EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Delfin Nummer 56 ist Amerikas bunter Hund Seit 20 Jahren besucht er Fischer, Segler und Badegäste
So tauften ihn Meeresbiologen, die ihn an einem sonnigen Augusttag im Jahr 1979 in der Indian River Lagune in Florida zusammen mit vier anderen Artgenossen einfingen. Er wurde gemessen, gewogen und gezeichnet. Auf der Rückenflosse. Als Nummer 56 eben.
Damals, so sagt Dan Odell, der Forscher, der das Schicksal von 56 verfolgt und aufschreibt, muss er so an die Drei Jahre nach seiner "Taufe" wurde er berühmt. 1982 trieb er sich vor Orlando herum und erfreute die Bootsfahrer, die sich dann ein Vergnügen daraus machten, "56" mit Fischen zu erfreuen - obwohl das bei hohen Strafen verboten ist. Die Fotos fanden ihren Weg in die amerikanischen Gazetten. Seitdem kennt man den Großen Tümmler die ganze Küste entlang. Und meldet jedes Auftauchen an Dan Odell, den Forscher. Und darum weiß man jetzt auch ganz genau, dass er den Sommer am liebsten in der Gegend vor New York verbringt. Wenn es kühler wird, zieht es ihn wieder südwärts, nach North Carolina und South Carolina. Von keinem anderen Delfin ist solche Reiselust bekannt. Was hat ihn von Floridas Küsten vertrieben? Andere, stärkere Artgenossen? Die Biologen rätseln. Das Einzige, was sie genau wissen, ist sein jeweiliger Aufenthaltsort - zumeist jedenfalls. Wenn irgendwo in dieser Gegend eine Gruppe von Schiffen zusammensteht, dann kann man ziemlich sicher sein, dass 56 in deren Mitte ist. Bittend um eine milde Gabe.
"Natürlich kann er sich auch selbst ernähren," sagt der
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