EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Diese Vordrucke sind zum Üben von Radaraufgaben geeignet, wie sie z.B. in der
Prüfung Sportseeschifferschein gefordert werden.
Kleiner Tip beim Zeichnen: Es ist wegen der schleifenden Schnitte besser, ein
Kursdreieck mit innenliegendem Nullpunkt zu benutzen; die Ergebnisse werden
deutlich genauer.
Gruss
Um im Nebel bei geringer Geschwindigkeit von A nach B zu fahren, braucht man nicht so tief in die Tasche zu greifen. Da reicht eine relativ einfache Anlage, die ab etwa 2500 Euro zu haben ist. Wer Wert auf MARPA legt, muß mindestens die doppelte Summe investieren.
Radaranlagen strahlen hochfrequente Energie ab. Diese Wellen dringen mehr oder weniger in den menschlichen Körper ein und erwärmen das Gewebe. Das kann zu langfristigen Schädigungen führen. Die Energiedichte nimmt im Quadrat mit der Entfernung ab. Man sollte sich deshalb nicht in unmittelbarer Nähe von strahlenden Radarantennen aufhalten. Auch sollte man darauf achten, daß die Antenne auf dem eigenen Boot so hoch installiert wird, daß die Köpfe der Crew sich nicht in der Radarkeule befinden. Das kann man sich ausrechnen, wenn man den vertikalen Streuwinkel kennt. Offensichtlich sind die Augen besonders gefährdet. Deshalb gilt der Grundsatz, nie direkt in den Strahler zu blicken.
Da Radar-plotting-sheets nicht an jeder Ecke zu bekommen sind, habe ich mir
eine Vorlage zum Üben gezeichnet.
Feststellung von relativen und absoluten Kursen und Geschwindigkeiten, Entfernung der größten
Annäherung (closest point of approach) und Kursänderungen zur Vermeidung
einer Nahbereichslage.
Auf DIN A 4 ausdrucken und auf DIN´A 3 vergrößern, dann hat man in etwa die
Originalvordrucke.
Heinrich Bunzendahl