kitesurfverbot erlassen.
Außerhalb dieser Zeit ist das Kitesurfen nur an einer einzigen besonders freigegebenen Strandstrecke in der Nähe der Rosesbucht erlaubt, an allen anderen Stränden ist
das Kitesurfen ganzjährig verboten. Quelle: Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES
Nordostküste
Gebiet / Area: Bucht von Roses
Ort / Place: Ampuriabrava
Koordinaten: 42° 14'N 003° 06'E Karte Bucht und Umgebung Der Hafen von Ampuriabrava liegt in der westlichen Hälfte der Bucht und ist
durch den markanten Rundturm des Club Nauticos leicht zu erkennen. Die
gesamte Hafenanlage ist CLUBEIGENTUM und somit privat. Es muß deshalb schon
beim Einlaufen in den Hafen gleich am Anfang am dortigen Wachhaus
einklariert werden. Hier wird auch der Gastliegeplatz zugewiesen. Die Anlage
verfügt über rund 5000 fest vergebene Plätze und 1000 Gastliegplätze.
Entsprechend stark ist der Verkehr auf den Kanälen, welcher sich im Juli und
August in nichts von der Düsseldorfer Kö unterscheidet. Hier muß man vor
allem bei den Abzweigungen in die zahlreichen Nebenkanäle bzw. bei
Einlaufen in den Hauptkanal äußerst vorsichtig manövrieren und eine Person
im Bugkorb haben, da zahlreiche Skipper unterschiedlichster Nationen ganz
offensichtlich ebenso unterschiedliche Auffassungen von Ausweich -und
Wegerechtsregeln haben. Da es sich um Privatgewässer handelt, unterliegen
Kollisionen nicht automatisch dem Seerecht.
Auch hier sind die Angaben zu den Wassertiefen mit äußerster Vorsicht zu
betrachten, es wird dringend empfohlen, nur mit eingeschaltetem Echolot in
langsamer Fahrt zu fahren. Ein Großteil der Kanäle ist zudem mit niedrigen
BRÜCKEN überspannt, welche UNBELEUCHTET sein können. Hier können nur kleine
Yachten mit Mastlegevorrichtung passieren. Ebenfalls können sich bis zur
Mitte des Fahrwassers Festmachepfähle von Liegeplätzen befinden, welche bei
Dunkelheit sehr schwer zu erkennen sind, da oftmals dunkelblau gestrichen.
Beim Verwaltungsgebäude des Club Nauticos befinden sich Kran und TANKSTELLE.
Für den Gast birgt das Tanken allerdings eine unangenehme Überraschung :
erst muß er durch Kauf einer Plakette Clubmitglied werden, bevor er tanken
darf, dies kostet zusätztlich zu den Tankgebühren ca. 100.-DM - zwar
einmalig im Jahr aber immerhin ....
Die Hafenanlage selbst ist weitgehend sturmsicher und mit allen denkbaren
Servicestationen auf höchstem Niveau ausgestattet. Das Clubcenter der
größten europäischen Marina bietet neben einem Hallenschwimmbad, Sauna und
Fitneßraum noch ein Cafe und zahllose Shops, Post, Banken und natürlich
jeden maritimen Service. Im Center von IMEXBO ( Tel 972 45 45 17 ) spricht
man deutsch, hier können auch alle notwendigen Reparaturen bestellt werden,
um die sich dann das Center kümmert.
Am Strand von Ampuriabrava befindet sich das internationale Surfcenter vom
Surfshop Ampuriabrava sowie ein Jetskiverleih. Vom Strand muß man einen
Mindestabstand von 300 m halten, gekennzeichnet durch große gelbe Bojen.
Verstöße werden durch die Guardia zivil , welche mit einem 30 Meter
Kontrollschiff vor Ort ist, äußerst kostenintensiv bestraft. 17.02.00: Hafeneinfahrt und Kanäle Ampuriabrava : Bis Mitte April finden dort
Baggerarbeiten statt, die Baggerfahrzeuge - Schwimmpontons - sind mit
Flaggen gekennzeichnet rot gesperrte Seite grün freigegeben .
ACHTUNG : Durch nachrutschenden Sand haben sich teilweise die Wassertiefen
extrem verändert und es kann nicht mehr mit einer durchgehenden Wassertiefe
von 2.3 m gerechnet werden, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.
Quelle: Ernst Schliemann, Wassersportcentrum WIND Y FUN ROSES
Mallorca
Gebiet / Area: Mallorca Südwest
Ort / Place: Yachthafen Andraitx
Koordinaten: 39° 32,5'N 02° 23,0'E 26.10.02: Ein recht hübscher Naturhafen in einer Bucht an der Westküste Mallorcas.
