Segeln, Seekrankheit: Mohrrüben
    EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

    Rohe Mohrrüben kontra Seekrankheit





    
    Subject:        Rohe Mohrrüben kontra Seekrankheit
    Date:                Wed, 14 Oct 1998 21:06:17 +0200
    From:                Helmut Lange 
    
    
    
    Von einer 6-köpfigen Crew waren 2 Mitglieder schwer Seekrank, und 2
    weitere "merkten auch was".
    Von den 2 Schwerbetroffenen hatte einer  keinerlei entgegenwirkende
    Medikamente eingenommen, und der Andere hatte 1 Pille nach dem Früstück
    genommen.
    Das Crewmitglied welches kein Medikament genommen hatte litt unter
    wiederkehrenden krampfartigen Brechanfällen.
    Nach einiger Zeit konnte der am schwersten betroffene Mitsegler dazu
    gebracht werden eine rohe Mohrrübe zu essen.
    Nachdem er die erste in etwa 30 bis 40 Minuten verzehrt (Hasenähnlich gemümmelt)
    und diese auch in Ihm geblieben ist, verlangte er nach weiteren Mohrrüben,
    die ebenfalls mit zunehmender Geschwindigkeit verzehrt wuerden.
    Sein Zustand besserte sich für alle sichtbar in kürzester Zeit, was er auch
    selbst bestätigte.
    Die anderen ebenfalls mehr oder weniger schwer betroffenen
    Crewmitglieder, die ebenfalls rohe Mohrrüben gegessen hatten, stellten
    auch eine erhebliche Verbesserung ihres Zustandes fest, obwohl die
    schweren Seegangsverhältnisse noch einige Stunden zu ertragen waren.
    Zuvor widerwillig eingenommene Nahrungsmittel (trockener Zwiback,
    Knäckebrot, heiße Brühe ) hatten keine lindernde Wirkung gezeigt.
    Was soll man dazu sagen ?
    
    mfG
    
    Helmut Lange
    
    
    
    
    

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