EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler: Die Nördlichen Sporaden Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Die Nördlichen Sporaden (griechisch Vóries Sporádes) sind eine Inselgruppe in der Ägäis und zählen zu den Sporaden, also zu den Ägäisinseln, die im Gegensatz zu den Kykladen weit in der Ägäis verstreut liegen. Die Inseln der Nördlichen Sporaden werden auch als Magnesische Inseln bezeichnet.Zu der Inselgruppe zählen die vier großen, bewohnten Inseln Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skyros sowie fünf unbewohnte Inseln, darunter Pelagonisi mit mehreren Ankerbuchten. Ihren Namen verdanken die Sporaden dem griechischen Wort speiro, sporadin nach zerstreuen. Während Skiathos eine Hochburg britischer Pauschaltouristen ist, sind auf den Inseln Skopelos und Alonissos überwiegend Individualreisende unterwegs. Auf den unbewohnten Inseln existiert keine touristische Infrastruktur. Ein Teil dieser Inseln schließt den einzigen Meeresnationalpark Griechenlands ein. Die Inseln sind grün bewaldet, oftmals bis hinunter zu den weißen Kieselstränden. Auf Skiathos allein gibt es 65 Sandstrände. Weil die Distanzen zwischen den Inseln und Ankerbuchten kurz und von daher schnell zu überbrücken sind, werden die Sporaden von Chartergästen gern für Flotillentörns besucht. Es gibt zwar seit einigen Jahren eine Liegeplatzgebührenverordnung, in der Praxis wird aber hier nicht kassiert. Diese Inselgruppe ist bekannt für das angenehme Klima, denn der Wind läßt es hier nie unerträglich heiß werden, sowie für die üppige Vegetation der Inseln und die vielen wunderschönen Sandstrände. Marinas in dem Sinn sind in diesem Revier nicht zu finden. Die Inseln Skiathos, Skopelos und Alonissos haben jeweils einen Haupthafen, im Höchstfall noch ein bis zwei kleinere Anleger. Hier liegt man zwischen Fähren und Fischern römisch-katholisch, das heißt vor Buganker und mit dem Heck zur Pier. Es gibt aber ein Menge zum Teil gut geschützte Ankerbuchten. Ankergrund ist meist gut haltendem Sandgrund (s. Ankergrund). In der Saison, wenn die kleinen Buchten randvoll sind, müssen Landleinen ausgebracht werden, um den Schwojkreis zu begrenzen. Wasser und Diesel bekommt man in den Haupthäfen. Gefährliche Untiefen sind in den nörlichen Sporaden selten, Felsen ragen meist hoch aus dem Wasser. Eine Betonnung ist nicht vorhanden, nur die Häfen sind befeuert. Im Sommer sind Buchten und Häfen meist randvoll, die beste Segelzeit ist das Frühjahr oder der Herbst.
39° 7,36' N, 23° 43,86' E 06.12.08: Wirklich malerisch ist der alte Stadthafen von Skopelos, der in einer Bucht der Südostseite der Insel liegt. Die besten Liegeplätze sind weit einwärts am Wellenbrecher, dahein gelangt am wenigsten Schwell, den die Fähren verursachen. Wasser per Tankwagen am Abend. Quelle: Peter O. Walter
39° 8,58' N, 23° 51,94' E Hier befindet sich das Informationszentrum der Nationalparkverwaltung. Der einzige Meeresnationalpark Griechenlands umfasst knapp ein Dutzend kleine Inseln der äußeren Sporaden und dient dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben. Ansteuerung: Bei der Einfahrt Abstand halten vom SW-Ufer, Klippen! Im Wetteil des Hafenbeckens liegen Moorings, Anlegen rk am Kai im Norden, Am östlich Ende des Kai befindet sich eine Tankstelle. Es gibt Tavernen, Bars und Cafes. Quelle: Peter O. Walter
39° 19,02' N, 024° 3,19' E Kyra Panagia ist eine dicht bewaldete, heute unbewohnte 25 km2 große griechische Insel der Nördlichen Sporaden; ca. 7 km nordöstlich von Alonnisos, bis 302 m hoch. Drei Buchten sind zum Ankern freigegeben. Die nördliche Bucht ist sicher aber etwas karg. Die östliche Bucht beim Kloster hat einen kleinen Anleger, ist durch Schwell aber etwas unsicher. Die schönste Bucht soll die südliche sein: Agios Petros hat drei Teilbuchten, die Ufer sind mit Olivenbäumen bewachsen. Man darf am Ufer der Insel wandern, aber nicht ins Innere der Insel. Nationalpark-Ranger patroulieren mit Motorbooten. Quelle: Peter O. Walter ![]()
39° 11,50' N, 23° 55,53' E Steni Vala ist ein kleiner Fischerhafen. Im Ort gibt es sehr gute und günstige Restaurants. Direkt an der Mole steigt der Grund an, teilweise liegen da Felsbrocken: Vorsicht beim Festmachen! Wenn der Schwell von Motorbooten, die draussen vorbeifahren, in die Bucht kommt, ist das Ruder gefährdet. Heckleinen lang lassen oder besser gleich mit dem Bug voraus anlegen. Supermarkt vorhanden. Quelle: Peter O. Walter
Die Hauptwindrichtung in den nördlichen Sporaden ist Nord (Meltemi). Gerade in den Sommermonaten weht hier der Meltemi aus dem ersten oder vierten Quadranten, jedoch weniger stark als im Süden der Ägäis. Im Frühjahr und Herbst gibt es wesentlich weniger Wind, wechselnd aus nördlichen Richtungen, aber auch aus Süd. Im Trikeri-Kanal Düseneffekt von Ost nach West. Es empfiehlt sich, in den Monaten Juli und August Ankerbuchten und Liegeplätze nach Schutz gegen Nordwind auszusuchen. Unter der Telefonnummer 01/9629316 gibt ein englisch sprechender Meteorologe Auskunft über das Wetter der nächsten drei Tage.Weblinks: Die nördlichen Sporaden in Wikipedia Die Sporaden in Wikipedia Der Nationale Meerespark der Sporaden Video Mönchsrobbe Video National Marine Park of Alonnisos Northern Sporades
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