Club de Vela: UKW Kanal 9, Tel. 971-671721.
Alle Service-Einrichtungen vorhanden.(Plan) Quelle: Peter O.Walter ,
SY ESYS
Mallorca
Gebiet / Area: Mallorca Südwest
Ort / Place: Yachthafen Adriano
Koordinaten: 39° 29,5'N 002° 28,5'E
Die Marina (auch unter dem Namen "El Toro" bekannt) ist mit dem Umbau nun fertig. Sie bietet jetzt Platz für 400 Schiffe und die üblichen Serviceleistungen. Die äußere Hafenmole wurde etwas verlängert, was den Schwell im Hafen erheblich vermindert hat. Liegekosten für eine 10-m-Yacht etwa 5.000 DM / Jahr.
Adresse: Port Adriano, 0782 El Toro, Calvia / Mallorca
Tel. 0034/7102494, Fax 0034/71102566 Quelle: Peter O.Walter ,
SY ESYS , Sunday, 17. March 1996 - 14:52:58
Datum: Mon, 18 Nov 2002 17:48:14 +0100
Von: "Heino", heino@easy-sail.net
Lieber Peter O. Walter,
obwohl hier auf Mallorca jetzt der Herbst einkehrt, so ist er doch von dem den man aus
Deutschland kennt grundverschieden.
Es sollte ein Anlass sein, kurz zu beschreiben und darzustellen, wie hier ein Herbst und Winter
segelmaessig erlebt wird:
Mit den meistens aus SW blasenden Winden bleibt die Luft weiterhin tagsueber immer um die 15 - 18 Grad.
Die Wassertemperatur sinkt nicht unter 16 -17 Grad; nachts
allerdings kann es manchmal empfindlich kuehler werden. Wegen der geringen Temperaturunterschiede
gibt es keine Thermik mehr, der herrschende Wind steht konstant
den Tag durch. Dabei kann es manchmal fuer Mittelmeerverhaeltnisse ruppig werden. Kenner nutzen
diese Monate fuer ein anspruchsvolleres Segeln aus, es besteht
Windgarantie, die Haefen sind leer - der Service besteht im Gegensatz zu noerdlichen Regionen
weiterhin- und selbst Cabrera kann ohne Wartezeiten angelaufen werden.
Ein besonderes "Schmankerl" ist die Tatsache, dass ein paar Vercharterer fuer die Wintersaison
-dieser Begriff hoert sich immer so frostig an- besonders attraktive
Preisangebote haben. Ein Hinweis sollte hier nicht fehlen: Es erscheint doch ideal, wenn nach den
anstrengenden Theorieabenden im Herbst mit der Praxisausbildung
nicht noch bis zum Mai oder Juni gewartet werden muss, sondern wenn in diesem Revier nahtlos
damit angeschlossen werden kann.
Auch die Pruefungen bis auf den SBFSee koennen hier abgelegt werden. So kann man dann in die
folgende nordeuropaeische Saison gut ausgebildet mit dem erworbenen
Zertifikat starten!
News: Die Unsicherheit wegen der Liegeplaetze beim CLUB DE VELA in Port Andratx hat ein Ende.
Noch diesen Monat beginnen die Ausschreibungen fuer einen neuen
Pachtvertrag. Dieser soll eine Laufzeit von 15 Jahren haben. Inwieweit die Balearenregierung
Erfolg mit ihren Bestrebungen, die Bewirtschaftung selbst in die Handzu
nehmen, Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Mitte Mai sind hier Kommunalwahlen unter Beteiligung
der hier lebenden auslaendischen Residenten!
Absender: EASYSAIL S.L. Wassersportzentrum Paseo Maritimo 38 07014 Palma de Mallorca
Tel. +34 971 702 692 Fax +34 971 702 958 e-mail info@easy-sail.net http://www.easy-sail.net.
Mit freundlichen Gruessen Heino O. Emeis
Mallorca
Gebiet / Area: Mallorca Süd
Ort / Place: Marina Arenal
Koordinaten: 39° 20,0'N 002° 44,8'E 26.10.02: Gute Einkaqufsmöglichkeit im Supermarkt Mercadona (Weg im Marina-Office erfragen): Einkäufe werden ans Schiff geliefert und erst dann (!) bezahlt. (Plan) Quelle: Peter O.Walter ,
SY ESYS
Mallorca
Gebiet / Area: Mallorca Südwest
Ort / Place: Marina Cala D'Or
Koordinaten: 39° 22,1'N 003° 14,0'E 27.10.02: Ungeheuer teure Marina, wir haben 126 Euro für eine Nacht bezahlt. Überhaupt sind die Marinas hier relativ teuer. (Plan) Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Mallorca
Gebiet / Area: Mallorca Nord
Ort / Place: Marina Bon Aire
Koordinaten: 39° 52,0'N 003° 08,7'E 30.10.02: Die erste Marina mit vernünftigen Preisen: Wir (Katamaran ESYS) bezahlten 43 Euro. Weil wir den passenden Adapter für Landstrom nicht hatten, lieh uns der Marinero einen (gegen Kaution) aus.
