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Die Code Zero




Yacht mit Code Zero (Bild: Beneteau)   Großbild klick!
Die Code Zero oder auch Code 0 (auch Windseeker genannt) ist praktisch eine sehr große Genua, die bei Leichtwind bis etwa 8–12 kn verwendet wird. Der Arbeitsbereich (Bereich in dem das Segel sinnvoll verwendet wird) liegt in einem Kursbereich von Am-Wind-Kursen bis zu Halbwind-Kursen. Durch die selbst bei wenig Wind hohe Bootsgeschwindigkeit moderner Regattaboote ist der scheinbare Wind immer recht vorlich (mehr von vorne). Deswegen lohnt sich gerade für wenig Wind ein Segel in diesem Arbeitsbereich.
Ursprünglich wurde das Segel für Offshore-Regatten wie das Whitbread Round the World Race entwickelt. Erstmals eingesetzt wurde dieser Segeltyp beim Whitbread 1993/1994. Das Segel wurde in diesem Rennen als Spinnaker vermessen, erfüllte aber die Funktion einer Genua oder die eines Reachers. Die Anzahl der Amwindsegel war im Whitbread Round the World Race zur Kostenersparnis durch die Regularien stark eingeschränkt. Somit konnten die Schiffe mit dem Code Zero ein Halb- bis Amwind-Segel mehr mitnehmen, da es den Regularien entsprechend als Spinnaker gewertet wurde.
Das Code Zero wird wie der Gennaker oder der Reacher fliegend gefahren, das heißt, das Vorliek ist nur an zwei Stellen – am Segelkopf und am Segelhals – angeschlagen (befestigt). Das Segel wird in aller Regel mit einer Rollanlage gesetzt oder geborgen, ist also relativ einfach zu bedienen.
Als Material für das Code Zero wird extrem leichtes Tuch verwendet, das eine hohe Bruch- und Dehnfestigkeit aufweist, z. B. verstärktes Nylon, Spectra oder Aramid-Laminat.



Weblinks:
Code Zero in Wikipedia

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