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Alles über Segel:
Der Segeltwist




Aufgrund des Windgradienten (bodennah herrschen auf Grund von Reibung geringere Windgeschwindigkeiten als an der Mastspitze, wodurch der scheinbare Wind am Segelkopf achterlicher einfällt als am Segelhals) hat ein optimal getrimmtes Segel nicht auf ganzer Höhe den gleichen Anstellwinkel, sondern ist in sich verdreht.

Diese Verdrehung bezeichnet man als Twist. Er entsteht durch den Schnitt der Segel, die Spannung der Lieken und den Windgradienten selbst. Das Ausmaß des Twists muss angepasst werden, um eine optimale Anströmung zu erreichen. Bei Starkwind ist ein größerer Twist erforderlich als bei schwachen Winden, da der Windgradient bei höheren Windgeschwindigkeiten zunimmt.

Erhöhter Twist vermindert die Krängung eines Bootes durch Reduktion des Drucks im oberen Anteil des Segels, was zum Abwettern von Starkwind genutzt werden kann. Zu starker Twist bedingt bei starkem Wind das Auswandern des Segeldruckpunktes nach Lee und das Auftreten von Kräften nach Luv im Masttopp, was zu übermäßiger Krängung, erschwerter Steuerbarkeit und einer schwer kontrollierbaren Rollbewegung des Bootes führen kann.

Weblinks:
Segeltrimm in Wikipedia


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Twist bei einem Drachen
(Bild: Manfred E. Fritsche)  Großbild klick!



















Segeltwist beim Windsurfen
(Bild: Alpha du centaure)  Großbild klick!


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