Allerdings ist Bon Aire für Schiffe über 50 Fuß wenig geeignet, die Moorings sind zu kurz. Als Winterlager im Wasser nicht zu empfehlen: Die Marina und viele Schiffe wurden schon mehrmals von Nordstürmen ernsthaft zerstört, zum letzten Mal im Herbst 2001. (Plan) Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Weiter Infos über Mallorca auf der
Die Häfen von Mallorca:
Eine gut gemachte deutschsprachige und sehr informative Seite, welche Möglichkeiten und
die dazugehörenden Ansprechpersonen/Adressen auf Mallorca aufzeigt.
Kanarische Inseln
Teneriffa
Gebiet / Area: Santa Cruz de Teneriffe
Ort / Place: Puerto Atlantico
Koordinaten: 28° 27,3'N 016° 14,8'W 17.04.03: Um die Osterzeit, eigentlich Hauptsaison, fanden wir mit unserem Hochseekat ESYS viel Platz vor. Platz wird zugewiesen. Strom und Wasser am Schwimmsteg, Stecker groß, dreipolig Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Teneriffa
Gebiet / Area: Südküste
Ort / Place: Las Galatas
Koordinaten: 28° 27,3'N 016° 14,8'W 23.04.03: Platz zum Anlegen gab es hier nicht, andererseits war daer Hafen auch voll mit Ankerliegern und Fischerbooten, die an Bojen schwoiten. Hier zu ankern ist nicht sehr empfehlenswert, denn die Fischer haben schweres Gerät unter ihren Bojen liegen. Weitaus besser ist es westlich vor der Hafeneinfahrt auf 8-10 Meter Wassertiefe zu ankern. Unter normalen Wetterbedingungen liegt man hier ruhig.
Vor der Südspitze von Teneriffa (Pos. 27° 56'N, 16° 28'E) haben sich drei Familien von Grindwalen heimisch gemacht. Normalerweise ziehen sie im Sommer bis ins Südpolarmeer, diese aber bleiben. Ostern 2003 haben wir sie gesehen. (Zur Story und Fotos) Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Gran Canaria
Gebiet / Area: Mogan
Ort / Place: Puerto Mogan
Koordinaten: 27° 49,0'N 015° 46,0'W 16.04.03: Ein ungeheuer attraktiver Hafen für Yachten, nur für große Kats wenig Platz. Immerhin konnten wir ab 18 Uhr, wenn die Ausflugsschiffe weg sind, am Kai vor dem Marinabüro festmachen. Der gesamte Hafen wird per Videoanlage überwacht.(Hafenmeisterei)(Luftbild Hafen Mogan)
Danach wurde uns ein Platz am Gästekai zugewiesen. (Hafenplan)
Restaurant-Tip: El Capuchino in der Hauptstraße, gut preiswert.
Für Reparaturen, insbesondere Elektronik kann ich nur Paradise Marine nahe beim Travellift empfehlen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS 15.12.2004: Segler sind in Puerto Mogan / Gran Canaria offensichtlich nicht willkommen:
Anläßlich unsers Törns im November 2004 mit einer gecharterten Bavaria 42
wollten wir Puerto Mogan auf Gran Canaria anlaufen. In den uns zur
Verfügung stehenden nautischen Unterlagen waren folgende Informationen zu
finden
1) Vor dem Einlaufen ist der Hafen auf VHF-12 zu kontaktieren
2) Am Wochenende ist die Funkstation nicht besetzt. (Die diensthabenden Marineros
haben aber Walky-Talkies, deren Reichweite allerdings limimitiert ist (ca. 2 sm), Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS)
3) Beim Einlaufen ist zunächst der Pier beim Büro des Hafenkapitäns
anzulaufen, worauf ein Liegeplatz zugewiesen wird
Es war Sonntag, der 31-Oct-2004, und die Beobachtung von VHF-11 (richtiger Kanal ist 12, Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS) ergab
keine Aktivität, also steuerten wir die Hafeneinfahrt an. Dann bemerkten
wir, daß an der Stb Seite der Hafeneinfahrt eine Ketsch gesunken war, die
Bergungsarbeiten waren gerade im Gang. Der Koordinator der Bergung wies
uns per Handzeichen an, vorsichtig an Bb zu passieren. So gelangten wir an
die Pier des Hafenmeisters, wo wir sofort lautstark und mit Gesten
abgewiesen wurden; die Pier mußte für ein Ausflugsboot freigehalten
werden. Da es nicht absehbar war, wann das Ausflugsboot wieder ablegen
würde, entschlossen wir uns nach einigen Minuten Treiben im Hafenbecken,
vorläufig in einer leeren Box festzumachen und den Hafenmeister zu Fuß
aufzusuchen.
