EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Verseuchter Treibstoff: Die Pest im Diesel Teil 2
Die Pest im Diesel, II Wie man Mikroben auf mechanische Weise erledigen kann (mit freundlicher Genehmigung der Yachtrevue / Österreich)Im Teil 1 berichtete Karl Spindler
über Mikroben im Treibstoff, deren meist
unangenehme Folgen und deren Beseitigung auf chemische Weise durch
Beifügen von Dieselzusätzen. Interessant ist weiters die Tatsache, daß das Gerät völlig wartungsfrei ist und ohne zusätzliche Energiezufuhr auskommt. Einfach installieren und die Probleme vergessen, verspricht der Hersteller ... Das klingt ein wenig nach Alchemie, scheint inzwischen jedoch wissenschaftlich fundiert und durch Tests belegt. Jürgen Karle, der De-Bug- Systeme seit kurzem im Programm hat und für rund 1.750,- Schilling anbietet, verweist Zweifler unter anderem gerne auf den großangelegten Test des holländischen Reichsinstituts für Fischereiuntersuchungen. Dort wurden nach massiven Treibstoffproblemen in der Flotte zwei Trawler probeweise mit De- Bug-Geräten ausgerüstet. Seit damals gab es keinen einzigen Ausfall wegen verstopfter Filter, bereits nach einer Woche waren die mikrobakteriellen Verunreinigungen verschwunden. Inzwischen fahren übrigens nicht nur in Neuseeland unzählige Schiffe mit dem De-Bug-System, in Holland sind es bereits rund 150, weltweit wesentlich mehr. Für die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger waren die Tests ebenfalls überzeugend: Alle Seenotrettungskreuzer wurden vor kurzem mit den neuseeländischen Systemen ausgerüstet.
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