Kurz nachdem wir unser Boot in der Box festgemacht hatten, machten wir uns
auf den Weg zum Hafenmeister, nachdem uns ein Hafenarbeiter darauf
aufmerksam gemacht hatte, daß wir unmöglich hier bleiben können.
Vom Hafenkapitän mußten wir uns unter anderem folgende Dinge anhören
(Zitate):
"Das ist mein Haus, wer hier herein möchte, muß zuerst bei mir anklopfen,
und ich entscheide ob er herein darf oder nicht"
"Ich kenne die Crew von der >Leinard<, mit diesem Schiff gibt es immer nur
Probleme"
"Ich habe heute den schlechtesten Tag meines Lebens, und darum müßt ihr
hier wieder raus"
"Ihr müßt aus dem Hafen auslaufen. Dann könnt ihr auf VHF-11 fragen, ob
wir hier einen Platz für euch haben"
"Das ist schlechte Seemannschaft, einfach so in einen Hafen einzulaufen"
Kommentar von Wolf-Walter Ernst, CANARIAS CHARTERS: "Der Vorfall stimmt, das war sicher ein schlechter Tag zum Einlaufen. Hätte der Mann auf 12 gerufen, hätte
man ihn korrekt empfangen oder ihm empfohlen, draussen zu warten.
Der "Koordinator" der Bergung konnte nicht wissen, ob diese Yacht einen festen Platz hatte oder nicht, er
winkte sie durch.
Am beschriebenen Empfangskai legen tagsüber durchgehend die Ausflugsboote an, man konnte sie dort nicht
lassen.
Das "Hineinfahren in eine freie Box", also Belegen eines frei scheinenden Platzes ist tatsächlich sehr
schlechte Seemannschaft, zumindest in unserer Region. Zumeist sind diese Plätze entweder gar nicht frei, oder
sie sind nicht für diese Schiffsgrösse ausgelegt. Bei uns wird ein konkreter Platz zugewiesen, das geschieht
über Funk.
Der Chef des Hafens, der nur sehr dürftig Englisch spricht (Mike Dauda spricht aber wohl auch nicht
Spanisch), dürfte schwerlich diese Äusserungen getan haben. Das ist nicht sein Stil. Vermutlich ist da einige
Phantasie im Spiel.
Und ein Zitat in wörtlicher Rede, im dem er Anmeldung auf Kanal 11 fordert, muss zwangsläufig falsch sein."
Da mit dem Hafenmeister trotz sachlicher Argumentation keine vernünftige
Kommunikation herzustellen war, mußten wir Puerto Mogan nach Einbruch der
Dunkelheit auf sein Bestehen hin wieder verlassen und weiter nach Puerto
Rico fahren. Dort wurden wir wie Freunde empfangen. Das Personal war von
ausgesprochener Hilfsbereitschaft. Ein Mitarbeiter kam zu uns an Bord, um
uns zu einer Box im doch etwas unübersichtlichen Hafen zu lotsen, und man
war rundherum um uns bemüht.
Am nächsten Morgen trafen wir unseren Liegeplatz - Nachbarn aus Puerto
Mogan - den Basisleiter einer Charteragentur, der uns berichtete, daß der
Liegeplatz, von dem man uns verjagt hatte, die ganze Nacht unbenützt
geblieben war, und er selbst mit der Verlagerung seiner Boote von Mogan
nach Puerto Rico begonnen habe, da es mit dem Hafenkapitän nichts als
Stress gäbe.
Zusammenfassend möchten wir sagen, daß aufgrund der Vorkommnisse, die wir
z.T. als sehr beleidigend empfanden, Puerto Mogan von uns nicht empfohlen
werden kann. Wir hoffen trotzdem, daß unser Erlebnis eine einmalige
Entgleisung des örtlichen Hafenkapitäns war. Quelle: Mike Dauda
Gomera
Gebiet / Area: San Sebastian
Ort / Place: Marina San Sebastian
Koordinaten: 28° 04,93'N 017° 06,57'W 22.04.03: Sehr gute Marina mit Strom und Wasser an den Schwimmstegen. Ausreichend Platz für Gastlieger. Schwell nur bei Südwind. San Sebastian ist eine liebenswerte kleine Stadt und eignet sich gut als Ausgangspunkt für Inselerkundungen. Leihwagenfirma in der Nähe der Marina. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS